Valerio Lazzeri, Bischof von Lugano | © zVg/Diözese Lugano
Schweiz
Valerio Lazzeri, Bischof von Lugano | © zVg/Diözese Lugano

«Catholica» erscheint erstmals als Beilage des «Corriere del Ticino»

Lugano, 12.1.19 (kath.ch) Die Tessiner Zeitung «Corriere del Ticino» hat in ihrer aktuellen Samstagsausgabe erstmals die vierseitige Beilage «Catholica» veröffentlicht. Der Bischof von Lugano, Valerio Lazzeri bezeichnete dies in einer Botschaft als eine grossartige Chance, «die uns geboten wird».

Der Untergang der diözesanen Zeitung «Giornale del Popolo», die am 18. Mai 2018 letztmals erschien, habe eine «papierene Wüste» in der Medienpräsenz der Kirche hinterlassen, schreibt der Bischof. Darum schätzt er es, dass die Verlagsgruppe des «Corriere del Ticino» und Freude es möglich gemacht hätten, der katholischen Stimme im Tessin wieder Gehör zu verschaffen.

Der Bischof ist überzeugt, «dass wir auch mit diesem Werkzeug auf der Suche nach zeitgemässen Kommunikationswegen vorankommen können». Das Bistum erbringe auf diese Weise eine unverzichtbare Leistung «der Verkündigung, die Jesus selbst seinen Jüngern anvertraut hat».

Menschen zu Hause erreichen

Jede Generation müsse ihre eigenen Wege finden. Eine Kommunikation müsse aber sichergestellt werden, die gewährleiste, dass die Menschen auch zu Hause erreicht werden. Das wöchentliche Angebot «Catholica» sei aus dem Bewusstsein entstanden, dass das heutige Geschehen auch aus christlicher Sicht begleitet werden müsse.

«Wir leben in einer Zeit des Wandels und Pluralismus», hält der Bischof fest. Die Auseinandersetzung mit der Realität mache einen ständigen Dialog notwendig. Es sei schwierig, eingespielte Gewohnheiten zu ändern, «aus denen wir Vorteile gezogen haben».

Ständig unterwegs

Ein «spiritueller Organismus wie die Kirche» könne sich nicht in einer erworbenen Position versteifen. Die Kirche sei ständig aufgerufen, neue Wege zu finden, um die Gläubigen zu erreichen. «Catholica» ergänze die bereits bestehenden kirchlichen Angebote wie das Katholische Medienzentrum «catt.ch» in Lugano und die kirchlichen Gefässe am Radio – «Chiesa in diretta» – und am Fernsehen – «Strada Regina».

Der Bischof wünscht sich einen fruchtbaren und konstruktiven Austausch mit allen anderen Stimmen, die «den Reichtum der religiösen und gesellschaftlichen Landschaft unseres geliebten Tessins ausmachen». (catt.ch/gs)

 

Bistum Lugano und «Corriere del Ticino» wollen zusammenarbeiten

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