Sonja Lofaro, neue Mitarbeiterin für Missio-Kinder und Jugend

Medienmitteilung

Mit 1. Mai hat Sonja Lofaro die Verantwortung für den Bereich Kinder und Jugend bei Missio übernommen. Die Religionspädagogin mit italienischen Wurzeln wird vor allem die Aktion Sternsingen begleiten und ist Mitglied der Geschäftsleitung von Missio. In einem kurzen Interview stellt sie sich selbst vor.

Wie sieht Dein beruflicher Werdegang aus?

Ich habe zunächst eine kaufmännische Lehre bei einem schweizerischen Grossunternehmen absolviert. Nach dem Lehrabschluss und anschliessender 1.5-jähriger Berufstätigkeit konnte ich mir den Jugendtraum eines Volontariats im Ausland verwirklichen. Dieser führte mich nach Paraguay, wo ich eine neue Sprache, eine neue Kultur und die Arbeit mit Kindern kennenlernen durfte – insbesondere mit Kindern aus ärmeren Verhältnissen.

Nach diesem Einsatz und weiteren Berufsjahren im Bereich Administration, Organisation und Planung in einem Coachingunternehmen begann ich mit der 4-jährigen Ausbildung zur Religionspädagogin am Religionspädagogischen Institut (RPI) der Theologischen Fakultät in Luzern.

Als Religionspädagogin habe ich in verschiedenen Pfarreien des Bistums Basel gewirkt.

Wie sieht Dein familiärer Hintergrund aus?

Ich stamme aus einer süditalienischen Familie. Meine beiden älteren Geschwister sind in Italien auf die Welt gekommen, ich selbst wurde hier in der Schweiz geboren. Mein Vater und mein Onkel führten ein Lebensmittelgeschäft mit italienischen Spezialitäten. Wir Kinder arbeiteten des Öfteren an den schulfreien Nachmittagen oder Samstagen im Laden. Die Arbeitswelt meiner Eltern hat meine Kindheit und Teenagerjahre stark geprägt.

Auch heute als Erwachsene ist mir der Halt meiner Familie und die Zeit mit ihnen ein wertvolles Gut.

Ausserdem bin ich stolze Patin meines 3-jährigen Neffen Gabriele Noah. Mit ihm zusammen darf ich die Welt neu entdecken. Das macht grosse Freude.

Welche Schwerpunkte hattest Du in der bisherigen Arbeit?

Meine Schwerpunkte als Religionspädagogin waren der schulische Religionsunterricht, die kirchliche Jugendarbeit und die Gemeindekatechese.

Ich bin es mir gewohnt, mit Menschen allen Alters zusammenzuarbeiten. Insbesondere mit Familien und Jugendlichen.

Was hat Dir bei Deiner Arbeit besonders Spass gemacht, was hat Dich inspiriert?

Inspiriert haben mich immer wieder Begegnungen mit Menschen jeden Alters und die Möglichkeit, für eine gewisse Zeit, an deren Leben teilzuhaben. Es ist ein Geschenk, mit Menschen unterwegs zu sein und zusammen dem Existentiellen, den Sinnfragen nachzugehen.

Inspiration waren für mich auch TeamkollegInnen, die grossen Enthusiasmus und Liebe für Menschen und für Gott zeigten. Mit ihnen zu arbeiten, bedeutete vor allem, das Leben zu teilen.

Ich schätze die Vielfältigkeit pastoraler Arbeit: vom Religionsunterricht über die Liturgie bis hin zu Bibelabenden oder MinistrantInnenlagern.

Mit welchen Gefühlen gehst Du nun an die neue Arbeit?

Ich freue mich auf diese neue Herausforderung, auf ein neues Arbeitsumfeld und natürlich auf meine neuen Teamkolleginnen und Teamkollegen. Ich freue mich, Kirche auch ausserhalb des Bistums Basel zu erleben und vor allem auf die Arbeit in einem kirchlichen Hilfswerk. Ich fühle mich motiviert für diesen Neustart, habe Energie und Lust auf diese neue Tätigkeit!

Ich empfinde aber auch grosse Demut vor dieser Aufgabe: Gemeinsam können wir an einer grossen Brücke der Verbundenheit zwischen Menschen und Kulturen mitbauen und somit die Buntheit der Welt vermehrt in Spiel bringen.

Wir wünschen Dir einen guten Start im Team Missio und alles Gute für die kommenden Jahre.

P.S.: Sonja Lofaro hat am 6. Januar, dem Dreikönigstag, ihren Geburtstag. Sie ist somit quasi prädestiniert für die Aktion Sternsingen.
Die Aktion Sternsingen 2022 wird sich um das Thema Gesundheit in Afrika drehen. Mehr dazu ab Juli auf www.sternsingen.ch und auf Facebook.

Sonja Lofaro, Mitarbeiterin von Missio Schweiz für den Bereich Kinder und Jugend | © Missio Bernet
Missio
4. Mai 2021 | 16:09