Bistum Lausanne, Genf, Freiburg, 29.01.2019, 14:43

Mit Gott auf dem Weg

Wort des Bischofsvikars

Liebe Mit-Christinnen, liebe Mit-Christen Zu Beginn dieses Jahres lud Papst Franziskus die Jugend zum Weltjugendtag nach Panama ein. Auch aus der Schweiz waren einige hundert Jugendliche dabei. Sie wurden von Jugendbischof Alain de Raemy begleitet. In seinem Grusswort schrieb Papst Franziskus: In diesem Jahr wollen «…wir gemeinsam mit ihr (Maria) auf die Stimme Gottes hören, die uns ermutigt und die notwendige Gnade schenkt, um seinem Ruf antworten zu können: «Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden» (Lk 1,30). Zahlreiche biblische Figuren haben Ängste gezeigt: Abraham, Jakob und Josef. Aber auch Jesus erlebte Angst und Beklommenheit.

Papst Franziskus fragt nach den Ängsten und Befürchtungen der Jugendlichen, was ihnen Sorgen bereitet. Und er ermutigt sie, in der Stille des Gebetes und im Dialog mit Gott und mit anderen Menschen diesen Ängsten zu begegnen. Gott hat Maria beim Namen gerufen, sie eingeladen, sich ihm anzuvertrauen. Der Papst weiter: «Liebe Jugendliche, das Beim-Namen-gerufen-sein ist also ein Zeichen unserer grossen Würde in den Augen Gottes, seiner Vorliebe für uns. Und Gott nennt jeden von euch beim Namen. Ihr seid das «Du» Gottes, kostbar in seinen Augen, würdig seiner Zuneigung und von ihm geliebt (vgl. Jes 43,4). Nehmt freudig diesen Dialog auf, den Gott Euch anbietet, diesen Appell, den er an euch richtet, indem er Euch beim Namen ruft.» Wir alle dürfen uns von Gott beim Namen gerufen wissen, würdig von ihm in Dienst genommen zu werden, ein jeder auf die ihm eigene Weise. Gottes Segen, tiefe Hoffnung und Zuversicht mögen uns dabei stets treue Begleiter sein.

In Verbundenheit, P. Pascal Marquard, Bischofsvikar

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