Jungwacht Blauring, 24.07.2018, 09:25

Jungwacht Blauring lockt 2'000 Kinder zurück ins Zelt

Medienmitteilung

Kantonslager 2018 zieht eine positive Bilanz

Eine unvergessliche Woche geht zu Ende: Im ersten Kantonslager von Jungwacht Blauring SG/AI/AR/GL seit 15 Jahren verbrachten zahlreiche Kinder ihre ersten Nächte im Freien. Die Organisatoren sind rundum zufrieden. Natur erleben, Sport ohne Leistungsdruck und Teil eines grossen Ganzen werden – für eine Woche tauchten die Teilnehmenden im St. Galler Rheintal in eine farbenfrohe Fantasiewelt ein. In vielfältigen Aktivitäten arbeiteten sie zusammen, um die «geheimnisvolle Welt von Akalanis» von einem bösen Herrscher zu befreien.

Gemeinsam zurück in die Natur Ein grosses Ziel des Projekts war es, den Jubla-Scharen Zeltlager schmackhaft zu machen. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, übernachten doch knapp 20 der 51 Scharen normalerweise in Lagerhäusern. Die Zeltneulinge wurden von erfahrenen Gruppen mit Material und Know-how unterstützt. Eine erste Umfrage zeigt, dass diese Absicht – nicht zuletzt aufgrund des beinahe perfekten Wetters – Früchte trug. So sagt zum Beispiel Björn Rissi, Lagerleiter bei der Jungwacht Heiligkreuz St. Gallen: «Wir fanden uns rasch im Zelt-Alltag zurecht, die Stimmung war bei Kindern und Leitern sehr gut. Bei den Lagerbauten besteht in Zukunft sicher noch Steigerungspotential, vor allem wenn das Wetter einmal nicht mitspielt. Das Kala hat uns gezeigt, dass auch Zeltlager ihren Reiz haben.»

Auf alle Eventualitäten vorbereitet

Während sich die Kinder auf den Wiesen austobten, griffen im Hintergrund unzählige Rädchen ineinander. Insbesondere die Anforderungen an das Ressort Sicherheit waren gross. Knapp 60 Seiten umfasst das Konzept, das das OK im Vorfeld zusammen mit den lokalen Behörden erstellt hat. Während der Lagerwoche stand das Team 24/7 im Einsatz. Bemühungen die Früchte trugen – die Organisatoren blicken auf eine Woche ohne Blaulichteinsätze und grössere Zwischenfälle zurück. «Genau was wir uns gewünscht haben.»

Inzwischen hat sich das 35 Fussballfelder grosse Lagergelände beinahe geleert. Rund 40 Helfende sind noch mit dem Rückbau der grössten Bauten und der Administration beschäftigt. Lukas Stucki, Hauptleiter des Kantonslagers, zieht eine rundum positive Bilanz. «Genau so eine Woche haben wir uns gewünscht. Als alter Zeltlager-Fan freut es mich natürlich speziell, dass wir so viele neue Gesichter im Freien begrüssen durften. " Ein 9-köpfiges OK und zahlreiche Ressorthelfende hatten in ihrer Freizeit knapp drei Jahre für den Grossanlass geplant. Ermöglicht wurde das Lager durch zahlreiche Sponsoren wie die St.Galler Kantonalbank AG und das Migros Kulturprozent. Weitere Informationen, Bild- und Videomaterial unter kala18.ch. Medienkontakt: Fabio Schmuki v/o Nemo, Tel. +41 79 824 90 75, nemo@kala18.ch

Das Kala ’18 in Zahlen

  • 2000 Teilnehmende (Leitende + Kinder) aus 51 Jubla-Scharen
  • Knapp 20 Scharen verbrachten zum ersten Mal eine Woche im Zelt
  • Ein 9-köpfiges OK und zahlreiche Ressorthelfende planten in ihrer Freizeit rund 3 Jahre für diesen Grossanlass
  • Zur Realisierung wurden über 300 Helfende einbezogen
  • Es wurden über 1000 SBB-Paletten, 500 Schaltafeln und 1.5 km Holz verbaut
  • 580 Blachen (und damit 18’560 Knöpfe) zählten die beiden Sarasani-Zelte
  • Je ca. 2 Tonnen Nudeln und Kartoffeln wurden in den Freiluftküchen verkocht
  • Auch die Bevölkerung zeigte sich interessiert: Rund 1’500 Gäste wurden im öffentlichen Kala-Beizli verköstigt.

 

 

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