Schweizerischer Katholischer Frauenbund SKF, 16.06.2019, 17:59

Gleichberechtigung. Punkt. Amen.: Es geht weiter!

Medienmitteilung

Frauen*KirchenStreik vom 14./15./16. Juni:  Der Frauen*KirchenStreik ist vorbei, die Arbeit geht weiter. Verschiedene Massnahmen zielen auf die Kirchenverfassungen, die Schweizer Bischofskonferenz und auf ein internationales Vorgehen mit andern Frauenverbänden ab.

Viele Einzelne und Organisationen haben zum Frauen*KirchenStreik vom 14./15./16. Juni aufgerufen. Neben dem SKF sind das die Evangelischen Frauen Schweiz EFS, die feministisch- theologische Zeitschrift FAMA und die IG feministische Theologinnen.

Ein pinkfarbenes Meer
Wir sind überwältigt! Unzählige sind dem Aufruf zu Aktionen vor Ort gefolgt. Von Weinfelden bis Genf haben Kirchenfrauen und –männer phantasievolle Events lanciert und sind mit Glockengeläut und einem Meer von pinkfarbenen Punkten, Mitren und Plakaten für eine gleichberechtigte Kirche eingetreten.

Appell an alle Mitglieder der Kirche
Diese Protestwelle ist keine Eintagsfliege. Der SKF hat einen Appell formuliert, der sich an alle in der Kirche richtet, die Getauften wie die Kirchgemeinden und Landeskirchen; an die Leitungspersonen in Pfarreien und Missionen wie an die Bischöfe und an die Leitung der Weltkirche und Papst Franziskus.

Mit Energie, entschlossenem Mut und zielgerichteten Massnahmen geht die Arbeit auf vielen Ebenen weiter.

Schweizweite Vernetzung und internationales Vorgehen
Dank dem Frauen*KirchenStreik sind die Kirchenfrauen besser vernetzt als je, auch über die Landesgrenzen hinaus, mit der deutschen Aktion «Maria 2.0» und mit den deutschsprachigen Frauenverbänden. Das gilt es zu nutzen. Das Donnerstagsgebet des Klosters Fahr wird ebenfalls ein Teil der Veränderung sein.

Gleichstellungsprinzip in kantonalen Kirchenverfassungen
Der SKF wird bei der RKZ und den Landeskirchen darauf einwirken, dass die Kirchenverfassungen ein ausdrückliches Gleichstellungsprinzip enthalten. Die Schweizer Bischofskonferenz hat Gesprächsbereitschaft bekundet. Ein Gesprächstermin steht bereits. Wir verlangen spürbare Veränderungen, damit die Frauen nicht scharenweise der Kirche den Rücken kehren.

Der Frauen*KirchenStreik war erst der Anfang.

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