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Kommt, alles ist bereit - Rückblick Weltgebetstag 2019

Am 1 .März, war es wieder soweit. In 170 Ländern wurde der ökumenische Weltgebetstag gefeiert. Dabei kommen Menschen unterschiedlicher christlicher Konfessionen zusammen, um ihre Solidarität mit benachteiligten Frauen, Männern und Kindern auszudrücken.

Der Blick fällt jeweils auf ein bestimmtes Land, auf die Lebensbedingungen, Erschwernisse und Chancen der Betroffenen dort. Dieses Jahr war es mit Slowenien ein Land, das der Schweiz geografisch und kulturell sehr nahe steht, vielen hier dennoch eher unbekannt ist. Einer guten Tradition der katholischen und reformierten Kirchgemeinden von Döttingen, Kleindöttingen, Klingnau und Leuggern folgend findet der Weltgebetstag jährlich abwechselnd in einer der Kirchen um den Stausee statt. Dieses Mal  war die Reihe an der Antoniuskirche in Kleindöttingen. Sieben Frauen, sechs Oberstufenschülerinnen und ein Musik-Trio führten ansprechend durch den Gottesdienst. Dieser stand unter dem Leitwort „Kommt, alles ist bereit!“ Die Vorlage dafür stammte von christlichen Frauen aus Slowenien. Der Einladung im Unteren Aaretal waren rund sechzig Frauen und Männer gefolgt. Die Tische waren ansprechend gedeckt. Auf kreative Weise wurden Land, Leute und Anliegen der Sloweninnen dargelegt. In gemeinsamen Gesängen und Gebeten wussten sich die Feiernden an diesem Abend weltweit verbunden. Die Kollekte wurde für verschiedene Projekte in Slowenien und anderen Weltländern eingezogen. Ein besonders emotionaler Moment am Schluss der Feier war die Verabschiedung von Henny de Veer aus dem Vorbereitungsteam. Mit herzlichen Worten, Geschenken und kräftigem Applaus wurde ihr von ihren Teamkolleginnen, von der Delegierten des kantonalen WGT-Teams Alice Roth und von allen Mitfeiernden für das 35 Jahre dauernde, grosse Engagement zugunsten der WGT-Bewegung gedankt. Henny de Veer selber hielt einen kurzen Rückblick auf ihre WGT-Zeit und rief dazu auf, dem Weltgebetstaganliegen treu zu bleiben. Im Anschluss an die kirchliche Feier lud der Frauenbund Kleindöttingen zu Kaffee, Tee und Gebäck in den Pfarreisaal ein. Viele nützten diese Gelegenheit, um den Abend bei anregenden Gesprächen ausklingen zu lassen und mit dem Kauf von Fairtrade-Produkten am Clarostand ein weiteres Zeichen der Solidarität zu setzen. Das Sammelergbnis aus Kollekte und Erlös Verkaufsstand hat rund 950.- ergeben.

Von: Claudia Rüegsegger

Datum: 06.03.2019