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Karsamstag im «Sunnehügel»

Schüpfheim LU, 4.4.15 (kath.ch) Für manche ist der Tag der Grabesruhe der schlimmste Tag. Die Geschäftigkeit des Karfreitags ist vorüber und Auferstehung noch nicht geschehen. Die Ohnmacht ist heute mit Händen zu greifen.

Für andere bringt dieser Tag ein Stück Alltag zurück. Wir verbringen ihn im Kloster mit Vorbereitungen auf das Osterfest: Zopf backen, Eier färben, das festliche Mittagessen vorbereiten, einen Osterbaum dekorieren – alle finden eine Arbeit, mit der sie zu einem gelingenden Fest beitragen können.

Am Nachmittag bei der Singprobe erklingt schon das Alleluja, noch etwas unsicher und zaghaft zwar, aber immerhin. Eine Vorahnung auf das, was kommt. Es nährt unsere Hoffnung und Sehnsucht.

Denn im inneren Chor liegt noch immer das leere Kreuz aus Erde auf dem Boden. Je eine halbstündige meditative Gebetszeit am Morgen und am Abend umfassen diesen Samstag und geben uns die Gelegenheit, als Gemeinschaft vor diesem Kreuz zu verweilen. Manche nutzen auch eine stille Stunde untertags für eine individuelle Meditation. (lf)

Karsamstag: Vorbereitungen auf das Osterfest im «Sunnehügel». | © Lukas Fries-Schmid
4. April 2015 | 08:10
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