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Zündstoff Jugendarbeit

Mut-Räume für neue Experimente in der kirchlichen Jugendarbeit

6 THESEN ZUM PERSPEKTIVENPAPIER – Stellungnahmen von Prof. Werner Tzscheetzsch

Referat an der Fachtagung der askja vom 19. Juni 2004 in Luzern

These 1:
Kirchliche Jugendarbeit ist Wegbegleitung junger Menschen – im Sinne eines Dienstes an der Jugend. Aus dieser Perspektive heraus kann kirchliche Jugendarbeit nur ein selbstloses Angebot sein.

Kirche als Weggemeinschaft
  • Vaticanum II: Pilgerschaft (LG 6) Volk Gottes (LG 9 – 17)
  • Klaus Hemmerle: Weggemeinschaft
  • Karl Rahner: Das „kirchliche Experiment“ als Konkretisierung der Pilgerschaft
These 2:

Pfarreilich orientierte Jugendarbeit versteht sich als Kirche in der Lebenswelt junger Menschen. So verstandene Weggemeinschaft fordert ein hohes Mass an gegenseitigem Vertrauen, Toleranz und Respekt.

Kirche in der Lebenswelt Jugendlichern
  • Die Kunst der Wahrnehmung
  • Die Schwierigkeit der Wahrnehmung
  • Die Notwendigkeit des intergenerationellen Dialogs: Das Teilen der Nouml;te und Träume
  • Von Jugendlichen das Evangelium neu lernen
These 3:

Die Grundsätze der Magna Charta für eine gelingende kirchliche Jugendarbeit in der deutschsprachigen Schweiz treffen auf ein schwieriges Umfeld. Es besteht die Gefahr, in Nostalgie zu schwelgen, um der Realität nicht ins Auge schauen zu müssen: oder wer verbrennt sich schon gerne die Finger?

Das schwierige Umfeld – Jugendarbeit und Megatrends
  • Differenzierung der gesellschaftlichen Funktionsbereichen Pluralisierung der Sinnwelten
  • Individualisierung: Der Zwang zur Wahl
  • Globalisierung: Aufwachsen im „global village“
These 4:

Qualifizierte Jugendseelsorger/innen werden immer rarer, die Kriterien für die Fachpersonen in der kirchlichen Jugendarbeit werden immer anspruchsvoller. Wird darum das Berufsfeld kirchliche Jugendarbeit innerhalb des Seelsorgeteams immer mehr abdelegiert?

Das personale Angebot
  • Neue Formen der Zusammenarbeit zwischen „Ehrenamtlichen“ und „Hauptamtlichen“: Mediation und Moderation
  • Schaffung sozialer Netzwerke: Biotope gelebter Christlichkeit
  • Kultur der Anerkennungn Projektarbeit – zeitlich begrenztes Engagement
These 5:

Auf der ideologischen, methodischen und strategischen Ebene werden Forderungen an die kirchliche Jugendarbeit gestellt. Diese verkommen zur Makulatur, wenn sie nicht selbstverständlicher Bestandteil gelebter Pastoral aller Pfarreien werden.

Nicht alles! Prioritäten!
  • „Ideologisch“: Jugendarbeit als Vorgang der Tradierung - Die Tradition der Liebe
  • „Methodisch“: Das gemeinsame Suchen des Weges - Deliberation
  • „Strategisch“: Pflege des Netzwerkgedankens – von der Logik der Zugehouml;rigkeit zur Logik der Identifizierung – Biotope gelebten Glaubens – Beziehungsräume
  • „Personal“: Entwicklung durch Bildung
These 6:

Das Perspektivenpapier formuliert klare Erwartungen an die anstellende Behouml;rde. Somit wird diese vermehrt in die Grundüberlegungen heutiger Pastoral einbezogen. Kommt das gut?


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