Sektenflyer
New Age aus christlicher Sicht

Sexuelle Ausbeutung in Guru-Bewegungen - ein Fallbericht

Immer wieder kommt es vor, dass spirituelle Lehrer das emotionale Abhängigkeitsverhältnis ihrer Schülerinnen ausnutzen, um sie sexuell auszubeuten. Anbei der Fallbericht einer ehemaligen Anhängerin des indischen Gurus Sri Chinmoy Ghose:

SEX MIT GHOSE

Geschrieben von der ehemaligen San Francisco Centreleiterin Spiritueller Guru-Name: Sevika, heute Susan

Ich bin zu dem Sri Chinmoy Center 1971 gekommen, und wurde die Leiterin des Sri Chinmoy Centres in San Francisco zusammen mit meinem damaligem Mann. Ich habe eine unglaubliche Wonne empfunden, indem ich Teil einer spirituellen Familie wurde, die solch bedingungslose Liebe von einem Guru erhielt. Die ersten Jahre waren himmlisch, da ich schnell in dem inneren Kreis des Gurus aufgenommen wurde.

1973 hat Ghose (wie ich den Guru jetzt nenne) eine 50-Staaten Vortragsreihe gehalten. Als Organisatorin wurde ich eingeladen, mit Ghose heimlich alleine nach Alaska zu fahren. Ich begleitete ihn in dem Glauben, daß es mir nicht erlaubt sein würde, seine Sachen während des Vortrages zu tragen, und seinen Koffer im Hotel auszupacken.

Nach dem Vortrag an der Universität haben Ghose und ich ein Taxi zum Hotel genommen, wo wir getrennte Zimmer hatten. Er lud mich in sein Zimmer ein. Ich saß mit gefalteten Händen vor ihm auf dem Boden, während er in einem weichen Sessel saß. Er begann damit, zu sagen, daß ich eine sehr fortgeschrittene Seele sei, und er mit mir sehr zufrieden wäre. Er sagte, daß er die Reinheit meines Vitalen testen wolle. “Hast Du unreine Gedanken oder Gefühle?" fragte er. Ich sagte ihm, daß ich manchmal einen Druck in meinem Unterleib spüre, und mich dafür schuldig fühle, weil ich nicht wüßte, woher dies käme. Er sagte, daß, wenn ich ihm wahrhaftige Hingabe entgegenbringen würde, könne er mich reinigen.

Er sagte mir dann, daß ich ihn berühren solle. Zaghaft berührte ich seinen Fuß mit meinen Fingerspitzen mit der Angst, daß ihm meine Unreinheit großen Schmerz bereiten würde. (wie er immer behauptete, daß dies menschliche Unreinheit würde). “Nein, nein" sagte er. “Komm näher und umarme mich." Ich stand auf, ging an seine Seite, und legte zärtlich meine Arme um ihn herum. Dann sagte er “Sehr gut, Nun setze Dich wieder hin . Gutes Mädchen, ziehe Deine Kleider aus." Sofort begann ich, die Reinheit meines Gurus zu bezweifeln. Ich stieß meinen Zweifel weg. Vielleicht hatte ich ihn nicht richtig verstanden. Er wiederholte seine Aufforderung, und als er mein Zögern sah, sagte er “Du mußt dies nicht tun. Wenn Du das nicht willst, werde ich Dich nie wieder fragen. Dies ist mein Geschenk an Dich, um Dich zu reinigen. Es ist die Bitte Deiner Seele, daß ich dies für Dich tue. Aber wenn Du nicht willst, werde ich Dich dennoch weiterhin bedingungslos lieben."

“So, dies ist also eine einmalige Gelegenheit, die mich reinigen würde"
dachte ich. Ist nicht die Reinheit meines Vitalen eine hohe Stufe auf dem Weg zur Gottverwirklichung? Wenn ich diese Gelegenheit nicht wahrnehme, werde ich eventuell nie wieder eine weitere Chance in dieser Inkarnation erhalten. Es schien mir närrisch und unspirituell dies nicht zu tun. Ich zog meinen Sari aus, während er mich mit halb geschlossenen Augen beobachtete. Als ich nackt war, sagte er mir, daß ich mich auf das Bett legen solle. Er legte sich auf mich, noch immer sein Satin Kurta und Dhoti tragend. Ich konnte nur das Gewicht seines Körpers spüren, als er sich mechanisch vor und zurück bewegte. Ich war erleichtert als ich dachte, daß dies die Behandlung
war, und mehr nicht. Aber langsam spürte ich seine kleine Erektion durch seinen Dhoti hindurch.

Dann zog er seinen Dhoti aus und führte seinen Penis in mich ein. Er bewegte sich mechanisch hoch und runter, als ob er nicht wüßte, was er tat. Von Zeit zu Zeit sagte er “Dies ist meine Vereinigung mit Dir, dies ist meine Einheit mit Dir. Dies ist meine bedingungslose Liebe für Dich." Da war überhaupt keine Leidenschaft, kein Küssen, keine Zärtlichkeit, keine Berührungen ­ nur reiner Sex. Schließlich hat er sich in mir ergossen. Dann ging er runter und sagte, daß ich mir meinen Sari wieder anziehen solle. Während ich mich anzog, sagte er mir, daß ich niemals jemandem davon erzählen solle. Weder Alo, noch L., nicht R. und nicht meinem Mann. Niemand braucht dies je zu erfahren. Er gab mir einige hundert Dollar, ich versprach niemals etwas zu sagen und verließ das Zimmer. Später am nächsten Tag fragte er mich, wie ich mich fühle. Ich sagte, daß ich durcheinander bin, da ich noch immer einen Druck im Unterleib fühlte. “Oh, dies ist wie mit einem Hut" sagte er. “Wenn man ihn für eine lange Zeit aufgehabt hatte, fühlt man ihn immer noch, auch wenn man ihn abgenommen hat."

Ich flog nach San Francisco mit einem kraftvollem Geheimnis zurück, eines von dem ich glaubte, daß es von Bedeutung in meinem spirituellem Leben sei. Ich war meinem spirituellem Vater näher als je, und wurde gereinigt.

Das nächste Mal, als ich wieder in New York war, sagte mir Ghose, ich solle zu ihm nach Hause für mehr Lektionen in Sachen Reinheit kommen. Ich war überrascht, daß meine erste Lektion in Alaska nicht die einzige sein sollte, wie ich ursprünglich gedacht habe. Wie sich herausstellte, passierten diese “Segnungen" mehrmals im Jahr ­ für die nächsten 15 Jahre ­ jedesmal wenn ich nach New York kam, jedesmal, wenn er nach San Francisco kam, und jedesmal, wenn wir in kleinen oder großen Gruppen auf der Reise waren. Der Sex war immer im Zusammenhang mit Geld, und summierte sich bis zu 10.000,-- Dollar im Jahr. Den Sex den wir in Jamaica hatten, war immer auf dem Fußboden, entweder im Keller oder in einem seiner Privaträume oben, niemals in seinem Bett. Er sagte mir, daß ich immer ein Diaphragma tragen solle, außer bei Reisen in anderen Ländern, wo es in meinem Gepäck entdeckt werden könnte, wenn wir durch den Zoll gingen.

Nach einigen Jahren wurde ich des emotionslosen, mechanischen Sexes überdrüssig, zumal ich nicht spürte, daß es mein Vitales reinigte. Einst, als ich meinen Widerwillen zeigte, in sein Haus in Queens zu kommen, jagte er mir Angst ein, mich nie wieder fragen zu wollen, und mich aus seinem inneren Kreis auszusperren. Ich hatte Angst, von meinem Erste-Klasse-Status zu fallen, und daher bat ich um Verzeihung, und lief sofort zu seinem Haus. Er sagte “ Zeige mir immer Eifrigkeit, mich auf diese Art und Weise zufriedenzustellen." Ich beklagte mich daraufhin nie wieder, mit ihm Sex zu haben. Ich ging jedesmal zu ihm, oftmals die gefährlichen Straßen von Jamaica, Queens in den frühen Morgenstunden entlanggehend, wenn seine Sicherheitsleute (Guards) in der Nachbarschaft keine Wache hatten.

Für eine lange Zeit glaubte ich, daß ich die einzige sei, die Sex mit dem Guru hat. Erst viele Jahre später bekam ich den Verdacht, daß L. und R. auch Sex mit dem Guru haben, aufgrund der familiären und intimen Art und Weise mit der sie sich ihm gegenüber verhielten. Ich drängte meinen Verdacht aus meinen Gedanken.

Für eine kurze Zeit flog ich einmal in der Woche nach Los Angeles, um dort ein Center aufzubauen. Ein ehemalige Jüngerin begann zu den Treffen zu kommen, und zeigte Interesse wieder in das Center einzutreten. Ghose war solange über ihren Wiedereintritt erfreut, bis die Frau mir gegenübererwähnte, daß ein früher sehr bekannte Jüngerin ihr erzählt hatte, daß Ghose Sex mit ihr hatte. Als ich Ghose erzählte, was sie erzählt hatte, schrie er “Lügen!" Er sagte mir, daß ich sie sofort anrufen solle, daß sie nicht für diesen Pfad bestimmt sei, sie niemals mehr an einem weiterem Meeting teilnehmen solle, und daß sie ihre Lügen keinem mehr weitererzählen solle.

Als Ghose mit dem Gewichtheben anfing, kam damit eine Besessenheit mit der Größe seines Penis daher (welcher kleiner als der kleinste sei, um es in seinen Worten zu sagen). Er beauftragte mich, einen Weg zu finden, ihn zu vergrößern - eine magische Salbe oder Pille, irgend etwas, daß ihn vergrößern würde. Ich kam zu dem Schluß, daß der tieferliegende Grund dafür seine fehlende Leidenschaft sei. Als ich vorschlug, daß unser Sex Leidenschaft haben könnte, schloß er seine Augen und sagte, “Nein, gutes Mädchen, suche weiter." Ungefähr zu der Zeit begann Ghose anderes zu sagen, während er mit mir Sex hatte. Zusätzlich zu “Dies ist mein Einssein mit Dir" sagte er manchmal “ich bin brutal" während er mich bumste. Er sagte mir, daß er dies aus einem Artikel gelernt hätte, welches er in einem Magazin unten auf der Jamaica Avenue gelesen hätte.

Ich wurde zweimal schwanger. Das erste mal sagte er mir, daß ich es am nächsten Tage abtreiben lassen sollte. Die Kosten beliefen sich auf 80 Doller, die er bezahlen wollte. Alleine nahm ich ein Taxi zur Klinik, habe die Abtreibung ertragen und nahm wieder ein Taxi nach Hause. Dies hat mich sehr krank gemacht, aber ich konnte es niemandem zeigen, insbesondere nicht meinem Mann, weil ich Angst hatte, daß mein Zustand entdeckt werden würde. In dieser Nacht rief ich Ghose in Brasilien an, wo er in Urlaub mit R. und L. war. Als ich ihm erzählte, was geschehen ist, sagte er “die Ärzte haben Dich angelogen. Du warst niemals schwanger, sie haben nur Dein Geld gewollt". Dann sagte er, daß er nicht weiter telefonieren könne, damit R. und L. nicht hören, daß er mit jemandem telefoniert, und daß ich ihn nicht noch einmal zurückrufen solle. Als ich den Hörer auflegte, konnte ich nicht glauben, daß die Ärzte gelogen haben. Ich bezweifelte Ghoses irrationale Antwort und fühlte mich verlassen von ihm, der einzigen Person, der ich mich anvertrauen konnte.

Ich wollte mit der Beziehung aufhören, hatte aber Angst, dies erklären zu müssen und hatte Angst ihn zu verärgern. Also fuhr ich damit fort und täuschte weiterhin Ergebenheit und Eifer vor. 1982 hat mein Mann das Center mit einer anderen weiblichen Jüngerin verlassen. Kein Wunder, mußte er doch das Gefühl gehabt haben, daß ich ihm aufgrund der geheimen Affäre mit unserem gemeinsamen spirituellem Vater fremd geworden bin. Einige Jahre später wurde ich nach einem internationalem Trip mit dem Guru erneut schwanger. Er sagte mir wieder, daß ich abtreiben solle. Die Nacht vor dem Eingriff bekam ich einen Abgang, und gerade vor meinen Augen sah ich einen kleinen Fötus, ungefähr so groß wie das oberste Glied meines Daumens. Ich bin schwanger geworden, egal was Ghose dieses Mal sagen würde. Ich legte das Baby auf einen Papierteller und nahm es zum SF General Krankenhaus. Als mich der Arzt sah, hatte ich eine komplette Fehlgeburt hinter mir und wurde mit dem Taxi, meine Hose voller Blut, wieder nach Hause geschickt. Ausser Ghose und den Ärzten hat für viele Jahre niemand gewusst, was in dieser Nacht passierte.

Zu einer anderen Zeit, als Ghose alleine von seiner Reise nach Indien zurückkehrte, hatte er einen Zwischenaufenthalt in Los Angeles. Er rief mich aus Indien an, und wies mich an, ihn am LAX zu treffen, und ein Hotelzimmer für uns zu bestellen. Ich benutzte meine Kreditkarte, um das Zimmer zu bestellen, und nahm einen Flug, welcher planmäßig 45 Minuten vor seiner Ankunftszeit lag. Alles verlief wie geplant, außer das mein Flug für eine Stunde Verspätung hatte. Sofort nach der Landung beeilte ich mich zum Tor zu kommen, an dem Ghoses Flugzeug längst wieder abgeflogen war. Er war nirgends zu sehen. Seine Angewohnheiten kennend, vermutete ich, daß er entweder in einem Geschenkeladen oder Restaurant in der Nähe sei. Er war nicht im Geschenkladen, daher ging ich ins Restaurant. Dort sah ich meinen kahlköpfigen Guru mit dem Rücken zu mir in einer Ecke sitzen. Als ich mich ihm näherte, sah ich, daß er lustvoll ein Hühnchen bis auf die Knochen in sich hineinschlang, reißend wie ein Tier. Schüchtern (ängstlich) sagte ich “Guru ?" Es riß ihn herum und er sagte “Sie haben mich angelogen. Sie sagten, daß dies kein Fleisch ist!" Ich war geschockt, weil er eindeutig log und sich schuldig fühlte. Er schmiß das Fleisch hin, sprang auf und sagte “laß uns gehen."

Ich erklärte ihm, daß so kurz vor seinem Flug keine Zeit mehr wäre, zum Hotel zu gehen. “Dies ist Deine Schuld. Warum bist Du zu spät gekommen. Warum konntest Du keinen früheren Flug nehmen?" forderte er. “Der Flug hatte eine Stunde Verspätung. Dies war nicht in meiner Macht. Jetzt haben wir die Reservation verloren, weil es so spät geworden ist" sagte ich. “Wenn Du Deine Kreditkarte benutzt hättest, würden wir das Zimmer noch haben" beklagte er sich. “Ich habe meine Kreditkarte benutzt, aber nun haben wir keine Zeit mehr" verteidigte ich mich gegen sein unlogisches Fortfahren, während ich den Gedanken hegte, daß seine Anklage in Wirklichkeit davon ablenken sollte, daß ich ihn Fleisch essend erwischt habe. “Dies alles ist schiefgelaufen, weil Dein Verstand in der Gosse war" sagte er. Ich jedenfalls fühlte nicht, daß mein Verstand in der Gosse war, was aber konnte ich jemandem antworten, der einzig und allein einen Zugang zu der Welt des Bewußtseins innehatte.

Er gab mir einige hundert Dollarscheine und beeilte sich sobald der Einstieg Begann, zum Flugzeug zu kommen, um von mir wegzukommen. Als ich nach San Francisco zurückkehrte, empfand ich einen solchen Ärger und Verletzung, die ich nie zuvor erlebt hatte. Ich wußte, daß meine Tage im Center vorbei waren.

Wann immer ich andeutete Zweifel zu haben, oder das Center verlassen zu wollen, hat Ghose gesagt, daß ich nach New York kommen solle, wo er mich wieder aufbauen würde, wir Sex hätten und ich mich wichtig fühlen könnte. Gewöhnlich funktionierte dies, ich würde wieder nach San Francisco zurückkehren und dort für weitere drei oder vier Monate herumhängen. Nach einigen meiner offenen Versuchen, zu gehen, sah Ghose die Zeit gekommen, Leute gegen mich aufzuhetzen.

Die letzten zwei Jahre meiner Jüngerschaft wurde ich entschlossener das Center zu verlassen, und so bereitete ich meinen Austritt vor. Ich begann damit, die Meditationen zu vermeiden, begann Freundschaften außerhalb des Centers zu finden, und nahm einen Therapeuten, der mich durch alles Hindurch begleiten sollte. Kurz vor den April Feierlichkeiten 1988 in New York, wohin wir alle zu kommen erwartet wurden, habe ich heimlich eine Wohnung gemietet, und in der Nacht alle meine Sachen dorthingebracht. Fünf Tage vor meinem geplantem Ausstieg vom Center, hat ein herumschnüffelnder Jünger mein leeres Zimmer entdeckt, und dies Ghose berichtet. Ich bekam einen Anruf, der wie folgt verlief: “Oi gutes Mädchen, Du brichst mir mein Herz. Du brichst mir mein Herz." Ich unterbrach ihn “Halt, rede nicht weiter. Ich glaube Dir nicht mehr. Ich glaube nicht mehr in das, was Du machst. Und ich will nicht mehr ein Teil dessen sein, was Du machst."

“Wenn Du gehen willst, will ich Dich nicht aufhalten," sagte er. “Und ich will niemals etwas schlechtes über Dich erzählen. Ich will niemals etwas schlechtes über Dich erzählen. Ich will den anderen Jüngern sagen, daß sie Dir mit allem helfen sollen, was immer Du brauchst. Du hast meine Telefonnummer, Du kannst mich anrufen. Alles was Du brauchst, werde ich Dir geben, Geld, Hilfe, Alles. Ich verspreche Dir, niemals etwas schlechtes über Dich zu erzählen. Und ich bin mir sicher, daß auch Du niemals etwas schlechtes über mich erzählen wirst." “Schau" sagte ich. “Ich verspreche Dir, niemals etwas schlechtes über Dich zu erzählen, wenn Du mir versprichst, niemals wieder mit mir Kontakt aufzunehmen, weder schriftlich, telefonisch oder durch einen Jünger. Laß mich in Ruhe." “Sehr gut," sagteGhose, “ich werde Dich in Ruhe lassen, ich werde niemals etwas schlechtes über Dich erzählen, und Du wirst niemals etwas schlechtes über mich erzählen." “Schön," sagte ich. “ich will jetzt den Hörer auflegen. Tschüß." Und ich legte den Hörer auf. Ich fühlte mich gut, das letzte Wort gehabt zu haben. Einige Tage später brach er sein Versprechen, indem er einen Jünger schickte, der einen Umschlag unter meine Tür schob, mit einer handgeschriebenen Notiz und 700 Dollar in bar. Dann einige Monate später rief ein Jünger mit einer Botschaft an. Einige Jahre später rief ein Jünger an, um mir zu sagen, daß Ghose nach San Francisco kommt, und ein privates Treffen in seinem Hotelzimmer mit mir möchte. Ich lehnte ab. Und von Zeit zu Zeit ruft noch immer ein Jünger mit der Behauptung an, daß Ghose nichts von diesem Anruf wüßte. In diesen Fällen sind die Unterhaltungen höflich aber kurz. Seit der handgeschriebenen Notiz, die sich unter meiner Tür befand, hatte ich nie wieder direkten Kontakt oder in finanziellen Angelegenheiten mit Ghose zu tun.

Es ist nun 13 Jahre her seit ich das Center verlassen habe. Meine Arbeit mit einem Therapeuten enthüllte, daß meine Jüngerschaft bei Ghose eine Art Inzest war. Als eine typische inzestiöse Beziehung, war Sex im Zusammenhang mit Geld und Heimlichtuerei. Die stärkste Macht, die er über mich ausübte lag in der Heimlichtuerei, die ich zerstörte, als ich vier Jahre, nachdem ich das Center verlassen habe, meinem Ex-Mann erzählte, daß ich Sex mit dem Guru während der meisten Zeit unserer Ehe hatte.

Ich habe nun ein erfülltes Leben und beruflichen Erfolg. Und am wichtigsten ist, daß ich niemals bedauert habe, Ghose zu verlassen. Ich bedauere oft, daß ich so lange bei ihm geblieben bin.

Quelle: http://www.agpf.de/Chinmoy-Ex.htm#SexwithGhose

Quelle: Infosekten, 25.09.2004

Samstag, 25. September 2004

 
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