Sektenflyer
New Age aus christlicher Sicht

"Universelles Leben" (UL): Masslose Angriffe gegen Kritiker

Die Neuoffenbarungssekte "Universelles Leben" (UL) steigert sich in immer masslosere Angriffe gegen ihre Kritiker hinein. Zielscheibe sind wieder einmal die Kirchen, aber auch ehemalige UL-Anhänger und Journalisten. Anlässlich ihres 70. Geburtstages schrieb die selbsternannte UL-"Prophetin" und -Gründerin Gabriele Wittek:

"(...) Der wahre Gott, der Christus Gottes, Seine Lehre der Liebe, Güte und Freiheit, ist den konfessionellen Falschmünzern ein Dorn im Auge. Ausgerüstet mit ihrem Einfluß auf ihresgleichen, auf Politiker, Journalisten und machthungrige Anhänger, die sich ein Pöstchen erhofften und erhoffen, zogen und ziehen sie gegen das Wort Gottes zu Felde, gegen Urchristen und vor allem gegen mich, Sein Instrument. Die kirchlichen Obrigkeiten, deren oberstes Gebot Macht, Ansehen, Vermögen, Geld- und Goldbesitz ist, nahmen sich konfessionelle Verleumdungsbeauftragte und benutzten für ihre gegensätzlichen Aktivitäten auch weitere kirchlich Indoktrinierte wie z.B. Politiker, Richter, Journalisten sowie all jene, die von der Lüge profitieren wollten und wollen."
Hergezogen wird ausserdem über ehemalige UL-Anhänger: "Viele dieser „Aussteiger“, die Katholiken oder Protestanten waren, wollten unter dem charismatischen Wertzeichen Universelles Leben, das die Lehre der Gottesgebote und der Bergpredigt Jesu zum Inhalt hat, jedoch so weiterleben wie bisher. Das Werk des Ewigen sollte auch als Deckmäntelchen für ihr unmoralisches Verhalten – wie Ehebruch und Leben auf Kosten anderer – dienen. Weil dies und einiges mehr aufgedeckt wurde und das ganze Für und Wider hin und wieder im Streit endete, zogen sie – oftmals ohne Klärung der Situation – enttäuscht von dannen. Solche „Aussteiger“ boten sich konfessionellen Verleumdern an, um sich mit deren Hilfe an ihren früheren Freunden zu rächen oder materielle Vorteile zu erlangen. Von Experten wurden sie geschult, ihre Lügen als „Meinungsäußerungen“ zu verpacken, die von Journalisten auch prompt in den Medien verbreitet wurden. (...) Seit ca. 30 Jahren ziehen die kirchlichen Obrigkeiten in Tageszeitungen, über Radio- und Fernsehteams, mit Journalisten und unter Duldung seitens der Richter gegen das göttliche Lehrwerk im Universellen Leben zu Felde. Ihr Rüstzeug ist die Verleumdung, die Diskriminierung und die Lüge. Die daraus folgenden Auswirkungen, die Männer, Frauen und Kinder, ja ganze Familien zu erdulden haben, lassen sie gleichgültig. Was sie mit ihren Hetz- und Lügentiraden erbeuten, das bleibt in ihren Fängen: Es sind die Menschen, die an die Rechtmäßigkeit dieses mittelalterlichen Feldzugs glauben und sich sogar noch als verleumderische „Kriegsmaschinisten“ anheuern lassen. (...) Konfessionell indoktrinierte „mittelalterliche“ Rufmordexperten sprechen von einem universellen „Wirtschaftsimperium“, wo Menschen – so lautet die Aussage von „Aussteigern“ – „ausgebeutet“ und wo Spenden „in klingende Münze“ umgesetzt werden, wo Bosse ein „totalitäres Regime“ führen. Weiter heißt es: Das Werk des Ewigen, das Universelle Leben, sei eine „totalitäre Sekte“, und weitere Anwürfe. Das Maß ist voll! Der Krug ging lange genug zum Brunnen. Nach 30 Jahren Schweigen und Richtigstellen – was ganz selten eine Resonanz zeigte – beauftrage ich nun Anwälte, die Gerichte anzurufen, um die falschen Behauptungen eines mittelalterlichen Regimes aus der Welt zu schaffen. Leider muß gesagt werden, daß auch Richter aufgrund ihrer Indoktrination dem haarsträubenden mittelalterlichen Vorgehen und den dazugehörigen Anekdoten Beifall spendeten, um das von Journalisten und von sogenannten „Aussteigern“ und weiteren kirchlich Hörigen verbreitete Lügengebäude mit dem Befund „Meinungsäußerung“ abzudecken.
Wie schon gesagt: Das alles und einiges mehr darf man sagen, weil es von indoktrinierten Richtern als Meinungsäußerungen apostrophiert wurde. Doch diese „Meinungsmache“ ist gelogen; die Lügen sind im Deckmantel des Begriffs „Meinungsäußerung“ verborgen. (...) Ich klage die Lügner im „Gewand“ des Rufmordes an. Anwälte werden weltliche Gerichte anrufen, um die Ungeheuerlichkeiten, Böswilligkeiten und Lügen, die sich hinter „Meinungsäußerungen“ verbergen, aufzudecken. Ich rufe alle wahren Urchristen auf, diese Schritte zu unterstützen. Ich wiederhole: Über Anwälte rufen wir die Gerichte an. Wir wollen nicht, daß Recht gesprochen wird – wir wollen Gerechtigkeit. Beten wir, daß es noch Richter mit klarem Verstand gibt, die nicht unter die Apostrophierung „Vernebelung durch Indoktrination“ fallen. Ich möchte noch einmal betonen: Wir Urchristen wollen nicht, daß Recht gesprochen wird – wir verlangen Gerechtigkeit."

Angesichts der Ankündigung, Anwälte und Gerichte einzuschalten, dürften bald weitere Prozesse zwischen dem UL und seinen Kritikern bevorstehen. Schon jetzt versuchen Anwälte des UL, kritisch gegenüber dem UL eingestellte Medienschaffende einzuschüchtern.

Christian Ruch

Quelle: Infosekten, 13.11.2003

Donnerstag, 13. November 2003

 
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