1. August Feier MZG 2019

Bundes- und Heimatfeier in Gonten

Erfreuliche rund zweihundert Einheimische und Gäste konnte Hauptmann Walter Wetter zur diesjährigen Bundesfeier in der Mehrzweckhalle Gonten im Namen des Bezirkes begrüssen. Als Gastredner war der Pfarrer der Seelsorgeeinheit Appenzell, Lukas Hidber, eingeladen. Er berichtete zum Fest humorvoll von seinen Erfahrungen mit Heimat in Jugend und engerer und weiterer Umgebung, aber auch aus seiner Studienzeit im Ausland und in fremden Kulturen, so im vielfältigen Jerusalem. Heimat hänge auch zusammen mit den Menschen im Umfeld. Der Innerrhoder Standespfarrer wies auf die Wichtigkeit, dass man sich auch nach aussen, in die Öffentlichkeit einbringt und so zur Schaffung gemeinsamer Heimat beiträgt. Er dankte allen für ihr diesbezügliches Engagement und forderte auf, sich auch weiter so für die Gemeinschaft einzusetzen.
Die stimmungsvolle Feier wurde musikalisch umrahmt durch die einheimische Jungformation "Stobehöckler" und die bewährt-beliebte Stegreifgruppe der Bürgermusik Gonten. Das gemeinsame Singen der Landeshymne schloss den offiziellen Teil ab; bei Wurst, Getränk und Softice à discretion, regem Austausch und gemütlichem Beisammensein klang der Abend des 1. August aus.

  

 

Gedicht für unsere Luzia zum Abschied (Regula Fässler)

Abschied Luzia - Dienstag, 25.6.2019

 

Liebi Luzia, hüt hescht du ös zom letschte Mol Religion gee

hesch gmeckt? – me sönd egschtere Bravi gsee

richtig plaaned heme daa nemlich esoo

wöll, d’Regula isch siche emol om en Uushölf froh

 

noch meh as me Vieljohrhondet loscht du dii etz pensioniere

wotscht siche gnueg Zit haa zom mit de Grosschend spaziere

de Remo, de Benno, de Felix ond de Albet sönd doch au froh

as du etz mee zo ene chascht choo

 

du hescht i Zöchesmöhli hönne aagfange onderichte

bevo di i Goonte hesch chöne vepflichte

d’1982ge sönd dini eeschte Schüele gsee

au de äägne Goofe hescht Ondericht gee

 

ee Johr chont d’Judith sogää doppled dra

si het halt  amel grad frei kha

wenn du i d’Zöchesmöhli hescht mösse onderichte

seiid sowiso gad dreu Goofe gsee, heme khöt brichte

 

d’Osserhode Schüele  - isch chumm zom Globe

hescht du mengmol heegfahre – bis nooch id’Stobe

emol seiids hönne im Auto gsesse

ond heiid dis frischkauft Brot uufgesse

 

„Sie“ ond „Frau Fässler“ – hends vo obe entschede

mössid d’Schüele säge – da isch dee zwede

du bisch doch fö ali eefach d’Luzia – göll

hesches au döriboxed – jo zom Gföll

 

eemol im Johr ischt amel de Herr Cajochen gi luege choo

denn hescht du dii egschtere zemegnoo

ond mit ös Schüele „hauchdeutsch“ gschwätzt

wede du no meh hend da sonderlich gschätzt

 

mit allne Johrgäng hescht du Rosechreenz gmacht

d’Gontebadgoofe nebids amel mit i d’Maiandacht

ond s’sölbegmacht Fladebrot wome hend döre esse

wemme natülig au nüd vegesse

 

schints heiischt du – da isch ken Gschpass

emol e neui Täsche öbechoo vonere Klass

dini aalt schwaz isch dee abe liebe gsee

du hesch si wiitehin wele i d’Schuel mitneh

Lied

 

natülig wend au mee dee zom Abschied nebes schenke

ond hend gmekt - noch riiflichem noedenke

as mee dee nebes bunts mitgee mönd

wöll d’Fabe das Johr im Mittelpunkt stönd

 

 

 

 

 

du chascht nüd rüebig see, moscht all dö d’Geged zabble

ond wöscht deliebscht of jede Höger unichrabble

os dem Grond söll’s au nebes see

wo du mit of dini Wanderige chascht neh

 

zeescht bruchscht natülig nebes zom diä Sache veschtaue

en Roggsack ond zwor en violette ken graue

d’Fab vo de Om-, de Iichehr ond vo de Buess söll violett see

vorallem s’Iichehre söttscht dee bim Wandere z’Heeze neh

 

violett söll abe au heilend see

logisch wamede no wend gee

Pfläschteli söttme  all debei haa

lueg me hend dee do e paa

 

falls emol regned wenn’d wetscht z’Beg

ke Problem fö dii – do leg

neescht ösen geele Schirm – ischt zwor en Chlinne

e get dee abe s’Gfühl d’Sonn tiö all schinne

 

grüe isch d’Fab vo de Hoffnig da wessid mee

drom wemm dee e Pääli grüeni Wandesöck gee

ond hoffid denn ganz fescht fö dii

dini Füessli bliibid schö zart ond fii

 

bim Wandere Dooscht haa, ischt nüd zom Gschpasse

ond blau bekanntlich d’Fab vom Wasse

drom schenkeme dee e Fläsche – wie toll!

höllblau ond hoffentlich alewil voll

 

orange förderet d’Loscht am Esse

drom dascht de Znüni au nie vegesse

dass’d ke Knischtesäckli moscht nee

wemme dee en’oranges Brotsäckli gee

 

glänzt de Himmel ime schöne Blau

schint denn Sonn jo meeschtens au

en Sonnehuet wä denn scho wichtig

ond en Blaue drom grad richtig

 

s’Rot söll fö dini Liebi ond s’Heezbluet stoh

wo du i dene 25 Johr in Ondericht hescht flüüsse loo

en huffe Gontne Schüele chönd do dra zroggdenke

stöllvetretend tönd d’6. Klässle dee e roti Rose schenke

 

Liebi Luzia, me wörid dii aaaase geen bhaalte

Gottseidank bliibsch du ös bi de Schüelemesse no erhaalte

din Ruhestand hescht vedient – göll tueschten gnüüsse

etz singeme nomol e Lied, zom würdig Abschlüüsse

Lied

 

 

 

 

 

  

 

 

Im Beisein seiner Eltern, Familie, Pfarreimitglieder und Freunden wurde Johannes Schefer am Montag, 6. Mai 2019 von Papst Franziskus in Rom zum Schweizer Gardisten vereidigt.

https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2019-05/schweizergarde-audienz-papst-franziskus-vereidigung-eltern-bund.html