Humanismus aus jüdischen Quellen


Lassalle-Haus, Bad Schönbrunn, 02.11.2018 bis 04.11.2018, 18:30 bis 13:30

Das Opfer, das Gott nicht verlangt hat

Viele Texte der Torah sind dem modernen Menschen fremd. Sie rufen zur Gewalt gegen Ungläubige auf, enthalten Gesetze, die mit dem moralischen Verständnis des modernen Menschen und den ethischen Grundsätzen einer modernen Gesellschaft unvereinbar sind. Sich im 21. Jahrhundert unter die Autorität der Torah zu stellen, erscheint vielen liberalen Geister als anachronistisch. Menschen, die die Bibel als eine autoritative Quelle betrachten sind auf eine harte Probe gestellt. Das gilt insbesondere für die Erzählung , in der Abraham sich anschickt seinen Sohn zu opfern.
Wo bleibt da – wie an vielen anderen Stellen – der barmherzige Gott. Jüdische Quellen, inklusive der Bibel selbst, verstehen Offenbarung als ein partizipatorisches Geschehen zwischen Gott und Mensch. Dieses Offenbarungsverständnis dient uns als Grundlage für den Umgang mit Texten, die uns fremd sind oder sogar abstossen.

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