Gedenkwoche zu Silja Walters 100. Geburtstag


Kloster Fahr, 24.04.2019 bis 26.04.2019, 19:30 bis 21:00

“Jetzt ist damals, damals ist jetzt.” Entsprechend dieser Aussage von Silja Walter wird in der Woche nach Ostern ihrer gedacht: lebendig, berührend, mit dem Blick zurück auf ihr Sein und Wirken und doch ganz im Heute. Dies sowohl in der Begegnung mit ihren Namensvetterinnen, als auch im Gespräch mit Persönlichkeiten, die Silja Walter gekannt haben oder im Unterwegssein auf dem neuen Silja Walter-Stationenweg.

Silja Walter war eine Schriftstellerin und Dichterin von ausserordentlicher Vitalität und zeitloser Schaffenskraft. Lyrik, Prosabände, Festspiele, Oratorien und wichtige theologische Texte: Ihr Werk inspiriert noch heute und ist durch Theater, Tanz, Lesung, Gespräch oder kirchliches Feiern mannigfaltig lebendig.

Die österliche Geburtstagswoche

Silja Walter oder Schwester Maria Hedwig verstarb am 31. Januar 2011 im Kloster Fahr. Geboren am 23. April 1919, jährt sich ihr Geburtstag im 2019 zum 100. Mal. Eingebettet in die österlichen Tage, soll unter dem Leitwort «Voll singenden Feuers» ihrer gedacht, das Interesse an ihrem Leben und Werk neu entfacht werden. So findet am 23. April erstmals ein Silja-Tag statt, zu dem ausschliesslich Namensvetterinnen der wohl meistgelesenen christlichen Lyrikerin des 20. Jahrhunderts im deutschen Sprachraum eingeladen sind. Öffentlich ist am Abend des 23. April «Ich habe den Himmel gegessen», eine Theater- und Musikproduktion als Reise ins Innere von Silja Walter mit Christine Lather und Felix Huber in der Klosterkirche Fahr. Der Persönlichkeit Silja Walters besonders nah kommen die Stafettengespräche an den Abenden des 24., 25. und 26. April, jeweils ab 19.30 Uhr im Riegelhaus auf dem Gelände des Klosters Fahr. Dort wo Silja Walter früher ihre Lesezirkel hielt. Von «Persönlichen Perlen aus der Begegnung mit Silja Walter» handeln die Zwiegespräche mit Schauspielerin Christine Lather, Priorin Irene Gassmann vom Kloster Fahr, Freddy Allemann, Schriftsteller, Performer und Cousin von Silja Walter sowie Ulrike Wolitz, Theologin und Herausgeberin des Gesamtwerks von Silja Walter. Die Gedenkwoche wird mit einem Festakt samt Einweihung des Silja Walter-Wegs abgerundet.

Silja Walter real und virtuell

Der Silja Walter-Weg ist ein Geschenk der Römisch-Katholischen und der Reformierten Kirche im Aargau, der Römisch-Katholischen Kirche im Kanton Zürich und Katholisch Stadt
Zürich ans Kloster Fahr. Der ab dem 28. April öffentliche Stationenweg rund ums Kloster Fahr lädt zum Innehalten ein. Kurze Textimpulse sollen Türöffner sein zum immensen Schaffensraum der «schreibenden Nonne», wie sich Silja Walter selber nannte. Den barrierefreien Zugang zum Silja Walter-Weg erschliesst die virtuelle Tour auf www.siljawalter.ch mit 360-Grad-Filmaufnahmen vom Stationenweg ergänzt durch Text- und Tonelemente. In der Besinnung auf ihre ehemalige Mitschwester bringt es Priorin Irene Gassmann auf den Punkt: «Mit 80 wünschte sich Silja Walter einen Computer. Mit 90 einen Internetanschluss. Bestimmt wäre sie überglücklich, dass zu ihrem 100. Geburtstag der Silja Walter-Stationenweg auch als Virtual Reality-Erlebnis zugänglich ist.» pd

Hintergründe, weitere Veranstaltungshinweise, Fotodownload auf www.siljawalter.ch Fusszeile Medien/Presse

Stafettengespräche: Die drei Gesprächsabende finden im Riegelhaus des Klosters Fahr statt. Dort wo Silja Walter jeweils ihre Lesezirkel hielt.

«Persönliche Perlen aus der Begegnung mit Silja Walter» geben preis: Mittwoch, 24. April Schauspielerin Christine Lather und Priorin Irene Gassmann vom Kloster Fahr

Donnerstag, 25. April Priorin Irene Gassmann vom Kloster Fahr und Freddy Allemann, Schriftsteller, Performer und Cousin von Silja Walter

Freitag, 26. April Freddy Allemann, Schriftsteller, Performer und Cousin von Silja Walter und Ulrike Wolitz, Theologin und Herausgeberin des Gesamtwerks von Silja Walter.

Alle drei Stafettengespräche beginnen um 19.30 Uhr; Moderation Carmen Frei; Eintritt frei, ohne Anmeldung

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