Das Ende der Zeit - Hebräischwoche


Kloster Kappel, 21.01.2018 bis 26.01.2018, 18:00

Faszination und Schrecken angesichts von apokalyptischen Vorstellungen.

Die Bibel erzählt, wie Gott angesichts von Gewalt und Unrecht keinen anderen Ausweg sah, als die Welt zu fluten. Mit der Sintflut machte er tabula rasa, um neu zu beginnen. Danach versprach er, nie mehr einen apokalyptischen Untergang über die Welt zu bringen und erklärte den Regenbogen als Bundeszeichen seiner Treue. Doch die Menschen sind bis heute von apokalyptischen Szenarien fasziniert, auch wenn sie oft mit schrecklichen Gewaltausbrüchen und Endzeitschlachten verbunden sind. Darin spiegelt sich die Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Erlösung, aber auch nach Rache und Vergeltung. Sowohl in der hebräischen Bibel wie auch im Neuen Testament gibt es zahlreiche apokalyptische Texte. Angesichts einer unübersichtlich gewordenen Welt erhalten sie heute neue Aktualität.

In der Hebräischwoche werden apokalyptische Texte aus dem Alten Testament/Tenach übersetzt und in den grösseren Horizont von Endzeitvorstellungen eingebettet. Die begleitenden Vorträge werfen Licht auf die Endlichkeit von Geschichte und Zeit, die die Endlichkeit des Menschen umfassen.

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