Frauenkloster St. Peter Schwyz

Am Sankt Urbanstag, den 25. Mai 1275, hat Herr Hartmann zu Schwyz den frommen Frauen der Sammlung, die schon vorher gemeinsam am Bach zu Schwyz lebten, um Gott zu dienen, das Haus und die Matte geschenkt.

So fing es an!

Die Schwestern bauten eine Kirche und erwählten zum Patron den ersten Märtyrer des Dominikanerordens, den heiligen Petrus von Verona. Den Zürcher Dominikanern wurde die geistliche Leitung des Klosters anvertraut.

Als Folge der Reformation und des Pest-Sterbens lebten von 1531 bis 1550 nur noch zwei Nonnen im Kloster. Für die weiteren zwei Jahre - betete im Gotteshaus allein Schwester Verena Gruoberin, die wir als zweite Gründerin betrachten. Denn langsam vermehrte sich die Zahl der Schwestern wieder.

1626 wurde mit dem Bau des jetzigen Klosters begonnen. Am 10. August 1624 konnte auch die neue Kirche eingeweiht werden.

Heute sind wir 22 Moniales. Unsere erste Aufgabe ist das Chorgebet, wie der heilige Dominikus es wollte. Im Namen aller Menschen loben und preisen wir unseren Schöpfer und Erlöser. Stellvertretend für alle, die es nicht können oder wollen, sagen wir Ihm Dank und bitten Ihn am sein Licht und sein Erbarmen.

Unseren Lebensunterhalt verdienen wir durch Handarbeit. Wir backen Hostien für viele Pfarrgemeinden. Unsere Paramentenarbeit ist sehr gefragt. Vielfältig ist die Tätigkeit im grossen Garten, beim Kleinvieh und im Haus.

Persönlich laden wir jeden Monat Jugendliche zu Gebet und Schriftmeditation ein und versuchen in ihren Herzen den Glauben zu erhalten und zu stärken. Jeden Donnerstag beten wir mit den Marianischen Gebetsgruppen den Rosenkranz und feiern anschliessend die heilige Messe.