Mutter sein dagegen sehr ...

«Figlia mia» ist eine poetische Annäherung an das Thema Mütterlichkeit, die zeigt, dass Liebe zwischen Eltern und Kindern auch ohne Blutsbande funktioniert.
Vittoria (Sara Casu) mit ihrer leiblichen Mutter Angelica (Alba Rohrwacher) und ihrer «Ziehmutter» Tina (Veleria Golino, von links) | © Xenix Fimdistribution GmbH

Das Drama im Nacken

Eine junge Frau erinnert an Suizid-Wellen an ihrer früheren Schule in Kanada. «1999 – Wish You Were Here» ist ein traumwandlerisch verspielter und zugleich zutiefst verstörender Dokumentarfilm über Erinnerung, Adoleszenz und Trauma.
Die ehemalige Mathieu-Martin-Schülerin Sarah (Marylou) Brideau liest in ihren Tagebucheinträgen von damals. | © Xenix Filmdistribution GmbH

Heikler Balanceakt zwischen zwei Welten

In «What Will People Say» bearbeitet die Regisseurin Iram Haq auf eindrückliche Weise das Problem vieler junger Migranten der zweiten Generation, die sich zwischen zwei Kulturen hin- und hergerissen fühlen.
Nisha (Maria Mozhdha) in Norwegen – eine ganz normale junge Frau | © Praesens Film

Kind einer «verlorenen Generation»

In ihrem sensiblen und autobiografischen Film «Summer 1993» verarbeitet die junge Regisseurin Carla Simón ihre eigene Vergangenheit als Waise, die ihre Eltern an HIV verloren hat.
Die kleine Frida (Laia Artigas) ist plötzlich Waise. © cineworx gmbh

Der Mensch hinter dem Mythos

Die deutsche Filmemacherin Margarethe von Trotta nähert sich in «Searching for Ingmar Bergman» aus einem ganz persönlichen Bedürfnis heraus dem grossen Filmemacher an und deckt die Person hinter dem «Regie-Genie» auf.
Liv Ullmann im Gespräch mit Margarethe von Trotta (rechts.). | © Praesens-Film

Nichts ist, wie es scheint

Das chilenische Drama «Mariana – Los Perros» beschäftigt sich mit der Frage, wie eine totgeschwiegene Vergangenheit die gegenwärtige Idylle bedrohen kann und macht eindrücklich sichtbar, dass Recht und Unrecht situationsbedingt definiert werden müssen.
Mariana (Antonia Zegers) ist fasziniert von ihrem Reitlehrer Juan «El Colonel» (Alfred Castro) © Filmcoopi Zürich

Neuer Blick auf eine alte Liebe

Der Kinofilm «Candelaria» nähert sich der Liebe in und für Kuba aus ganz unterschiedlichen Perspektiven an. Er zeigt eine karibische Lebenswelt, die nicht den Hochglanzfotos aus den Ferienprospekten entspricht.
Filmszene: Candelaria und Victor Hugo haben sich neu gefunden | © DCM

Unglaublich, aber wahr!

Im Kinofilm «Quando ero Cloclo» erzählt der ehemalige RSI-Moderator Stefano Knuchel die faszinierende Geschichte seiner Familie, die zusammen 395 Jahre alt ist und Alkoholismus, Gefängnis, Betrügereien und Depressionen überlebt hat.
Stefano und Papa Knuchel beim Zaubern | © Outside the Box

Vom Mythos weiblicher Selbstbestimmung

«Looking for Oum Kuthum» erzählt das Schicksal von zwei Künstlerinnen, die sich zwischen Karriere und Beruf entscheiden müssen und zeigt nachdrücklich auf, das sich bislang wenig getan hat hinsichtlich der Gleichberechtigung der Geschlechter.
Die Regisseurin Mitra (Neda Rahmanian, links) und ihr Star: die imaginierte Oum Kulthum (Najia Skalli) | © cineworx GmbH

Dem «Heiligen Vater» ganz nah

Wim Wenders faszinierendes Portrait «Papst Franziskus. Ein Mann seines Wortes» zeigt den Menschen hinter dem Amt und macht deutlich, mit welcher Inbrunst Jorge Mario Bergoglio Franz von Assisis Vision einer Kirche für alle umzusetzen versucht.
Papst Franziskus | © Wim Wenders/Universal Pictures International
Katholisches Medienzentrum