Filmtipp: «Fai bei sogni»

Marco Bellocchios melancholisch-intimes Portrait eines traumatisierten Mannes ist zugleich eine Hommage an die Vergangenheit und die bisweilen geschönten Erinnerungen daran. Der Film startet am Donnerstag in den Schweizer Kinos.
Mutter und Sohn geben sich Halt. Filmstill aus «Fai bei sogni» | © filmcoopi

The Young Pope – Der Wolf und seine Schäfchen

Regisseur Paolo Sorrentino macht Filme wie Gemälde. Und wie sie nur Italiener machen können. Das hat man auch in Amerika gemerkt – und ihn für eine TV-Serie über den «Jungen Papst» (The Young Pope) engagiert. Eine Filmkritik von Sarah Stutte.
Audienz beim neuen Papst (Jude Law) | © Filmstill aus «The Young Pope»

«In Between – Bar Bahar»

«In Between – Bar Bahar» ist ein Frauenportrait aus Tel Aviv, das unter die Haut geht, weil es mutig und geradlinig erzählt ist und den schwierigen Balanceakt zwischen Tradition und Moderne souverän in Bilder fasst.
Feste feiern, wie sie fallen – in Tel Aviv | © sister distribution

«Inversion» – Emanzipation im Iran

Die iranische Emanzipationsgeschichte berührt, weil sie den schwierigen Balanceakt der Protagonistin zwischen Pflichtgefühl und dem Wunsch nach Unabhängigkeit auf realistische Weise inszeniert.
Niloofer (Sahar Dowlatshahi) wird am Bett der Mutter mit unliebsamen Neuigkeiten konfrontiert. | © cineworx

Pfingsten mit «Sherlock»

Was passiert, wenn Sherlock Holmes vom «Heiligen Geist» erfasst wird, dürfte nicht nur Serienfans überraschen. Eine etwas andere Lesart zu dieser Krimireihe zu Pfingsten von Medientipp-Redaktorin Natalie Fritz.
Sherlock – Die sechs Thatchers | © Hartswood Films 2016/BBC/ARD Degeto

«Beuys»

Andres Veiel hat ein facettenreiches Portrait über Joseph Heinrich Beuys geschaffen, das seine sozialpolitischen Visionen genauso würdigt, wie seine provokative Kreativität.
Joseph Beuys in Düsseldorf 1972 ¦ © Look Now!

«Clash»

Mohamed Diabs «Clash» gibt die instabilen Verhältnisse nach der ägyptischen Revolution ungefiltert wieder und wird dadurch zu einer verstörend intensiven Erfahrung.
Szene aus «Clash» | © cineworx gmbh

«Une vie ailleurs»

Der Film spürt der Frage nach, welche Auswirkungen eine Kindesentführung auf die Beteiligten hat. Dabei stellt sich auch immer die Frage: Wie viel Wahrheit erträgt der Mensch?
Isabelle Carré als verzweifelte Mutter Sylvie | © Look Now!

Kommunistischer Vordenker im Filmporträt

Raoul Pecks Auseinandersetzung mit Karl Marx und dem Kommunismus ist weniger eine Parteinahme als ein genereller ethischer Impuls von grosser Aktualität. Der Film ist ab Donnerstag im Kino.
Filmstill aus «Der junge Karl Marx» | © Filmcoopi Zürich

Denial

«Denial» ist ein intensives Gerichtsdrama, in dem eine jüdische Akademikerin die Shoa nachweisen muss und mit der Tatsache konfrontiert wird, dass Erinnerung eine subjektive Konstruktion ist.
Rachel Weisz als US-amerikanische Historikerin Deborah Lipstadt | © Filmcoopi AG Zürich
Katholisches Medienzentrum