Filmtipp: «Félicité»

«Félicité» entführt uns mit betörend atmosphärischen Bildern in eine unbekannte Welt, in der Gegensätze aufeinanderprallen und die Suche nach Orientierung kein einfaches Unterfangen ist.
Félicité (Véro Tshanda Beya) in ihrem Element. | © Trigon-Film

Auf der Spur von Mutter Teresa

Der bewegende Dokumentarfilm «Dr. Jack» begleitet den 87-jährigen britischen Arzt Jack zu seinem Arbeitsort in den Slums von Kalkutta und nähert sich einem Menschen an, der sein Leben dem Helfen verschrieben hat.
Doctor Jack Preger in seinem einfachen Zuhause | © Xenix FilmdistributionGmbH

Nahe beieinander und doch aneinander vorbei gelebt

Michael Hanekes «Happy End» offeriert einen schmerzhaft realistischen Einblick in die Abgründe der digitalisierten Komsumgesellschaft. Der Film ist unser «Film des Monats Oktober».
Die Familie sitzt zwar vereint am Tisch, aber sie lebt nicht wirklich miteinander. | © Filmcoopi AG Zürich

Hoffnung aufs gläserne Traumschloss

Der Film «The Glass Castle» erzählt die berührende Entwicklungsgeschichte eines Mädchens, das trotz prekärer Familienverhältnisse seinen Weg im Leben findet. Ab Donnerstag im Kino.
Familie Walls feiert Weihnachten. Filmstill aus «The Glass Castle». | © Jake Giles Netter/Impuls Pictures

«Go Home»

«Go Home» ist ein intensives Drama, das auf virtuose Weise das persönliche Schicksal der Protagonistin mit der Vergangenheit ihrer kriegsversehrten Heimat, dem Libanon, verwebt.
Noch keine Zukunft in Sicht: Nada (Golshifteh Farahani) lebt zwischen Vergangenheit und Gegenwart ¦ © Filmcoopi AG Zürich

«Ava»

Obwohl es zunehmend dunkel wird um die adoleszente Protagonistin Ava, verbreitet der Film ganz viel Licht und Lebensmut. Ein berührendes Werk, das wunderbar in die dämmerige Herbstzeit passt. «Ava» ist deshalb unser Film des Monats September.
Ava (Noée Abita) stellt sich als Amazone der Realität | © Praesens-Film AG.

Gefährliche Entdeckung in «The Wound»

Die berührende Coming of Age-Geschichte von John Trengove taucht ein in den Alltag des Volks der Xhosa und bearbeitet vor diesem speziellen Hintergrund das Tabuthema Homosexualität.
Filmstill aus «The Wound» | © Xenix Filmdistribution

Cowboys vom Bau

«Western» von Valeska Grisebach, ist eine Perle von Film. Auf feinfühlige Art zeigt er mit der Geschichte von ostdeutschen Bauarbeitern in Burgarien, wie das Unspektakuläre immer wieder Anlass zum Näherkommen, aber auch zum Konflikt gibt.
Zwischen Meinhard (Meinhard Neumann, auf Stein sitzend) und Adrian (Syuleyman Alilov Letifov) entwickelt sich eine Freundschaft | © Trigon

«Jugend ohne Gott» trifft Nerv der Zeit

Alain Gsponers Neuverfilmung des Antikriegsromans «Jugend ohne Gott» von Ödön von Horvath ist fiebrig-intensiv und trifft den Nerv der Zeit.
Filmstill «Jugend ohne Gott» | © Constantin Film Verleih GmbH/die film/Pathé.

«Ce qui nous lie»

Cédric Klapischs Film erzählt kunstvoll-schwelgerisch von einem Mann, der nach Hause zurückkehrt, um dort nochmals neu anzufangen.
François Civil (Jérémie), Pio Marmaï (Jean) und Ana Girardot (Juliette) testen im Film «Ce qui nous lie» als zerstrittene Geschwister Wein | © Frenetic
Katholisches Medienzentrum