Aussenseiter von Gottes Gnaden

«Mug (Twarz)» ist ein filmisches Kleinod, das die bisweilen seltsam anmutenden Auswüchse des Glaubens in der polnischen Provinz seziert und gleichzeitig der Frage nach Inklusion nachgeht.
Dagmara (Małgorzata Gorol) und Jacek (Mateusz Kościukiewicz) lieben Heavy Metal | © Xenix Filmdistribution GmbH

Christentum fürs Volk

In seinem opulenten Historienfilm «Zwingli» inszeniert Stefan Haupt den Zürcher Reformator als menschlichen Intellektuellen, der dem gemeinen Volk die Bibel näherbringen wollte.
Der Leutpriester Zwingli (Max Simonischek) und die Witwe Anna Reinhart (Sarah Sophia Meyer), die seine Frau werden wird. | © Ascot Elite

Vom Wolfsmädchen zur Frau

«Sibel» erzählt die märchenhaft anmutende Geschichte einer jungen Ausseinseiterin, die sich vom «enfant sauvage» zur selbstbewussten Frau entwickelt.
Die Aussenseiterin Sibel (Damla Sönmez) ist stumm und verständigt sich mit Pfeiflauten. | © trigon-film.org

Wo Jesu Heilsbotschaft gelebt wird

Nadine Labakis eindringlicher Spielfilm «Capharnaum» ermöglicht einen Einblick in die verborgene Welt von Beiruts Strassenkindern, die trotz grossem Elend von Loyalität und Menschenliebe geprägt ist.
Schicksalsgemeinschaft: der kleine Yonas (Bolusatife Treasure Bankole) und sein «grosser Bruder» Zain (Zain Al Rafeea) müssen allein über die Runden kommen. | © Filmcoopi Zürich

Von der Freiheit, das Leben zu gestalten

In Jafar Panahis Road Movie «Three Faces» machen sich eine Schauspielerin und der Regisseur Panahi auf, um eine junge Frau vor der Zwangsheirat zu retten.
Drei mit einer Mission: Die Schauspielerin Behnaz Jafari (l.) und der Regisseur Jafar Panahi (r.) wollen Marziyeh Rezaei (Mitte) eine unabhängige Zukunft ermöglichen. | © Filmcoopi Zürich/Jafar Panahi Film Production

Mennoniten – zwischen Tradition und Moderne

Nora Fingscheidts Dokumentarfilm «Ohne diese Welt» nähert sich sachte und mit viel Respekt der fremdartigen Lebenswelt einer freikirchlichen Mennonitengemeinschaft in Argentinien an.

Was macht eine Familie aus?

Das Drama «Shoplifters» von Hirokazu Kore-eda hinterfragt die auf Leistung ausgerichtete japanische Gesellschaft und zeigt nachdrücklich auf, welch negativen Einfluss dies auf die Keimzelle des Staats – die Familie – hat.
Wie eine «richtige» Familie: Nobuyo (Sakura Ando), Yuri (Miyu Sasaki), Osamu (Franky Lily, v.l.). | © cineworx.

Das Kind im Herzen

Pernille Fischer Christensens «Astrid» erzählt einfühlsam davon, wie die junge Astrid Lindgren, Mutter eines unehelichen Kindes, den Mut findet, ein freies, selbstbestimmtes Leben als moderne Frau zu führen.
Die junge Astrid (Alba August) | © Erik Molberg Hansen / DCM

Ausbruch ins Leben

Sebastian Lelios Drama «Disobedience» erzählt die Geschichte einer Jüdin, die aus ihrer orthodoxen Umgebung ausbricht, weil sie ihr Leben so leben möchte, wie sie es für richtig hält.
Ronit (Rachel Weisz) und der Rabbi (Alessandro Nivola) | © 2017 Channel Four Television Corporation, Candlelight Productions, LLC

Digitale Hexenjagd

Carolina Jabors Drama «Liquid Truth» beschäftigt sich intensiv mit der Frage «Was ist Wahrheit?» und zeigt am Beispiel eines Schwimmlehrers auf bedrückende Weise auf, wie rasch ein Rufmord in Zeiten von Social Media passiert ist.
Der Schwimmlehrer Rubens (Daniel de Oliveira) steht unter Missbrauchsverdacht. | © trigon-film.org
Katholisches Medienzentrum