Der «neue» Antisemitismus, die mediale Empörung und ihre Folgen

Nachdem ARTE den Film «Auserwählt und ausgegrenzt – der Hass auf Juden in Europa» nicht ausstrahlen wollte, zeigt ihn nun ARD. Ein Kommentar darüber, ob diese Zensur gerechtfertigt war oder nicht.
Davistern am alten jüdischen Friedhof in Frankfurt. | © 2013 Esther Stosch/www.pixelio.de

Hören wir inzwischen den Schrei der Armen?

Als vor zwei Jahren die Enzyklika «Laudato Sí'» von Papst Franziskus erschien, waren alle erstaunt. Nicht überall stösst sie aber auf Anklang. Darum müssen die darin geäusserten christlichen Werte verteidigt werden, schreibt Bernd Nilles, Geschäftsleiter Fastenopfer.
Umweltenzyklika von Papst Franziskus (Buchcover) | © 2015 Benno-Verlag

Ohne Auseinandersetzung geht es nicht vorwärts

Wenn die «Regenbogenpastoral» gegen Berufsverbote Homosexueller in der Kirche ausgespielt wird, erregt das die Gemüter. Mit Schuldzuweisungen hier oder Rechtfertigungen dort ist man aber von einer ehrlichen Auseinandersetzung weit entfernt, findet kath.ch-Redaktionsleiter Martin Spilker.
Regenbogen über dem Zürichsee | © 2012 Barbara Ludwig
Regenbogen über dem Zürichsee | © 2012 Barbara Ludwig

«Herzensbildung ist nie weltanschaulich neutral»

Auch in staatlichen Erziehungsprogrammen bestehe die Gefahr von Indokrtrination, warnt Jugendbischof Marian Eleganti. In seinem Gastkommentar reagiert er auf den Entscheid des Bundesamts für Sport, christlichen Jungscharen nun doch noch Fördergelder zu ermöglichen.
Weihbischof Marian Eleganti | © 2015 zVg

Sollen kirchliche Medien das Evangelium verkünden?

Kirchliche Medien sollen das Evangelium verkünden, hiess es gestern mehrfach an der Segnungsfeier der Büros von Cath-Info. Ist das wirklich die Aufgabe kirchlicher Medien? Dies fragt kath.ch-Redaktorin Sylvia Stam in ihrem Kommentar.
Im Newsroom des Katholischen Medienzentrums Zürich. | © kath.ch/Hans Merrouche

Der Wirklichkeit ins Auge geschaut

Zeiten ändern sich. Diese banale Feststellung gilt auch für Ordensgemeinschaften mit jahrhundertealter Tradition. Wenn die Kapuziner Anfang Jahr ihr Kloster in Brig schliessen, geht damit eine Ära zu Ende. Die Bedeutung des Ordens für die Gesellschaft bleibt dennoch bestehen.
Strassenschild in Brig-Glis | © Martin Spilker

Zwei verlorene Jahre?

Bischof Vitus Huonder bleibt weiterhin im Amt, für mindestens zwei Jahre. Wer kann diese Zeit nutzen, um bis dahin das Bistum zu befrieden? Bis jetzt gibt es offenbar niemanden, bedauert kath.ch-Redaktorin Barbara Ludwig.
Vitus Huonder im Kreis der Schweizer Bischöfe | © Georges Scherrer

Ein Paar für mich, eines für dich

Das Modeunternehmen «Toms Shoes» arbeitet auf Grundlagen des sozialen Unternehmertums und verfolgt eine «One for One»-Philosophie: Für jedes verkaufte Paar Schuhe wird ein neues Paar an ein bedürftiges Kind abgegeben. Vom Geben als Business-Strategie schreibt Markus Baumgartner in seinem Blog auf kath.ch.
Schuhe | © pixabay.com

Eine Minute Stille für den Eremiten

Wie gedenkt man in heutiger Zeit eines Eremiten? Schweigend! kath.ch-Redaktorin Sylvia Stam schreibt in ihrem Kommentar, weshalb die Schweigeminute für sie der stärkste Moment des Staatsakts war.
Statue von Niklaus von Flüe | © bruderklaus.com

TV-Kritik: Folklore, Männerfreundschaft und Rebellen

«Gastgeber wider Willen – Giffers erhält ein Bundesasylzentrum» heisst die «Dok»-Sendung, die SRF zum Bundesasylzentrum «Guglera» ausstrahlte. Positiv an der Sendung ist, dass die Widersprüche in der Gesellschaft vor Ort deutlich werden. Etwas weniger «Ruedi Vonlanthen» und «Nicolas Bürgisser» hätte dem Film gut getan, meint kath.ch-Redaktor Georges Scherrer.
Die Guglera | © screenshot srf.ch
Katholisches Medienzentrum