Foto | © Daniel Kosch
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Foto | © Daniel Kosch

Vor und mit Gott leben ohne Gott: Missionarische Kirche in der Postmoderne

12.01.2018 – Die gleichzeitige Lektüre von zwei grundverschiedenen Bücher werfen fundamentale Fragen auf, was es heisst, in unserer Zeit als glaubender Mensch zu leben und Zeugnis für das Evangelium abzulegen.

Papsttreue für Erwachsene

Die Weihnachtsansprache von Papst Franziskus thematisierte einmal mehr die Auseinandersetzungen um die Kurienreform. Indirekt stellte sie damit auch die Frage, was «Papsttreue» heisst: Kindlicher Gehorsam? Loyalität bekunden, mit dem was passt, und zum Rest schweigen? Erwachsen zuhören und Herausforderungen ernst nehmen? Dass es sich lohnen kann, bis zum Ende zuzuhören, zeigt die Schlusspassage. Die päpstliche Aussage, dass ein Glaube, der uns nicht erschüttert, müsse werden müsse, kann Freunden wie Kritikern des Papstes zu denken geben.
St. Peter | © Daniel.Kosch
St. Peter | © Daniel.Kosch

Können auch Nichtreligiöse den Bettag feiern?

«Sich einem grösseren Ganzen anvertrauen – seine Kleinheit erleben – sich dabei gleichwohl aufgehoben fühlen» – Mit diesem Dreiklang beschreibt Regierungsrätin Jacqueline Fehr den Sinn des Betens und des Bettags. Das sind Erfahrungen, die auch «religiös Unmusikalischen» zugänglich und gerade heute von hoher Aktualität sind.
© Daniel Kosch | Sommer 2017
© Daniel Kosch | Sommer 2017

Entdeckungsreise und Lückentext zum Bettag

Früher hielt ich den Bettag für einen eher langweiligen Feiertag. Ein Buchprojekt wurde zur Entdeckungsreise. Aber trotz zahlreicher spannender Beiträge bleiben Lücken. Fazit: Der Bettag ist interessanter und lebendiger als sein Ruf, gerade in Zeiten religiöser Vielfalt und einer oft kritischen Sicht auf die Auswirkungen von Religion auf Mensch und Gesellschaft.
© Daniel Kosch | 11.9.2017
© Daniel Kosch | 11.9.2017

Niklaus von Flüe im Spannungsfeld von Gottesbeziehung und Weltverantwortung

«Mehr Ranft» – das Motto des Gedenkjahres für 600 Jahre Niklaus von Flüe, plädiert für mehr Stille und Besinnung auf das Wesentliche. Aber im Licht des Meditationsrades und des Lebens von Bruder Klaus verändert sich die Botschaft: Denn im Ranft ging Niklaus von Flüe nicht nur den Weg von «aussen nach innen», sondern wirkte auch «von innen nach aussen». Was er als Bauer und Politiker, aber auch als Pilger als krisenhafte Spannung zwischen Weltverantwortung und Sehnsucht nach dem einig Wesen erlebt hatte, konnte er im Ranft miteinander versöhnen.
(c) Daniel Kosch | 20.8.2017
(c) Daniel Kosch | 20.8.2017

Bibel für Manager/innen

Christen und Christinnen gilt die Bibel als «Buch des Lebens», eine neuere Übersetzung trägt den Titel «Hoffnung für alle». Trifft dies zu, muss sie sich auch als Inspirationsquelle und kritischer Spiegel für Menschen mit Managementverantwortung bewähren – und zwar auch mit jenen Botschaften, die mit den gängigen Management-Klischees unvereinbar sind.
© Daniel Kosch - Juli 2017
© Daniel Kosch – Juli 2017

Jugend ohne Gott?

Das Thema Jugend und Gott, Jugend und Glaube wird in kirchlichen Kreisen heute oft eher defensiv diskutiert – Traditionsabbruch, Rückgang der Kirchenbindung, Verlust religiösen Grundwissens ... Auch wenn all das nicht bestritten werden kann, scheint es sachgemässer, theologisch anderswo anzusetzen: Nämlich bei der Verheissung, dass Gott jedem Menschen näher ist als er sich selbst, und dass es keinen Grund gibt anzunehmen, Gott sei der Jugend unserer Zeit ferner als der früherer Zeiten.
Jugend | © pixabay.com CCO
Jugend | © pixabay.com CCO

Laienmitverantwortung für Kirchenfinanzen – auch in Deutschland ein Thema

Laienmitverantwortung bei den Kirchenfinanzen gilt oft als Schweizerische Spezialität und «der» Unterschied zu Deutschland. Eine Tagung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken ergab ein differenzierteres Bild. Gemeinsam ist Deutschland und der Schweiz namentlich die Sorge um ausreichende Mittel für die nationale Ebene.
Katholisches Sozialinstitut in Siegburg/Bonn | © Daniel.Kosch
Katholisches Sozialinstitut in Siegburg/Bonn | © Daniel.Kosch

Was echter Dialog braucht

Während seiner Ägyptenreise hat Papst Franziskus am 28. April eine bemerkenswerte Rede über die Bedeutung der Religionen für den Frieden gehalten. In knappen Worten hat er dabei auch über drei grundlegende Ausrichtungen gesprochen, die für den Dialog hilfreich sind: Wahrung des Eigenen, Mut zur Andersheit und Verzicht auf eine «hidden agenda». Das gilt nicht nur für den Dialog zwischen den Religionen.
Dialog | © Pixabay CCO
Dialog | © Pixabay CCO

Wort zum Sonn-tag

An schwierigen Themen mangelt es nicht. Trotzdem beschränkt sich der nachfolgende Beitrag auf ein Wort zum Sonn-tag, ohne theologische Deutung, ohne Moral. Weil die Tulpen blühen – ohne Warum.
Tulpe | © Daniel Kosch
Tulpe | © Daniel Kosch
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Daniel Kosch

Daniel Kosch ist Theologe und Kirchenmanager. Seit 2001 ist er als Generalsekretär der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) in Zürich tätig. In dieser Funktion befasst er sich mit Fragen der Organisation und Finanzierung des kirchlichen Lebens und mit den Beziehungen zwischen Staat, Gesellschaft und Religionsgemeinschaften. Im Zentrum dieses Blogs steht folgende Frage: Was heisst es, inmitten einer schrecklich zerrissenen Welt und in einer unübersichtlichen Religionslandschaft glaubwürdig Christ/in zu sein und kirchliches Leben mitzugestalten?

Im Blog von Daniel Kosch

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