MEHR RANFT – auch im neuen Jahr! (Foto: Trägerverein Mehr Ranft)
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MEHR RANFT – auch im neuen Jahr! (Foto: Trägerverein Mehr Ranft)

Die Kraft des eigenen Weges zu Gott

31.12.2017 – Unter den vielen Blicken auf das Leben und die Rezeption von Niklaus von Flüe im Gedenken an seinen 600. Geburtstag stach mir ein Aspekt besonders ins Auge: der Mut von Niklaus und seiner Frau Dorothea, den ganz eigenen Weg zu Gott zu gehen und diesen Weg für den Liebsten freizugeben. Heute wissen wir, dass der […]

Er berührt Menschen im Innersten – bis heute

An Silvester 1478 besuchte der etwa 37-jährige Einsiedler Dekan Albrecht von Bonstetten in Begleitung einer ehrsamen Gesellschaft Niklaus von Flüe in seiner Klause. Wie Bonstetten festhielt, drängte ihn die Neugierde zu diesem Besuch. Reporter des 15. Jahrhunderts Er hatte schon viel von diesem «lebenden Heiligen» gehört und wollte, nachdem er mit seiner Darstellung der Burgunderkriege […]
Die Ranftkapelle im Winter. So mag es anlässlich des Besuches von Albrecht von Bonstetten an Silvester 1478 ausgesehen hat, der ausdrücklich von den «vereisten und schneereichen Bergen» schreibt. (Foto: Bruder-Klausen-Stiftung)

Johanneswein: ein Liebessegen für jedes neue Anno Domini

Das heutige Johannes-Fest beschert dem Bruder-Klausen-Blogger ein typisch katholisches Happy-End: fragwürdiges halb-heidnisches Traditionsgut wie das der Johannesminne wird theologisch umgedeutet und erfreut sich so neuer Beliebtheit. Die «Legenda aurea», Heiligenvitensammlung und christlicher Jahrtausend-Bestseller schlechthin, berichtet vom Giftwunder des Johannes. Der Evangelist habe sich geweigert, in einem Artemistempel zu opfern. Deshalb nötigte man ihn, aus einem […]
Der hl. Johannes und der Kelch, Gemälde von El Greco um 1650. (Foto: public domain)

Weihnachten im zugigen Unterstand

Weder Schneelandschaft noch Schäfchen, weder Engel noch Hirten, noch nicht einmal Josef ist mit auf dem Bild. Von Familien-Romantik keine Spur. Und doch erkennen wir in diesem Medaillon, das Niklaus von Flüe in den letzten Jahren im Ranft betrachtet hatte, zweifelsfrei die Weihnachtsszene (zum Betrachtungsbild siehe Blog vom 29. Mai 2017). Verdichten, konzentrieren, den Blick […]
Medaillon der Geburt Christi aus dem Betrachtungsbild von Bruder Klaus. (Foto: www.bruderklaus.com)

Das Stanser Verkommnis in der Erinnerungskultur im Kanton Solothurn

Die Inszenierung des Stanser Verkommnisses im Museum Altes Zeughaus in Solothurn aus dem Jahre 1845 (siehe Blogbeitrag 13. Dezember 2017) ist neben der Solothurner Originalurkunde aus dem Jahre 1481 – die einzige Urkunde von 1481, die noch alle Siegel aufweist –, der älteste Erinnerungsort im Kanton Solothurn. Auffällig ist, dass im Kanton Solothurn die Erinnerung […]
Das Rad von Bruder Klaus als Erinnerungsstück der Association des amis de «Frère Nicolas» von Freiburg als Erinnerungsstück an die Feier vom 22. Dezember 2017 im Grossratssaal Freiburg, wo auch Regierungsmitglieder aus den Kantonen Freiburg und Solothurn teilgenommen haben. (Foto: Urban Fink-Wagner)

«Stanser Verkommnis»: Politischer Bund ja, sakraler Bund (noch) nicht

Hatten Luzern richtig geahnt und deshalb acht Delegierte (statt zwei) nach Stans geschickt (siehe Bruderklausen-Blog vom 18. Dezember 2017)? Während der Bündnisvertrag der acht Orte (das eigentliche «Stanser Verkommnis») gemäss der Fassung vom 30. November 1481 (siehe Blog vom 24. November 2017) verabschiedet wurde, verlangten die Länderorte in den Verhandlungen vom 21. Dezember 1481 für […]
Blick auf den Stanser Dorfplatz (erbaut nach 1713) auf einer Postkarte von 1909. (Quelle: www.ak-ansichtskarten.de)

«Stanser Verkommnis»: Der Abschluss eines einzigartigen Jahres naht

In wenigen Tagen, vor 536 Jahren, wird die Tagsatzung der acht eidgenössischen Orte, den ersten gemeinsamen Bündnisvertrag verabschieden (das eigentliche «Stanser Verkommnis») und dem separaten Bündnisvertrag mit Freiburg und Solothurn zustimmen. Ich schreibe von den acht (eidgenössischen) Orten, denn von den acht alten Orte wird erst 1505 die Rede sein. Dannzumal ging es darum, diese […]
Blick auf den Stanser Dorfplatz (erbaut nach 1713) auf einer Postkarte von 1909. (Quelle: www.ak-ansichtskarten.de)

Niklaus von Flüe und das Geld

Das Umfeld des Stanser Verkommnisses, dem am 22. Dezember 2017 in einer Feier in Anwesenheit des Freiburger Staatsrats und des Solothurner Regierungsrat im Grossratssaal in Freiburg gedacht wird, ist ein spannendes Umfeld, um das Thema Niklaus von Flüe und das Geld darzustellen. Niklaus von Flüe war in seinem bürgerlichen Leben ein erfolgreicher Bauer, der das […]
Das Siegel von Bruder Klaus. (Foto: zVg)

Die Inszenierung des Stanser Verkommnisses im Museum Altes Zeughaus in Solothurn

Obwohl bis zum Ende des Ancien Régime 1798 das Stanser Verkommnis die rechtliche Grundlage der Alten Eidgenossenschaft war, gab es bis Ende des 18. Jahrhunderts noch keine Erinnerungskultur dazu. Zwar liess der Stand Solothurn wohl im Umfeld der ersten Tagsatzung im Jahre 1729 dreizehn Gesandte in Rüstungen mit geschlossenem Visier um einen Tisch platzieren, mit […]
Die Inszenierung der Stanser Tagsatzung im Museum Altes Zeughaus in Solothurn. (Foto: Nicole Hänni, MAZ, 2016)

Bruder Klaus international

Bruder Klaus war nicht nur eine in der damaligen Eidgenossenschaft bekannte Persönlichkeit, sondern weit darüber hinaus. Das belegen sehr schön die instruktive Tabelle von Roland Gröbli über die Besucher im Ranft (Gröbli [1990/31995], 145) und die nicht wenigen Berichte, die uns wichtige Hinweise zu Bruder Klaus liefern. Zu nennen sind besonders der sehr wertvolle Bericht […]
Pamphilius Gengenbach erinnert an die Räte Bruder Klausens (1514). (Scan: Roland Gröbli)
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Bruder Klaus und Gefährten

Der Bruderklausblog wird von einer dreiköpfigen Redaktion in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Medienzentrum Zürich getragen. Die Redaktion besteht aus Urban Fink-Wagner, Geschäftsführer der Inländischen Mission, Roland Gröbli, Vorstandsmitglied und Präsident des Wissenschaftlichen Beirats des Trägervereins 600 Jahre Niklaus von Flüe, und Peter Spichtig op, Ko-Leiter des Liturgischen Instituts der deutschsprachigen Schweiz. Als Mitarbeitende konnten zahlreiche Historikerinnen und Historiker, Theologen und Theologinnen sowie weitere Spezialistinnen und Spezialisten aus der Schweiz und dem Ausland gewonnen werden. Diese werden unter dem Link Autorinnen/Autoren näher vorgestellt.

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