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Das heikle Thema – weitergedacht

18.07.2018 – Der Schreibende hat in alttestamentlicher Theologie abgeschlossen und erlaubt es sich nun, selber an diesem Gedankenball zu bleiben, den die grossen Geister da aufgegriffen haben. Anders als Ratzinger hat er allerdings nicht Thomas und Augustinus, sondern Kant und Wittgenstein als akademische Lehrer gehabt, und anders als ein Jesuit fühlt er sich mit Blick auf diese […]

Das heikle Thema

Schrieb ich hier nicht soeben, dass die NZZ ein medienmässig weit aus dem Durchschnitt herausragendes Qualitätsprodukt (zumal in Bund 1 und 4) sei? Begab ich mich dabei vielleicht auf ein etwas heikles Terrain, wenn ich meine eigene einstmals mittellinke Vergangenheit (die aber längst abgearbeitet ist, denn wer fünfzig ist und noch links, der hat kein …) […]
Der Ort der Katastrophe

«Das Ende der Welt, die wir kennen»

Es gab wohl Zeiten, in denen die NZZ eine quasi klassenkämpferische Zeitung war, klassenkämpferisch einfach im umgekehrten Sinn verstanden: Ein Bollwerk und eine Agitationsplattform gegen alle linken Ideen. In der aktuellen Ausgabe der «Neuen Wege» wird etwa Leonhard Ragaz in dem Sinn wiedergegeben: Die Eisenbahnwagen seien (damals) gefüllt von NZZ-Lesern, die sich den Gedanken der […]

Die Religionen auf dem Balkan

Nach dieser fürchterlich aufgeregten und irgendwie gänzlich unnötigen Diskussion um den Torjubel der Nati-Spieler und nach der erfolgten juristischen Regelung seitens eines korrupten Verbandes hier nun diese zwei Anmerkungen: Seit Jahren sage und schreibe ich, dass fast nichts so sehr die Seelen von Ethnien über Jahrhunderte prägen und mit negativen Emotionen aufladen kann wie Erfahrungen von Unterdrückung, […]

When shall we three meet again?

Da der Schreibende mit seiner Pensionierung aus allen elektronisch-neuzeitlichen Verbindungen ausserhalb dieses Blogs ausscheidet und nur noch via Postadresse und Festnetznummer zu erreichen ist, erscheinen die bisher versandten Kritiken unregelmässig an diesem Orte. Zu Beginn die Kritik, die als letzte auch elektronisch hinaus ging: «La forza del destino» in Zürich Alles Schlimme, was Sie schon […]
Il maestro

Brosamen

Da ich in dieser Woche nicht im Lande, sprich in der allerletzten Ferienwoche meines Lebens, bin, hier als Konserve nur einige Brosamen zu Blog-Einträgen der letzten Wochen (da mehr spassig gemeint ohne Aktivierung der Kommentarfunktion): Einmal möchte ich Herrn Stadlers Befürchtung, dass ich am heiligen Fronleichnam politisiert habe statt zu prozessionieren, insofern entkräften, als dass […]
Monte Greco (Muncrech) oberhalb Malvaglia

Nachklänge

Unser Stadtdekanat weilt – während dieser Beitrag hier erscheint – in der jährlichen grossen Weiterbildung in Batschuns im benachbarten Vorarlberg. Das Thema der diesjährigen Weiterbildung lautet: «Change – Zeichnet sich eine neue Relevanz der christlichen Kernbotschaft ab?» Im Kern der Tagung steht so die Frage, was aus pastoraler Sicht in Veränderungszeiten für den christlichen Glauben […]
die Kirche «meiner» Pfarrei Abtwil

Verlotterung

Ausnahmsweise ein innenpolitischer Zwischenruf. Ich weiss, dass ich mich nicht an meinen Rhythmus halte, aber der Ärger hat mich ergriffen. Es scheint sich im Nationalrat eine Verlotterung in dem Sinne einzuschleichen, als dass die grösste Fraktion im Rat, also die SVP, sich unseligen US-Gepflogenheiten anpasst und Debatten, bei denen sie befürchten muss, dass sie schliesslich […]

«was wäre wenn» weitergedacht

Ich bleibe noch eine Runde an diesem Ball. Aus kompetenten Munde wurde ich angefragt, ob ich mit meiner Idee nicht einem neuen römischen Zentralismus das Wort rede. Von «neu» ist da nicht die Rede! Ich halte fest, dass die Ernennung von Bischöfen fast weltweit mit Ausnahme unserer kleinen mitteleuropäisch-gemässigten Zone bereits äusserst zentralistisch geregelt ist. […]

Was wäre wenn

Ich begebe mich zurück auf weniger kritisch-glitschiges Gelände (und verspreche auch feierlich, mich in den nächsten 1-2 Jahren nicht mehr zum Konflikt um eretz Israel zu äussern, da ich ja eine unbeliebte und darum sogenannt «unkorrekte» Minderheitenposition vertrete … die unkorrekten Mehrheitspositionen dürfen ja immer und ständig geäussert werden … lassen wir es jetzt): Zum […]
Heinz Angehrn
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Heinz Angehrn

Heinz Angehrn ist Priester des Bistums St. Gallen und lebt nach 37 Jahren im aktiven kirchlichen Dienst nun als Teilpensionierter im Bleniotal. Seit 2018 ist er Präsident der Redaktionskommission der Schweizerischen Kirchenzeitung, deren Neuauftritt er als St. Galler Vertreter in den letzten Jahren begleitet hat. Seine Hobbies sind Musik, Geschichte und Literatur. Er ist Mitglied der Grünliberalen.

Im Blog von Heinz Angehrn

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