26/2003 | |
INHALT | |
Amtlicher Teil |
Der Bischof von Basel, Msgr. Dr. Kurt Koch, die Mitglieder des Bischofsrates und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bischöflichen Ordinariates gratulieren zu folgenden Jubiläen:
Msgr. Dr. Joseph Candolfi, Titularbischof von Frigento, emeritierter Weihbischof des Bistums Basel, kann am Fest der Apostelfürsten Petrus und Paulus, 29. Juni 2003, sein 20-jähriges Weihejubiläum begehen.
Am 5. Juli 2003 darf Herr Pfarrer Karl Hofmann, Frauenfeld, seinen 100. Geburtstag begehen.
Am 29. Juni 2003 begeht Vierherr Anton Somaruga, Sursee, sein 65-jähriges Weihejubiläum.
Am 7. Juli 2003 darf Msgr. Dr. Anton Cadotsch, emeritierter Generalvikar und Dompropst, seinen 80. Geburtstag feiern.
Allen Jubilaren herzliche Gratulation, grossen Dank für Ihr Wirken und Gottes Segen für die Zukunft.
Am Dreifaltigkeitssonntag, 15. Juni 2003, hat Weihbischof Msgr. Martin Gächter in der Kathedrale St. Urs und Viktor zu Solothurn im Auftrag des Diözesanbischofs durch die Erteilung der Institutio folgende Personen in den kirchlichen Dienst als Pastoralassistent/Pastoralassistentin des Bistums Basel aufgenommen:
Herzliche Gratulation an die Neuinstituierten und Gottes Segen für ihr Wirken in unserem Bistum.
Am Sonntag, 22. Juni 2003, hat der Bischof von Basel, Msgr. Dr. Kurt Koch, in der Kathedrale St. Urs und Viktor zu Solothurn folgenden Diakonen die Priesterweihe für den Dienst im Bistum Basel gespendet:
Im kühlen Gewölbekeller des Kurhauses «Kreuz» in
Mariastein konnte Präsident Vincent Eschmann die Mitglieder des Seelsorgerates
zur Sitzung vom 13./14. Juni 2003, der zweiten im laufenden Jahr, willkommen
heissen. Zur Debatte standen die Regionalisierung des Bistums und deren
Auswirkungen auf den Seelsorgerat, die Präsentation des Konzeptes der
AG 1 «Wege erwachsenen Glaubens WeG» und das Konzept «Frauenförderung».
Behandelt wurden auch aktuelle Fragen zur Eucharistie-Enzyklika und zum
Papstbesuch 2004 in der Schweiz.
In einem ersten Austausch erhielt der Seelsorgerat Antworten auf Fragen
zum Papstbesuch 2004, zur Enzyklika «Ecclesia de eucharistia».
Der Papstbesuch finde im Rahmen des nationalen Jugendtreffens 2004 statt.
Für viele Jugendliche bedeute die Gegenwart des Papstes eine Ermutigung,
eine Stärkung im Glauben, betonte Bischofsvikar Hans Zünd im Namen
von Jugendbischof Denis Theurillat. Der Seelsorgerat sei als Multiplikator
zur Information und Kommunikation bei den Jugendlichen herzlich eingeladen.
Die Frage nach den praktischen Auswirkungen der Enzyklika «Ecclesia
de eucharistia» für uns als Christinnen und Christen beantwortete
Bischof Kurt Koch. Der Papst habe in dieser Enzyklika den Glauben der katholischen
Kirche auf seine Weise und sehr persönlich zusammengefasst. Neu sei
das Verhältnis zwischen Eucharistie und Kirche, denn Eucharistie habe
viel mit Kirche zu tun, schliesslich sei das Letzte Abendmahl die Gründungsstunde
der Kirche gewesen. Die Enzyklika habe schliesslich auch Auswirkungen auf
die Ökumene. Der Papst halte Abendmahlsgemeinschaft für noch nicht
möglich er möchte jedoch noch mehr Ökumene. Der Seelsorgerat
äusserte den Wunsch, dass Priester und Gemeindeleiterinnen und -leiter
mehr unternähmen, die Gläubigen zur Enzyklika zu unterweisen.
Generalvikar P. Roland-B. Trauffer erläuterte als Projektleiter
das Statut der Grossräumigen Regionaliserung. Der Rat stellt sich die
Frage, welche Auswirkungen die Umsetzung des Projektes auf dessen Arbeit
habe. Der Generalvikar durchquerte das Statut und legte die verschiedenen
Aufgabenstellungen des Bischofsrates, der neuen Regionalleitungen und der
Räte verständlich dar. Ab 2004 gälte es ernst. Durch die
Verbesserung und die Vereinfachung der Kommunikation zwischen dem Bischof
und den Regionalleitungen, zwischen dem Ordinariat und den Regionen würden
die Beratungen im Seelsorgerat zunehmen.
Der Diözesane Seelsorgerat könne Wesentliches beitragen, wenn
es in unmittelbarer Zukunft um die Umsetzung des Projektes gehe, so zum
Beispiel die Fraktionen in der neuen Zusammensetzung erproben und sich gegenseitig
kennen lernen, die positiven Erfahrungen weitertragen, auch hin zu den staatskircherechtlichen
Gremien.
Marcel Bregenzer, Geschäftsführer der Arbeitsstelle für
Pfarrei-Erneuerung in Sursee, und Pfarrer Leo Tanner, geistlicher Leiter
der «Bibelgruppen Immanuel», führten ein in das Konzept
«Wege erwachsenen Glaubens WeG».
In allen unseren Pfarreien existieren «Pastoralkonzepte» zur
Taufbegleitung von Eltern. Eltern werden miteinbezogen in den Vorbereitungen
zur Erstkommunion, zur Firmung. Wo hingegen können Erwachsene sich
mit Glaubensfragen, mit den Grundfragen der Frohbotschaft Jesu Christ auseinander
setzen, wo sich neu auf das Evangelium einlassen? Das «WeG-Konzept»
zeigt hierzu eine Möglichkeit auf.
Die Arbeitsgruppe 1 des Seelsorgerates stellt sich die Frage, wie dieses
Konzept in die Umsetzung unseres Bistumsprojektes «Als Getaufte leben»
eingebaut werden könnte. Die ausführliche Einführung in das
Projekt und die anschliessende Diskussion in den einzelnen Fraktionen lieferten
die Grundlagen zur Weiterbearbeitung des Projektes.
Im Bistum Basel tragen sehr viele Frauen auf allen Stufen Verantwortung:
als Mitglieder oder Präsidentin des Pfarreirates, als Mitglied oder
Präsidentin der Synode, als Mitglied oder Präsidentin des Landeskirchenrates,
als Gemeindeleiterin, als Co-Leiterin eines Dekanates oder als Ressortinhaberinnen
im Pastoral- und Personalamt des Bistums. Damit erbringt das Bistum Basel
den Tatbeweis, dass Frauen nicht nur «mitgemeint» sind. Zur
vollständigen Gleichberechtigung der Frauen fehlt nur noch der Zugang
zum Priesteramt und zu den damit verbundenen Ämtern. Doch dieser Schritt
liegt nicht in der Kompetenz des Bischofs.
Der Diözesane Seelsorgerat des Bistums Basel bildete nun eine Arbeitsgruppe
für Frauenförderung. Diese soll weitere Bemühungen zur Frauenförderung
koordinieren, Frauen zur Mitarbeit in Entscheidungsgremien animieren, die
Anerkennung von Ehrenamtlichen fördern und wo nötig die notwendige
Ausbildung vermitteln und die weitere Entwicklung kritisch beobachten.
Für den Seelsorgerat ist es aber klar, dass die Arbeitsgruppe für
Frauenförderung möglichst bald ihren Auftrag ausweiten muss: Sie
muss Männer und Frauen zur Mitarbeit animieren. Sie muss Männern
und Frauen die dafür notwendige Ausbildung vermitteln. Denn der Auftrag
der Kirche verlangt die aktive Mitarbeit aller Gläubiger ungeachtet
ihres Geschlechts.
Am Sonntag, 22. Juni 2002, weihte Diözesanbischof Kurt Koch drei
Diakone zu Priestern, gemeinsam mit einer grossen Zahl von Priestern, Seelsorgerinnen
und Seelsorgern, den Familienangehörigen, den zahlreich angereisten
Menschen aus den Pfarreien, Freunden, Bekannten und der versammelten Gemeinde
in der St. Ursenkathedrale Solothurn.
Mit der Rezitation der Allerheiligenlitanei erbat die versammelte Gemeinde
den Heiligen Geist für die drei Neupriester an diesem wunderschönen,
heissen Sommertag in Solothurn. Eine Priesterweihe ist jedes Mal ein tiefes
Erlebnis, wenn der Bischof und alle anwesenden Priester den Neugeweihten
die Hände auflegen und sie mit dem Friedensgruss als Mitbrüder
im Dienste der Kirche willkommen heissen.
«Bist du bereit, in der Verkündigung des Evangeliums und in der
Darlegung des katholischen Glaubens den Dienst am Wort Gottes treu und gewissenhaft
zu erfüllen? Und bist du bereit, die Mysterien Christi, besonders die
Sakramente der Eucharistie und der Versöhnung, gemäss der kirchlichen
Überlieferung zum Lobe Gottes und zum Heil seines Volkes zu verkünden?»
Dies sind zwei grundlegende Fragen, die in der Liturgie der Priesterweihe
der Bischof an die Weihekandidaten stellt und stellen muss.
Bischof Kurt Koch zitierte in seiner Predigt Augustinus. Augustinus habe
die priesterliche Sendung in schöner Weise verdeutlicht, indem er das
Amt des Priesters in der Gestalt des Johannes des Täufers vorgebildet
gesehen habe: Der Priester sei wie Johannes der Täufer ein reiner Vorläufer,
ein im buchstäblichen Sinn vor-läufiger, genauerhin vorlaufender
Mensch und so Diener am Wort Gottes. Wie Johannes dem Täufer damals
komme dem Priester heute durch und durch die adventliche Sendung des Vorlaufens
auf den kommenden Christus zu.
In der heutigen Not eines grossen Priestermangels erstaunt es ganz besonders,
wie viele Menschen sich zu einer Priesterweihe einfinden. Die zweistündige,
beeindruckende Liturgie, mitgestaltet durch den Domchor St. Ursen, war auch
für Bischof Kurt ein Beweis dafür, dass es keineswegs altmodisch
sei, sondern höchst dringlich, um Priesterberufungen zu beten.
Die drei Neupriester: Markus-Emmanuel Küng, Berikon (AG); Alexander
Pasalidi, Schötz-Ohmstal (LU), und Stefan Stadler, Basel St. Anton.
Die 3-tägige Weiterbildung 2004 wird für diejenigen, welche bereits 2003 in Wislikofen dabei waren, eine Ergänzung zum Thema «Konflikte am Arbeitsplatz» sein, und für alle ist es eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich: Warum verteidige ich mich so, obwohl ich die Fachperson bin und ich meine Arbeit kenne? Warum drückt mein Körper etwas anderes aus als meine Worte? Warum fühle ich mich nicht richtig wahrgenommen, vom Seelsorger, der Gemeindeleitung, von ehrenamtlich Arbeitenden? Warum bin ich hin und wieder einer Konfrontation, einer Auseinandersetzung nicht gewachsen?
Weitere Auskünfte bei: Franziska Baumann, Weiterbildung, Römisch-katholisches Pfarramt, Tramstrasse 55, 4132 Muttenz, Telefon 0614659020, Fax 0614659021.
Diözesanbischof Amédée Grab erteilte die bischöfliche Missio canonica:
Infolge Demission des bisherigen Stelleninhabers wird die Pfarrei Oberengstringen
(ZH) zur Wiederbesetzung, mit Stellenantritt im Herbst 2004, ausgeschrieben.
Ebenfalls infolge Demission des bisherigen Stelleninhabers werden die Pfarreien
Müstair und Valchava (GR) zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Interessenten mögen sich melden bis zum 18. Juli 2003 beim Sekretariat
des Bischofsrates, Postfach 133, 7002 Chur.
In séguito alle dimissioni dell'attuale titolare, le Parrocchie
di Augio, Cauco, Rossa e Sta Domenica (GR) viene messe a concorso.
Eventuali interessati sono pregati di annunciarsi entro il 18 luglio 2003
al Segretariato del Consiglio episcopale, Postfach 133, 7002 Coira.
P. Josef Rosenast, Pfarrer im Seelsorgeverband Niederhelfenschwil-Lenggenwil
und Dekan im Dekanat Gossau, ist von Bischof Ivo Fürer ins Personalamt
des Bistums St. Gallen berufen worden.
Der 53-jährige Pallottinerpater übernimmt ab Herbst 2003 im Halbamt
die Aufgaben, von denen sich Generalvikar Anton Thaler aus Altersgründen
auf Ende Mai entlastet hat. Er wird das Personalamt zusammen mit Peter Lampart
führen. Die Pallottinergemeinschaft hat dazu ihre Einwilligung gegeben.
Josef Rosenast bleibt Pfarrer in Niederhelfenschwil und Lenggenwil; sein
Amt als Dekan gibt er jedoch ab. Er hofft, dass sich in seinen Pfarreien
aufgrund der neuen Situation noch mehr freiwillige Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen
in allen Altersgruppen finden lassen, die Mitverantwortung übernehmen
und ihm so die Weiterarbeit auch mit halbem Pensum möglich machen.
Josef Rosenast ist noch immer stark mit seiner appenzellischen Heimat verbunden.
Nach seiner Priesterweihe im Jahre 1975 leitete er von 1975 bis 1980 das
Gymnasium St. Klemens in Ebikon (LU), und nach einer entsprechenden Weiterbildung
war er Heimerzieher und Heimleiter im Schülerheim Thurhof. In Zürich
und Wädenswil war er von 1984 bis 1988 in der Pfarrei- und Gefangenenseelsorge
tätig. Von 1988 bis 1990 war er Hausrektor bei der Pallottinergemeinschaft
in Gossau, und 1990 übernahm er die Aufgaben eines Provinzials (Vorsteher)
der Pallottiner in der Schweiz. Ein Jahr später wählten ihn die
Pfarreien Niederhelfenschwil und Lenggenwil zum Pfarrer. Als er 1996 auch
noch Dekan im Dekanat Gossau wurde, gab er sein Amt als Provinzial ab. Dank
der Armeereform wird er nun auch von seiner Aufgabe als Korps-Feldprediger
im FAK 4 entlastet.
Die Dekanatsversammlung hat am 14. Mai 2003 Bernhard Sohmer, Mosnang, zum neuen Dekan des Dekanates Wil-Wattwil für den Rest der Amtsdauer 20002004 gewählt. Bischof Ivo Fürer hat diese Wahl bestätigt. Der neue Dekan ist Pfarrer im Seelsorgeverband Mosnang-Mühlrüti-Libingen. Die Ersatzwahl war nötig geworden, weil Guido Scherrer, der seit 1. Dezember 1998 das Amt des Dekans innehatte, zum Regens ernannt worden ist.
Am Sonntag, 15. Juni, hat Dekan Jakob Fuchs in der St. Antoniuskirche Martin Schlegel, Kanonikus und Pfarrer in Balgach und Widnau, auch als Pfarrer von Diepoldsau-Schmitter eingesetzt. Damit ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur künftigen Seelsorgeeinheit gemacht worden.
Ab kommendem September wird die katholische Arbeitsstelle für Jugendseelsorge
in Deutschfreiburg neu mit einer Jugendseelsorgerin besetzt sein. Die 27-jährige
Theologiestudentin Christiane Dilly wird Nachfolgerin von Flavio Moresino,
der nach sieben Jahren als Leiter der Katholischen Arbeitsstelle für
Jugendseelsorge Deutschfreiburg eine neue Herausforderung sucht.
Christiane Dilly ist in Deutschland geboren, hat sich nach dem Abitur zur
Industriekauffrau ausbilden lassen und sich anschliessend dazu entschlossen,
an der Universität Freiburg/Schweiz ein Hauptfachstudium in katholischer
Theologie aufzunehmen. Seit zwei Jahren erteilt die neu ernannte Jugendseelsorgerin
an der OS Düdingen katholischen Religionsunterricht. Sie bringt Erfahrungen
in kirchlicher Jugendarbeit mit: Leitung einer Jugendgruppe, Betreuerin
und Mitorganisatorin von Ferienlagern, Mitorganisation verschiedener Jugendveranstaltungen.
Christiane Dilly wird das 80-Prozent-Pensum in der Jugendseelsorge zu 60
Prozent übernehmen, für die restlichen 20 Prozent wird eine weitere
Person gesucht.
Am Samstag, 7. Juni 2003, weihte der Bischof von Sitten, Norbert Brunner, in der Pfarrkirche von Bramois Herr Gérald Crettaz, Vater von vier Kindern, zum Ständigen Diakon. Er wird in seinem angestammten Beruf weiterarbeiten.
Bischof Norbert Brunner hat den Priester Willy Kenda, zurzeit Vikar in
der Pfarrei Sacré-Cur in Sitten, zum neuen Jugendseelsorger bei der
Diözesanen Dienststelle «Jugendseelsorge» im Halbamt ernannt.
Er übernimmt die Nachfolge von Pierre-Yves Maillard, der vor kurzem
zum neuen Regens des Priesterseminars von Sitten ernannt wurde. Vikar Willy
Kenda wird für das andere Halbamt priesterliche Aufgaben bei der Studentenseelsorge
in den Gymnasien von Sitten übernehmen. Auch wird er dort Religionsstunden
übernehmen.
Willy Kenda wurde 1967 in der Demokratischen Republik Kongo geboren. 1996
wurde er für die Diözese Lwisa, Kongo, zum Priester geweiht. 19962000
wirkte er als Rektor im Priesterseminar von Lwisa. Im Jahr 2000 wurde er
mit der Aufgabe der diözesanen Prokura in Kinshasa betraut.
Auf Empfehlung seines Bischofs wirkt Willy Kenda seit Herbst 2001 als Fidei-Donum-Priester
im Bistum Sitten.
Die diözesane Dienststelle für die Jugendseelsorge (SDJ) wurde 1999 für den französischsprachigen Teil des Bistums Sitten und die Gebietsabtei St-Maurice gegründet, um alle bestehenden Unternehmungen in der Jugendseelsorge zu koordinieren. Die Dienststelle koordiniert die Jugendseelsorge für die 12- bis 25-Jährigen. Die Dienststelle setzt sich zusammen aus einem Jugendseelsorger (50%), einem Koordinator (50%) und einen stellvertretenden Koordinator (25%). Koordinator ist zurzeit Christophe Allet, Bramois.
Jean Berra, alt Professor
Am 31. Mai 2003 starb im Altersheim St-François in Sitten alt Professor
Jean Berra im Alter von 85 Jahren. Jean Berra wurde am 18. Juni 1918 in
Champéry geboren. Am 24. Juni 1945 wurde von Bischof Victor Bieler
zum Priester geweiht. 1950 wurde er zum Professor am Kollegium in Sitten
ernannt . Von 1957 bis 1966 war er Direktor des Kleinen Seminars in Sitten.
Von 19621966 war er zudem Seelsorger des Altersheims St-François
in Sitten. 1966 übernahm er die Seelsorge im Kinderheim Fleurs-des-Champs
in Montana, die er bis 1993 innehatte. 1993 zog er sich in den Ruhestand
zurück und wohnte zuerst bei den Spitalschwestern in Sitten und danach
im Altersheim St. François. Die Beerdigung fand am 3. Juni 2003 in
Champéry statt.