1/2000 | |
INHALT | |
Hinweise |
Am zweiten Januar-Wochenende, dieses Jahr am 8./9. Januar, wird das gesamtschweizerische Kirchenopfer zugunsten des Solidaritätsfonds für Mutter und Kind (SOFO) des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes aufgenommen. Mit dem Leitwort «Zukunft schaffen trotz Schwierigkeiten» lenkt der SOFO dieses Jahr die Aufmerksamkeit auf die Teenagermütter, die oft in einer ganz speziellen Situation sind. «Meist ist die Persönlichkeit noch nicht gefestigt, die Zukunftsperspektiven haben sich in Luft aufgelöst, und dazu muss die junge Frau (oft allein) die Verantwortung für ihr Kind übernehmen. Oft sehen diese Frauen nur mehr schwarz. Dann kann der SOFO an der finanziellen Front kurzfristig helfen. Dadurch erhält die Frau Zeit, sich umzuschauen, wo sie weitere Hilfe finden kann.» Dabei behält der SOFO, so Elisabeth Hug, die Präsidentin des Regionalkomitees deutsche Schweiz weiter, auch ein weiteres Ziel stets im Auge. «Wir wollen Teenagermüttern helfen, dass sie ihre Ausbildung abschliessen können. Damit schafft der SOFO Zukunft.»
Zwischen der Tagsatzung 1998 in Luzern und der Tagsatzung 2001 in Bern
ergeht die Einladung zu einem Zwischenhalt zum Aufatmen: Samstag, 29. Januar
2000, 10 bis 16 Uhr, in den Räumen der Pfarrei St. Marien, Engelbergstrasse
25, Olten. Thema: Hoffnungsgeschichten. Eingeladen sind alle, die an der
Tagsatzung 1998 in Luzern dabei waren, und alle, die sich für die Tagsatzung
in Bern (Bern, 24.26. Mai 2001) interessieren.
Informationen und Anmeldungen: Paul Jeannerat, Längenrüppstrasse
68, 3311 Urtenen, Telefon 031-8593346, oder c/o Missio 026-4221120, Fax
026-4221124, E-Mail missio@missio.ch/Irène Bächler, Fröschmattstrasse
24, 3018 Bern, Telefon 031-9911381, oder Geschäft 031-6322019, Fax
031-3821184, E-Mail irene.baechler@insel.ch
Hindernisse und Wege zu einer Gesellschaft, die niemanden ausschliesst,
sind das Thema des Forums von Caritas Schweiz am 28. Januar 2000 in Luzern.
Dabei steht die Frage nach den Menschenrechten in der schweizerischen Sozialpolitik
im Zentrum. Das Forum steht allen Interessierten offen. Anmeldeschluss ist
am 21. Januar 2000.
Gibt es in der Schweiz Chancengleichheit im sozialen Bereich? Können
in diesem Land alle Menschen die ihnen zustehenden sozialen Rechte wahrnehmen
und an Gesellschaft und Kultur teilhaben? Wie fördert die Menschenrechtspolitik
die soziale Integration in der Schweiz? Mit der Frage nach den Menschenrechten
bringt Caritas eine für die Schweiz neue, weil ungewohnte Blickrichtung
in die Debatte über die Zukunft von Gesellschaft und Sozialpolitik
ein. Dabei konzentriert sich das Forum 2000 auf die sozialen, wirtschaftlichen
und kulturellen Menschenrechte.
Die Anmeldung erfolgt durch Überweisung des Tagungsbeitrags von Fr.
85. auf das Postkonto 60-1577-3 der Caritas Schweiz (Vermerk: Forum
2000). Nach Überweisung des Tagungsbeitrags wird ein Dossier mit einführenden
Unterlagen zum Thema der Tagung zugestellt. Anmeldeschluss ist der 21. Januar
2000.
Das Forum eignet sich als Weiterbildung für Kader und Mitarbeitende
staatlicher, privater und kirchlicher Institutionen im Sozialbereich und
in der Arbeitsvermittlung. Die Tagung findet am Freitag, 28. Januar 2000,
im Grossratssaal im Regierungsgebäude, Bahnhofstrasse 15, in Luzern
statt.