47/1999

INHALT

Hinweise

Pfingstpalaver 2000 der Laientheologen/Laientheologinnen

1. Treffen deutschsprachiger Laientheologen/Laientheologinnen

Am Pfingstmontag, 12. Juni 2000, findet das erste Treffen deutschsprachiger Laientheologen/Laientheologinnen der Schweiz in Flüeli (OW) statt. Einberufen wird dieses Treffen von den Vertretungen der Laientheologen/Laientheologinnen aus den deutschsprachigen Bistümern Chur, Basel, Freiburg, St. Gallen und Sitten.
Begegnungen und Austausch über Bistumsgrenzen hinaus sollen dazu anregen, Erwartungen an eine zukunftsorientierte Kirche zum Ausdruck zu bringen. Darüber hinaus soll dieser Tag eine lustvolle und bereichernde Auseinandersetzung mit den Fragen sein, die uns in unserer täglichen, kirchlichen Arbeit so oft behindern und entmutigen. Hier uns gegenseitig zu ermutigen, ist nötiger denn je. Das Pfingstpalaver will darum ein sichtbares Zeichen der Solidarität der Laientheologen/Laientheologinnen untereinander und für deren Mitverantwortung in der Kirche setzen.
Mit der Wahl des Pfingstmontags und Flüeli-Ranft als Versammlungsort kommt etwas vom begeisternden und prophetischen Charakter der Kirche zum Ausdruck. Eine gemeinsame Feier im Ranft wird den Abschluss des Pfingstpalavers bilden.
Weitere Informationen folgen im Januar. Die Verantwortlichen bitten darum, sich diesen Termin jetzt schon freizuhalten.

Die Vertretungen der deutschsprachigen
Laientheologen/Laientheologinnen-Vereinigungen


Gebetswoche für die Einheit der Christen

Die «Ordnung für einen ökumenischen Gottesdienst» in der Gebetswoche für die Einheit der Christen, die in der Schweiz mehrheitlich vom 18.­25. Januar begangen wird, wird seit langem von einer Arbeitsgruppe des Ökumenischen Rates der Kirchen und des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen vorgeschlagen und im deutschen Sprachraum von der Ökumenischen Zentrale der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland auch für die Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz und den Ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich herausgegeben. Die internationale Vorlage greift dabei auf Vorschläge einer nationalen Gruppe zurück; für die bevorstehende Gebetswoche hat eine Gruppe aus dem Mittleren Osten die Bibeltexte ausgewählt und Vorschläge für eine Gottesdienstordnung erarbeitet. Als Thema wurde «Gepriesen sei Gott, der uns segnet in Christus (Eph 1,3­14)» gewählt. Die nun vorliegenden Materialien ­ sie können bei: Rösslitor Bücher, Webergasse 5, 9001 St. Gallen, Telefon 071-2274747, Fax 071-2274748, bezogen werden ­ umfassen wie gewohnt ein Textheft für einen Gottesdienst und mit Anregungen für weitere Gottesdienste und Andachten, zur persönlichen Meditation oder zum Bibelgespräch, ein Plakat mit der Titelgrafik des Heftes und Raum für örtliche Angaben sowie eine Arbeitshilfe mit Materialien für Gemeindearbeit und Gottesdienst: darin berichtet Klaus Peter Voss von der Ökumene im Mittleren Osten. Das schweizerische Projekt für die «Ökumenische Kollekte» ist das Institut für Ökumenische Studien in Jerusalem (TANTUR). Verwendet werden können diese Materialien nicht nur in der mehrheitlich begangenen Woche für die Einheit der Christen im Januar, sondern auch in der Woche vor Pfingsten; sie können aber auch bei weiteren Gelegenheiten dienen.

Rolf Weibel


© Schweizerische Kirchenzeitung - 1999