SKZ 46/1998

INHALT

Kirche in der Schweiz

Neue Zuversicht für eine Universität Luzern

Vom Dies Academicus berichtet Rolf Weibel

 

Der Dies Academicus der Universitären Hochschule Luzern, die festliche Eröffnung des neuen Studienjahres, begann auch dieses Jahr wie gewohnt mit einem Gottesdienst in der Jesuitenkirche, zu dem die Theologische Fakultät eingeladen hatte und dem ihr Magnus Cancellarius und Honorarprofessor, Bischof Kurt Koch, vorstand. Der Festakt mit dem Gastvortrag sowie den Ansprachen des Rektors, der Erziehungsdirektorin und der Studierenden stand ganz im Zeichen des Weges von der Hochschule zur Universität.

Ermutigung zur «langen Weile»

Die Predigt von Bischof Kurt Koch ermutigte dazu, im Licht des Ziels den Weg zu erkennen. Am Anfang eines Studienjahres ist dieses Ziel zunächst der Abschluss des Studiums, «auch wenn für die einzelnen Studierenden noch nicht ganz klar ist, was sie mit der Theologie einmal anfangen werden und in welcher Weise sie ihre Studien in den kirchlichen Dienst einbringen werden». Dabei sei ein menschlich gesunder Umgang mit der Zeit zu lernen, wozu auch und gerade der christliche Glaube durch seine Zukunftgerichtetheit verhelfen könne: «Unsere Heimat ist im Himmel» (Lesung: Phil 3,17­4,1). Eine solche Zielgerichtetheit des christlichen Lebens auf den Himmel hin sei heute als Lebensorientierung selbst innerhalb von Kirche und Theologie aus Angst vor den religionskritischen Vorwürfen seit der Aufklärung schwach geworden. Viel mehr bestimmend sei das moderne Lebenskonzept einer «angestrengten Diesseitigkeit».
Dagegen mahnte Bischof Kurt Koch die Pilgerschaft menschlicher Existenz an, die einen durchgehenden Grundzug der biblischen Botschaft widerspiegelt und dem Selbstverständnis des biblischen Menschen entspricht: ein «Pilger» und «Fremdling» zu sein ­ ein «paroikos»: So wäre die Pfarrei ­ die «paroikia» ist «der Aufenthalt in der Fremde» ­ im buchstäblichen Sinn «eine in einem fremden Land lebende Flüchtlingsgemeinde».
Die christliche Hoffnung auf das Jenseits sei ­ heute ­ keine Vertröstung, sondern habe befreiende Wirkungen im gesellschaftlichen Zusammenleben, indem sie die Solidarität fördere: Wirkliche Diesseitsverantwortung erwachse aus echter Jenseitshoffnung, wie die Verantwortung für das ewige Leben wahre Freude am diesseitigen Leben ermögliche. Denn dem Gedeihen von Solidarität stünden die menschlichen Lebens- und Zukunftsängste und letztlich die Angst vor dem Tod im Weg. Im Osterglauben, in der Auferstehungshoffnung könne der Mensch seine Ängste verarbeiten, so dass der christlichen Hoffnung auf den Himmel verbindliche und verbindende Solidarität erwachse.
Der Ausblick auf den Himmel verändere schliesslich auch den Umgang mit der Zeit, weil für den Glauben das irdische Leben nicht «die letzte Gelegenheit» ist, so dass mehr Zeit im Leben vorhanden ist. In diesem Sinne wünschte Bischof Kurt Koch den Theologie Dozierenden und Studierenden schliesslich viel Zeit. Theologie zu studieren brauche nämlich viel Zeit und ­ durchaus im Kontrast zur kurzweiligen Erlebnisgesellschaft von heute ­ den Mut zur «langen Weile», den Mut zur Konzentration und Meditation.

Der gesellschaftliche Auftrag der Universitären Hochschule

Der anschliessende Festakt der ganzen Hochschule konnte dann nicht mehr wie gewohnt im Grossratssaal durchgeführt werden; um den überaus zahlreich angemeldeten Gästen genügend Platz bieten zu können, musste ins Hotel Union ausgewichen werden. Nach einem Jahr der Unsicherheit und der Arbeit im Gefolge des regierungsrätlichen Reformprojekts «Luzern'99» konnte Prof. Walter Kirchschläger als Rektor der Hochschule erleichtert feststellen, dass sich vielerorts die Überzeugung vertieft hat, «dass es in Zukunft eine Universität Luzern brauchen wird, eine Universität, die aus theologischer, geisteswissenschaftlicher und aus rechtswissenschaftlicher Perspektive die Probleme und Anliegen der Gesellschaft kritisch wahrnimmt, sie analysiert und reflektiert und für die Menschen vor allem dieser Region Wege der Lösung und der Bewältigung aufzeigt».
Bevor der Rektor auf das Profil der neuen Universität zu sprechen kam, den neuen Schritt auf die «UniLU 2000» zu skizzierte, erinnerte er an markante Veränderungen im Lehrkörper der gegenwärtigen Hochschule. Ende des letzten Studienjahres wurde Prof. Clemens Thoma nach 28jähriger Lehrtätigkeit am Lehrstuhl für Bibelwissenschaft und Judaistik und nach 17jähriger Leitung des Instituts für Jüdisch-Christliche Forschung emeritiert. Ihm ist es unter anderem gelungen, mit finanzieller Unterstützung der Joachim-Silbermann-Stiftung eine jüdische Gastprofessur einzurichten; diese wird in diesem Wintersemester von Prof. Joachim Braun, Professor für Musikwissenschaft an der Bar-Ilan-Universität (Israel), wahrgenommen. Am Mediengespräch im Vorfeld des Dies Academicus hatte der Rektor die Möglichkeiten einer solchen Professur im «Musikzentrum Luzern» mit unter anderem der Akademie für Schul- und Kirchenmusik angesprochen. Vor seiner Emeritierung ist im letzten Wintersemester Prof. Otto Bischofberger, Professor für Religionswissenschaft an der Theologischen, dann an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät, verstorben.

«UniLU 2000»

Ein Schritt auf die «UniLU 2000» zu ist möglich geworden, weil der Regierungsrat des Kantons Luzern sich am 7. Juli 1998 für die Weiterführung und Entwicklung der Hochschule ausgesprochen hat; für diesen richtungweisenden und wohl auch mutigen Entscheid dankte der Rektor dem Regierungsrat «sehr herzlich». Im Prozess der Umsetzung dieses Entscheids muss es nun darum gehen, der Universitätsplanung ein erkennbares und eindeutiges Profil zu geben. Denn die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, die das letzte Wort haben werden, sollen eine klare Vorstellung von der Universitätsvorlage gewinnen können, zumal diese Vorlage für manche die zweite Vorlage zum gleichen Thema ist. Zum gleichen Thema, betonte der Rektor, nicht aber mit dem gleichen Inhalt. Die Universität Luzern soll nämlich eine Universität nach Mass und eine bodenständige Universität werden.
Eine Universität nach Mass heisst angemessen bezüglich Grösse, Finanzbedarf sowie Fakultäten- und Fächerangebot. Zum Finanzbedarf sagte der Rektor am Mediengespräch einen Paradigmenwechsel voraus. Schon heute wird die Hochschule von drei Seiten finanziert: durch den Kanton Luzern, durch Bundesbeiträge und Mittel aus der interkantonalen Universitätsvereinbarung sowie durch eigene Mittel (Studiengebühren, Nationalfondsgelder, Dienstleistungserträge, Drittmittel). In Zukunft sollte sich das Verhältnis zwischen diesen drei Säulen so entwickeln, dass der Anteil des Kantons Luzern abnimmt und die anderen Beiträge entsprechend zunehmen. Dabei sind Drittmittel besonders für den geisteswissenschaftlichen Bereich schwieriger zu erhalten als für andere Bereiche; die Universität St. Gallen beispielsweise finanziert sich heute schon zu einem Drittel aus Drittmitteln. Um diesen neuen Weg in Luzern zu ebnen, wurde vor Jahresfrist die Universitätsstiftung gegründet.
Eine bodenständige Universität bedeutet, dass sie für die Luzernerinnen und Luzerner «unsere Uni» werden muss; dazu will der ebenfalls vor Jahresfrist gegründete Universitätsverein beitragen. Aber auch die wissenschaftliche Tätigkeit ist auf die Region abzustimmen. Die Fakultäten sollen ihre Standortvorteile ausnützen, einerseits von den Besonderheiten der Region profitieren und anderseits zur Profilierung der Region ­ als Wirtschafts- und Institutionenstandort ­ beitragen. Die Universität soll in dem Sinne innovativ werden, dass sie neue Aufgaben mit dem bisher Bewährten auf eine offene Zukunft hin verknüpft. Deshalb wird sie sich auch an gesamtschweizerischen Aufgaben und nicht zuletzt an den Entlastungsaufgaben anderer Universitäten beteiligen.
Massvoll bedeutet so schliesslich, dass die Universität Luzern gross genug sein wird, um ihre Aufgaben in Lehre, Forschung und Dienstleistung wahrnehmen zu können; dass sie genügend klein bleiben wird, um ihren persönlichen Charakter und ihre Nähe zur Region und die persönliche Kommunikation zwischen den Studierenden und den Lehrenden wahren zu können.
Eine Universität ist immer auch ein Denk-Zentrum für eine Region ­ dies allerdings zunehmend im Verbund mit anderen Institutionen. So hat in Luzern eine Zusammenarbeit mit anderen Schulen des Tertiären Bereichs und in besonderer Weise mit der Fachhochschule Zentralschweiz schon begonnen; und so werde eine Kooperation in der Verwaltung, im Bereich von Forschung und Lehre, im Angebot von Zusatzstudien und ähnlichen Formen «ein Bestandteil der Luzerner Universität sein». So zeigte sich der Rektor davon überzeugt, dass die Universität Luzern zu Recht als ein Jahrhundertprojekt bezeichnet werden darf.

Das Recht, der Himmel und die Menschen

Zum Profil einer Universität und also auch der Universität Luzern gehört die Bereitschaft, sich an der Bewältigung der Modernisierungsprobleme zu beteiligen. Einen Eindruck davon, was das bedeuten könnte, wenn in Luzern einmal auch eine Rechtswissenschaftliche Fakultät eingerichtet sein wird, vermittelte der Festvortrag. Denn nicht mehr wie gewohnt hatte der Rektor einen Fachkollegen eingeladen, sondern den Freiburger Ordinarius für Schweizerisches Zivil- und Handelsrecht, Prof. Peter Gauch.
Unter dem Titel «Das Recht, der Himmel und die Menschen» befasste er sich mit ausgewählten Aspekten des heutigen Rechts. Mit dem Himmel bzw. mit den Himmelskörpern hat das Recht insofern zu tun, als im Gefolge der klassischen Naturwissenschaften im 19. Jahrhundert das naturwissenschaftliche Gesetz zum Vorbild auch der Juristen wurde. Es kam die grosse Zeit der Kodifikationen, unterstützt durch die Idee, dass das Recht nichts anderes sei als eine «juristische Mathematik». Aus der Jurisprudentia wurde die Jurisscientia mit dem Gesetz als zentralem Thema. Inzwischen hat sich die naturwissenschaftliche Gesetzesvorstellung massiv verändert, so dass der Jurisprudenz das Vorbild abhanden gekommen ist.
Das Recht hat mit dem Menschen zu tun, weil es von Menschen geschaffen und für Menschen bestimmt ist und von Menschen angewendet wird. Aus den damit gegebenen Fragekreisen griff Peter Gauch fünf heraus. Das Recht lässt sich von Menschenbildern leiten, und eines davon ist «der vernünftige Mensch». Dieses Leitbild überfordert den konkreten Menschen und reflektiert eine überholte Weltanschauung, welche die Vernunft über alles erhebt.
Das Recht richtet sich an Männer und Frauen, das Gesetz, die Lehre und die Rechtsprechung hingegen wurden und werden immer noch vorwiegend durch Männer geschaffen, weshalb im geltenden Recht vor allem männliche Wertvorstellungen verwirklicht sind. So bleibt bezüglich der Wertvorstellungen auf allen Rechtsgebieten noch viel zu tun, um eine wirkliche Gleichstellung der Geschlechter zu erreichen.
Die Richter und Richterinnen sind, auch wenn sie Recht sprechen, gewöhnliche Menschen. Weil so jedes Urteil den persönlichen Stempel der Richter trägt, ist Richterforschung nötig, um die Rechtsprechung vollständig zu verstehen. Eine solche Forschung hätte abzuklären, von welchen Motiven, Überzeugungen, Vorurteilen oder gruppendynamischen Gefühlen sich die Richter bei ihren Urteilen beeinflussen lassen. Eine normorientierte Rechtswissenschaft hat indes Mühe mit empirischer Forschung.
Die Frage, wie die Menschen das Recht und seine Funktionäre erleben, ist erst rudimentär untersucht. Sicher sei, dass die Begegnung mit den Juristen, die das Recht verwalten, oft ein zwiespältiges bis schlechtes Gefühl hinterlässt. Manche Menschen fühlen sich hilflos und ausgeliefert, da sie weder die Sprache der Juristen noch das Recht verstehen, oder sie vermögen ihren Fall nicht wiederzuerkennen, nachdem er von den Juristen auf die rechtsrelevanten Elemente reduziert wurde. Viele beklagen sich auch über die lange Dauer der Prozesse, die sich mit ihrem emotionalen Stress auf die Psyche der Beteiligten häufig negativ auswirken. Die Justiz müsse deshalb modernisiert und so in die Lage versetzt werden, nicht nur «gutes», sondern auch «schnelles» Recht zu sprechen. Nachdenklich stimmen Peter Gauch auch die Klagen von Klienten, die sich von ihren Juristen missverstanden oder überfahren fühlen, während viele Juristen genau das gleiche von ihren Klienten erzählen. Juristische Fachkenntnisse reichten offenbar nicht aus, um den Anforderungen des Berufes zu genügen.
Die mit Seitenblick auf den Schachcomputer gestellte Frage, ob Juristen durch Computer ersetzbar wären, sei ernsthaft zu beantworten, aber zu verneinen. Einerseits sei das menschliche Leben, mit dem die Juristen zu tun haben, viel komplizierter als ein Schachspiel, dessen Ziel darin besteht, den gegnerischen König matt zu setzen. Anderseits sei das Recht weit mehr als eine Anordnung logischer Regeln, obwohl es auch heute noch literarische Anstrengungen gibt, um die Rechtsordnung in mathematische Formeln zu kleiden.
Abschliessend hob Peter Gauch die grossen Leistungen hervor, die das Recht und die Rechtswissenschaft auf allen Gebieten des menschlichen Zusammenlebens erbringen. Das gelte namentlich in bezug auf die Grund- und Menschenrechte, deren hervorragende Bedeutung nicht hoch genug veranschlagt werden könne. Bei der Verwirklichung dieser Rechte spiele das Eidgenössische Versicherungsgericht in Luzern eine vorbildliche Rolle.

Aufbruch in einen Übergang

Ihre Ansprache stellten die Studierenden Carmen Cattarina Baumli und Iris Nydegger unter das Stichwort «Aufbruch»: «1000 Meilen beginnen mit dem ersten Schritt.» Aufbruch bedeute Neuorientierung, und dazu gehöre die Bereitschaft zur Veränderung, weil es zu wählen gelte zwischen aktiver Mitbestimmung und passiver Anpassung. Die Erweiterung der Hochschule sei nicht nur eine Chance, sondern berge auch die Gefahr in sich, dass bisherige Qualitäten verloren gehen könnten. Sie baten, in einer grösseren Universität auch zu den kleineren Fakultäten, namentlich zum Katechetischen Institut und zum Theologischen Seminar Dritter Bildungsweg «mit ihren wissenschaftlich- und praxisorientierten Ausbildungen» Sorge zu tragen. Als Chance einer grösseren Hochschule stellten sie «ein weiteres Ansteigen der Frauenquote im dozierenden wie im studierenden Bereich» heraus; damit könnte Frauen- und Geschlechterforschung selbstverständlicher werden.
Die Erziehungs- und Kulturdirektorin des Kantons Luzern, Regierungsrätin Brigitte Mürner-Gilli, bezeichnete den diesjährigen Dies als einen Dies des Übergangs, aber auch der neuen Zuversicht. (Für Brigitte Mürner-Gilli selber war dieser Dies ihr letzter als Regierungsrätin.) Sie gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass nach diesem Dies des Aufbruchs der Hochschule die nächsten solche des Durchbruchs zur Universität sein werden. Diese Universität soll «insbesondere geisteswissenschaftliche Kompetenz bündeln und so einen aktiven Beitrag leisten zum Diskurs und zur Problembewältigung der aktuellen Fragen». Damit soll sie zu einem «geistes- und sozialwissenschaftlichen Reservoir werden», zu einer «Ansammlung von Strukturerkenntnissen und Einsichten für die konstruktive Weiterentwicklung unserer Gesellschaft». Dieser Ausbau dürfe und werde indes nicht zulasten anderer Bildungsbereiche erfolgen. Regierungsrätin Brigitte Mürner-Gilli zeigte sich deshalb überzeugt, «dass eine politische Mehrheit hinter einer auf unsere Verhältnisse zugeschnittenen, bedarfsgerechten und profilierten Universität steht und in den kommenden politischen Entscheidungen auch stehen wird».

Im Interesse der Menschen im Kanton Luzern und in der Zentralschweiz ist zu hoffen, dass ihr die Zukunft recht geben wird. Eine Universität Luzern ist aber auch, in verschiedener Hinsicht, im Interesse der Theologischen Fakultät, der römisch-katholischen Theologie und Kirche ­ nicht nur, aber zuerst im Bistum Basel.


Tage der offenen Tür an der Universitären Hochschule Luzern

An der Universitären Hochschule Luzern (UHL) finden vom 23. bis 25. November 1998 wieder die «Tage der offenen Tür» statt. Die Lehrveranstaltungen der Theologischen und der Geisteswissenschaftlichen Fakultät, des Katechetischen Instituts und des Dritten Bildungswegs können in diesen Tagen von allen Interessierten besucht werden. Am Dienstag, den 24. November 1998, wird zudem von 13.30 bis 13.50 Uhr ein kurzer Info-Block über die Studienmöglichkeiten an der Universitären Hochschule angeboten.
Genauere Informationen und ein «Stundenplan» sind erhältlich bei: Universitäre Hochschule Luzern, Pfistergasse 20, Postfach 7979, 6000 Luzern 7, Telefon 041-2285510, Telefax 041-2405505, Internet: http://www.unilu.ch; e-mail: rektorat@unilu.ch


© Schweizerische Kirchenzeitung - 1998