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Kirche in der Schweiz |
Der Dies Academicus der Universitären Hochschule Luzern, die festliche Eröffnung des neuen Studienjahres, begann auch dieses Jahr wie gewohnt mit einem Gottesdienst in der Jesuitenkirche, zu dem die Theologische Fakultät eingeladen hatte und dem ihr Magnus Cancellarius und Honorarprofessor, Bischof Kurt Koch, vorstand. Der Festakt mit dem Gastvortrag sowie den Ansprachen des Rektors, der Erziehungsdirektorin und der Studierenden stand ganz im Zeichen des Weges von der Hochschule zur Universität.
Die Predigt von Bischof Kurt Koch ermutigte dazu, im Licht des Ziels
den Weg zu erkennen. Am Anfang eines Studienjahres ist dieses Ziel zunächst
der Abschluss des Studiums, «auch wenn für die einzelnen Studierenden
noch nicht ganz klar ist, was sie mit der Theologie einmal anfangen werden
und in welcher Weise sie ihre Studien in den kirchlichen Dienst einbringen
werden». Dabei sei ein menschlich gesunder Umgang mit der Zeit zu
lernen, wozu auch und gerade der christliche Glaube durch seine Zukunftgerichtetheit
verhelfen könne: «Unsere Heimat ist im Himmel» (Lesung:
Phil 3,174,1). Eine solche Zielgerichtetheit des christlichen Lebens
auf den Himmel hin sei heute als Lebensorientierung selbst innerhalb von
Kirche und Theologie aus Angst vor den religionskritischen Vorwürfen
seit der Aufklärung schwach geworden. Viel mehr bestimmend sei das
moderne Lebenskonzept einer «angestrengten Diesseitigkeit».
Dagegen mahnte Bischof Kurt Koch die Pilgerschaft menschlicher Existenz
an, die einen durchgehenden Grundzug der biblischen Botschaft widerspiegelt
und dem Selbstverständnis des biblischen Menschen entspricht: ein «Pilger»
und «Fremdling» zu sein ein «paroikos»: So
wäre die Pfarrei die «paroikia» ist «der Aufenthalt
in der Fremde» im buchstäblichen Sinn «eine in einem
fremden Land lebende Flüchtlingsgemeinde».
Die christliche Hoffnung auf das Jenseits sei heute keine Vertröstung,
sondern habe befreiende Wirkungen im gesellschaftlichen Zusammenleben, indem
sie die Solidarität fördere: Wirkliche Diesseitsverantwortung
erwachse aus echter Jenseitshoffnung, wie die Verantwortung für das
ewige Leben wahre Freude am diesseitigen Leben ermögliche. Denn dem
Gedeihen von Solidarität stünden die menschlichen Lebens- und
Zukunftsängste und letztlich die Angst vor dem Tod im Weg. Im Osterglauben,
in der Auferstehungshoffnung könne der Mensch seine Ängste verarbeiten,
so dass der christlichen Hoffnung auf den Himmel verbindliche und verbindende
Solidarität erwachse.
Der Ausblick auf den Himmel verändere schliesslich auch den Umgang
mit der Zeit, weil für den Glauben das irdische Leben nicht «die
letzte Gelegenheit» ist, so dass mehr Zeit im Leben vorhanden ist.
In diesem Sinne wünschte Bischof Kurt Koch den Theologie Dozierenden
und Studierenden schliesslich viel Zeit. Theologie zu studieren brauche
nämlich viel Zeit und durchaus im Kontrast zur kurzweiligen Erlebnisgesellschaft
von heute den Mut zur «langen Weile», den Mut zur Konzentration
und Meditation.
Der anschliessende Festakt der ganzen Hochschule konnte dann nicht mehr
wie gewohnt im Grossratssaal durchgeführt werden; um den überaus
zahlreich angemeldeten Gästen genügend Platz bieten zu können,
musste ins Hotel Union ausgewichen werden. Nach einem Jahr der Unsicherheit
und der Arbeit im Gefolge des regierungsrätlichen Reformprojekts «Luzern'99»
konnte Prof. Walter Kirchschläger als Rektor der Hochschule erleichtert
feststellen, dass sich vielerorts die Überzeugung vertieft hat, «dass
es in Zukunft eine Universität Luzern brauchen wird, eine Universität,
die aus theologischer, geisteswissenschaftlicher und aus rechtswissenschaftlicher
Perspektive die Probleme und Anliegen der Gesellschaft kritisch wahrnimmt,
sie analysiert und reflektiert und für die Menschen vor allem dieser
Region Wege der Lösung und der Bewältigung aufzeigt».
Bevor der Rektor auf das Profil der neuen Universität zu sprechen kam,
den neuen Schritt auf die «UniLU 2000» zu skizzierte, erinnerte
er an markante Veränderungen im Lehrkörper der gegenwärtigen
Hochschule. Ende des letzten Studienjahres wurde Prof. Clemens Thoma nach
28jähriger Lehrtätigkeit am Lehrstuhl für Bibelwissenschaft
und Judaistik und nach 17jähriger Leitung des Instituts für Jüdisch-Christliche
Forschung emeritiert. Ihm ist es unter anderem gelungen, mit finanzieller
Unterstützung der Joachim-Silbermann-Stiftung eine jüdische Gastprofessur
einzurichten; diese wird in diesem Wintersemester von Prof. Joachim Braun,
Professor für Musikwissenschaft an der Bar-Ilan-Universität (Israel),
wahrgenommen. Am Mediengespräch im Vorfeld des Dies Academicus hatte
der Rektor die Möglichkeiten einer solchen Professur im «Musikzentrum
Luzern» mit unter anderem der Akademie für Schul- und Kirchenmusik
angesprochen. Vor seiner Emeritierung ist im letzten Wintersemester Prof.
Otto Bischofberger, Professor für Religionswissenschaft an der Theologischen,
dann an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät, verstorben.
Ein Schritt auf die «UniLU 2000» zu ist möglich geworden,
weil der Regierungsrat des Kantons Luzern sich am 7. Juli 1998 für
die Weiterführung und Entwicklung der Hochschule ausgesprochen hat;
für diesen richtungweisenden und wohl auch mutigen Entscheid dankte
der Rektor dem Regierungsrat «sehr herzlich». Im Prozess der
Umsetzung dieses Entscheids muss es nun darum gehen, der Universitätsplanung
ein erkennbares und eindeutiges Profil zu geben. Denn die Stimmbürgerinnen
und Stimmbürger, die das letzte Wort haben werden, sollen eine klare
Vorstellung von der Universitätsvorlage gewinnen können, zumal
diese Vorlage für manche die zweite Vorlage zum gleichen Thema ist.
Zum gleichen Thema, betonte der Rektor, nicht aber mit dem gleichen Inhalt.
Die Universität Luzern soll nämlich eine Universität nach
Mass und eine bodenständige Universität werden.
Eine Universität nach Mass heisst angemessen bezüglich Grösse,
Finanzbedarf sowie Fakultäten- und Fächerangebot. Zum Finanzbedarf
sagte der Rektor am Mediengespräch einen Paradigmenwechsel voraus.
Schon heute wird die Hochschule von drei Seiten finanziert: durch den Kanton
Luzern, durch Bundesbeiträge und Mittel aus der interkantonalen Universitätsvereinbarung
sowie durch eigene Mittel (Studiengebühren, Nationalfondsgelder, Dienstleistungserträge,
Drittmittel). In Zukunft sollte sich das Verhältnis zwischen diesen
drei Säulen so entwickeln, dass der Anteil des Kantons Luzern abnimmt
und die anderen Beiträge entsprechend zunehmen. Dabei sind Drittmittel
besonders für den geisteswissenschaftlichen Bereich schwieriger zu
erhalten als für andere Bereiche; die Universität St. Gallen beispielsweise
finanziert sich heute schon zu einem Drittel aus Drittmitteln. Um diesen
neuen Weg in Luzern zu ebnen, wurde vor Jahresfrist die Universitätsstiftung
gegründet.
Eine bodenständige Universität bedeutet, dass sie für die
Luzernerinnen und Luzerner «unsere Uni» werden muss; dazu will
der ebenfalls vor Jahresfrist gegründete Universitätsverein beitragen.
Aber auch die wissenschaftliche Tätigkeit ist auf die Region abzustimmen.
Die Fakultäten sollen ihre Standortvorteile ausnützen, einerseits
von den Besonderheiten der Region profitieren und anderseits zur Profilierung
der Region als Wirtschafts- und Institutionenstandort beitragen.
Die Universität soll in dem Sinne innovativ werden, dass sie neue Aufgaben
mit dem bisher Bewährten auf eine offene Zukunft hin verknüpft.
Deshalb wird sie sich auch an gesamtschweizerischen Aufgaben und nicht zuletzt
an den Entlastungsaufgaben anderer Universitäten beteiligen.
Massvoll bedeutet so schliesslich, dass die Universität Luzern gross
genug sein wird, um ihre Aufgaben in Lehre, Forschung und Dienstleistung
wahrnehmen zu können; dass sie genügend klein bleiben wird, um
ihren persönlichen Charakter und ihre Nähe zur Region und die
persönliche Kommunikation zwischen den Studierenden und den Lehrenden
wahren zu können.
Eine Universität ist immer auch ein Denk-Zentrum für eine Region
dies allerdings zunehmend im Verbund mit anderen Institutionen. So
hat in Luzern eine Zusammenarbeit mit anderen Schulen des Tertiären
Bereichs und in besonderer Weise mit der Fachhochschule Zentralschweiz schon
begonnen; und so werde eine Kooperation in der Verwaltung, im Bereich von
Forschung und Lehre, im Angebot von Zusatzstudien und ähnlichen Formen
«ein Bestandteil der Luzerner Universität sein». So zeigte
sich der Rektor davon überzeugt, dass die Universität Luzern zu
Recht als ein Jahrhundertprojekt bezeichnet werden darf.
Zum Profil einer Universität und also auch der Universität
Luzern gehört die Bereitschaft, sich an der Bewältigung der Modernisierungsprobleme
zu beteiligen. Einen Eindruck davon, was das bedeuten könnte, wenn
in Luzern einmal auch eine Rechtswissenschaftliche Fakultät eingerichtet
sein wird, vermittelte der Festvortrag. Denn nicht mehr wie gewohnt hatte
der Rektor einen Fachkollegen eingeladen, sondern den Freiburger Ordinarius
für Schweizerisches Zivil- und Handelsrecht, Prof. Peter Gauch.
Unter dem Titel «Das Recht, der Himmel und die Menschen» befasste
er sich mit ausgewählten Aspekten des heutigen Rechts. Mit dem Himmel
bzw. mit den Himmelskörpern hat das Recht insofern zu tun, als im Gefolge
der klassischen Naturwissenschaften im 19. Jahrhundert das naturwissenschaftliche
Gesetz zum Vorbild auch der Juristen wurde. Es kam die grosse Zeit der Kodifikationen,
unterstützt durch die Idee, dass das Recht nichts anderes sei als eine
«juristische Mathematik». Aus der Jurisprudentia wurde die Jurisscientia
mit dem Gesetz als zentralem Thema. Inzwischen hat sich die naturwissenschaftliche
Gesetzesvorstellung massiv verändert, so dass der Jurisprudenz das
Vorbild abhanden gekommen ist.
Das Recht hat mit dem Menschen zu tun, weil es von Menschen geschaffen und
für Menschen bestimmt ist und von Menschen angewendet wird. Aus den
damit gegebenen Fragekreisen griff Peter Gauch fünf heraus. Das Recht
lässt sich von Menschenbildern leiten, und eines davon ist «der
vernünftige Mensch». Dieses Leitbild überfordert den konkreten
Menschen und reflektiert eine überholte Weltanschauung, welche die
Vernunft über alles erhebt.
Das Recht richtet sich an Männer und Frauen, das Gesetz, die Lehre
und die Rechtsprechung hingegen wurden und werden immer noch vorwiegend
durch Männer geschaffen, weshalb im geltenden Recht vor allem männliche
Wertvorstellungen verwirklicht sind. So bleibt bezüglich der Wertvorstellungen
auf allen Rechtsgebieten noch viel zu tun, um eine wirkliche Gleichstellung
der Geschlechter zu erreichen.
Die Richter und Richterinnen sind, auch wenn sie Recht sprechen, gewöhnliche
Menschen. Weil so jedes Urteil den persönlichen Stempel der Richter
trägt, ist Richterforschung nötig, um die Rechtsprechung vollständig
zu verstehen. Eine solche Forschung hätte abzuklären, von welchen
Motiven, Überzeugungen, Vorurteilen oder gruppendynamischen Gefühlen
sich die Richter bei ihren Urteilen beeinflussen lassen. Eine normorientierte
Rechtswissenschaft hat indes Mühe mit empirischer Forschung.
Die Frage, wie die Menschen das Recht und seine Funktionäre erleben,
ist erst rudimentär untersucht. Sicher sei, dass die Begegnung mit
den Juristen, die das Recht verwalten, oft ein zwiespältiges bis schlechtes
Gefühl hinterlässt. Manche Menschen fühlen sich hilflos und
ausgeliefert, da sie weder die Sprache der Juristen noch das Recht verstehen,
oder sie vermögen ihren Fall nicht wiederzuerkennen, nachdem er von
den Juristen auf die rechtsrelevanten Elemente reduziert wurde. Viele beklagen
sich auch über die lange Dauer der Prozesse, die sich mit ihrem emotionalen
Stress auf die Psyche der Beteiligten häufig negativ auswirken. Die
Justiz müsse deshalb modernisiert und so in die Lage versetzt werden,
nicht nur «gutes», sondern auch «schnelles» Recht
zu sprechen. Nachdenklich stimmen Peter Gauch auch die Klagen von Klienten,
die sich von ihren Juristen missverstanden oder überfahren fühlen,
während viele Juristen genau das gleiche von ihren Klienten erzählen.
Juristische Fachkenntnisse reichten offenbar nicht aus, um den Anforderungen
des Berufes zu genügen.
Die mit Seitenblick auf den Schachcomputer gestellte Frage, ob Juristen
durch Computer ersetzbar wären, sei ernsthaft zu beantworten, aber
zu verneinen. Einerseits sei das menschliche Leben, mit dem die Juristen
zu tun haben, viel komplizierter als ein Schachspiel, dessen Ziel darin
besteht, den gegnerischen König matt zu setzen. Anderseits sei das
Recht weit mehr als eine Anordnung logischer Regeln, obwohl es auch heute
noch literarische Anstrengungen gibt, um die Rechtsordnung in mathematische
Formeln zu kleiden.
Abschliessend hob Peter Gauch die grossen Leistungen hervor, die das Recht
und die Rechtswissenschaft auf allen Gebieten des menschlichen Zusammenlebens
erbringen. Das gelte namentlich in bezug auf die Grund- und Menschenrechte,
deren hervorragende Bedeutung nicht hoch genug veranschlagt werden könne.
Bei der Verwirklichung dieser Rechte spiele das Eidgenössische Versicherungsgericht
in Luzern eine vorbildliche Rolle.
Ihre Ansprache stellten die Studierenden Carmen Cattarina Baumli und
Iris Nydegger unter das Stichwort «Aufbruch»: «1000 Meilen
beginnen mit dem ersten Schritt.» Aufbruch bedeute Neuorientierung,
und dazu gehöre die Bereitschaft zur Veränderung, weil es zu wählen
gelte zwischen aktiver Mitbestimmung und passiver Anpassung. Die Erweiterung
der Hochschule sei nicht nur eine Chance, sondern berge auch die Gefahr
in sich, dass bisherige Qualitäten verloren gehen könnten. Sie
baten, in einer grösseren Universität auch zu den kleineren Fakultäten,
namentlich zum Katechetischen Institut und zum Theologischen Seminar Dritter
Bildungsweg «mit ihren wissenschaftlich- und praxisorientierten Ausbildungen»
Sorge zu tragen. Als Chance einer grösseren Hochschule stellten sie
«ein weiteres Ansteigen der Frauenquote im dozierenden wie im studierenden
Bereich» heraus; damit könnte Frauen- und Geschlechterforschung
selbstverständlicher werden.
Die Erziehungs- und Kulturdirektorin des Kantons Luzern, Regierungsrätin
Brigitte Mürner-Gilli, bezeichnete den diesjährigen Dies als einen
Dies des Übergangs, aber auch der neuen Zuversicht. (Für Brigitte
Mürner-Gilli selber war dieser Dies ihr letzter als Regierungsrätin.)
Sie gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass nach diesem Dies des Aufbruchs der
Hochschule die nächsten solche des Durchbruchs zur Universität
sein werden. Diese Universität soll «insbesondere geisteswissenschaftliche
Kompetenz bündeln und so einen aktiven Beitrag leisten zum Diskurs
und zur Problembewältigung der aktuellen Fragen». Damit soll
sie zu einem «geistes- und sozialwissenschaftlichen Reservoir werden»,
zu einer «Ansammlung von Strukturerkenntnissen und Einsichten für
die konstruktive Weiterentwicklung unserer Gesellschaft». Dieser Ausbau
dürfe und werde indes nicht zulasten anderer Bildungsbereiche erfolgen.
Regierungsrätin Brigitte Mürner-Gilli zeigte sich deshalb überzeugt,
«dass eine politische Mehrheit hinter einer auf unsere Verhältnisse
zugeschnittenen, bedarfsgerechten und profilierten Universität steht
und in den kommenden politischen Entscheidungen auch stehen wird».
Im Interesse der Menschen im Kanton Luzern und in der Zentralschweiz ist zu hoffen, dass ihr die Zukunft recht geben wird. Eine Universität Luzern ist aber auch, in verschiedener Hinsicht, im Interesse der Theologischen Fakultät, der römisch-katholischen Theologie und Kirche nicht nur, aber zuerst im Bistum Basel.
An der Universitären Hochschule Luzern (UHL) finden vom 23. bis
25. November 1998 wieder die «Tage der offenen Tür» statt.
Die Lehrveranstaltungen der Theologischen und der Geisteswissenschaftlichen
Fakultät, des Katechetischen Instituts und des Dritten Bildungswegs
können in diesen Tagen von allen Interessierten besucht werden. Am
Dienstag, den 24. November 1998, wird zudem von 13.30 bis 13.50 Uhr ein
kurzer Info-Block über die Studienmöglichkeiten an der Universitären
Hochschule angeboten.
Genauere Informationen und ein «Stundenplan» sind erhältlich
bei: Universitäre Hochschule Luzern, Pfistergasse 20, Postfach 7979,
6000 Luzern 7, Telefon 041-2285510, Telefax 041-2405505, Internet: http://www.unilu.ch;
e-mail: rektorat@unilu.ch