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Hinweise |
Ein Angebot für alle am Heilungsauftrag Jesu interessierten Priester,
Diakone, Seelsorgerinnen und Seelsorger.
Die «Erneuerung aus dem Geist Gottes» führt in Zusammenarbeit
mit dem Pfarramt Neuenkirch und der Stiftung Vater Wolf (Niklaus Wolf von
Rippertschwand) einen Zyklus von drei Tagungen unter dem Titel: «Die
heilende Kraft des Glaubens» durch.
Die beiden Referenten: Pater Emiliano Tardif und Pater Michael Marsch haben
durch ihre Verkündigung auf allen fünf Kontinenten dem Heiligungsauftrag
Jesu zu neuer Aktualität verholfen. Der kanadische Herz-Jesu-Missionar
Emiliano Tardif steht seit 25 Jahren im Predigt- und Heilungsdienst, der
ihn durch die ganze Welt geführt und bekanntgemacht hat. Auch der Dominikanertheologe
P. Michael Marsch hat durch seine Bücher und seine weltweite Vortragstätigkeit
wesentlich zu einem neuen Bewusstsein und Verständnis für den
Heilungsdienst in der katholischen Kirche beigetragen.
Die Tagungen sind
Vermutlich stehen die meisten Theologinnen und Theologen dem Heilungsauftrag
Jesu eher etwas ratlos und in einem durchaus positiven Sinn kritisch hinterfragend
gegenüber. Deshalb möchten die Veranstalter in zwei speziellen
Treffen allen interessierten Priester, Diakone, Seelsorgerinnen und Seelsorger
die Möglichkeit geben, sich auseinanderzusetzen mit einem ganzheitlichen
Glaubensansatz, der auch den Heilungsdienst in je unterschiedlicher
Art und Weise mit einbezieht. Für Deutschsprachige findet dieses
Treffen statt am Freitag, 4. September, von 9.3011.45 Uhr im Pfarreiheim
der Dreifaltigkeitskirche in Bern; für Französischsprechende am
Sonntag, 6. September, von 9.3012.00 Uhr im Kloster der Gemeinschaft
Verbe de Vie, in 1783 Pensier (FR).
Selbstverständlich besteht an beiden Orten auch die Möglichkeit,
an den jeweils am Nachmittag um 13.45 Uhr beginnenden öffentlichen
Tagungen teilzunehmen. Interessierte finden unter der Rubrik «Neue
Bücher» ein zur Vorbereitung empfehlenswertes Buch von Benedict
Heron «Gebet um Heilung: Die Herausforderung».
Tagungsprojekt und weitere Auskünfte erhalten Sie über die folgende
Adresse: Tagungssekretariat «Heilender Glaube», Postfach, 6206
Neuenkirch, Telefon 041-4670054 oder 4203101.
Im Monat der Weltmission 1998 feiert Missio ein Doppeljubiläum:
Seit 175 Jahren steht Missio im Dienste der weltweiten missionarischen Zusammenarbeit
und seit 70 Jahren ist der «Sonntag der Weltmission» gesamtkirchlich
eingeführt. Er wird in allen Pfarreien der Welt jährlich im Oktober
gehalten und dabei die Kollekte für den missionarischen «Ausgleichsfonds
der Weltkirche» aufgenommen. Seit 1927 denken an diesem Sonntag die
katholischen Gläubigen aller Welt daran, dass Mission eine nur gemeinsam
zu erfüllende Aufgabe ist. Der «Sonntag der Weltmission»
ist heute die grösste Solidaritätsaktion der Welt!
Missio möchte dieses Jubiläum feiern mit einem Ausblick darauf,
wie der Same des Evangeliums in fünf Kontinenten Wurzeln gefasst hat
und wie dies zu Hoffnung berechtigt. Der diesjährige Slogan lautet
deshalb: «Die Kraft der Hoffnung».
Der Grundlagentext enthält, neben einer kurzen Darstellung der Geschichte
von Missio, fünf «Geschichten» aus fünf Kontinenten,
die zeigen, wie die Frohe Botschaft Frucht bringt und wie daraus Hoffnung
entsteht.
Ein Bericht aus dem Erzbistum Douala (Kamerun) zeigt auf, welche Anstrengungen
unternommen werden, damit die lokalen Kirchen finanziell immer selbständiger
werden. Aus Sri Lanka gibt ein Text Zeugnis darüber, was das Missio-Kinder-
und Jugendmissionswerk zur Förderung der Jugend durch die gezielte
Unterstützung von Kinderheimen (Waisen, behinderte Kinder), Berufsausbildung
und Jugendzentren leistet. Aus Brasilien erhielt Missio zwei kurze Berichte
und ein Rollenspiel, die lebendig erzählen, wie die kleinen kirchlichen
Gemeinschaften sich in der Gesellschaft für Gerechtigkeit, Frieden
und Bewahrung der Schöpfung engagieren. Missio kann zudem einen Text
aus dem Erzbistum Samoa-Apia publizieren, der aufzeigt, warum dieses Bistum
Missionarinnen und Missionare aussendet, obwohl es ja für die eigenen
Bedürfnisse zu wenig geistliche Berufe hat.
Mission ist auch eine Aufgabe in unserem Land. Auch bei uns gibt es zahlreiche
Beispiele konkreten missionarischen Engagements. Es gibt Bemühungen,
um in vollem Sinne «weltweit miteinander Kirche» zu sein, um
sich des geistigen Reichtums der Kirchen auf der ganzen Welt bewusst zu
werden. Vielerorts wird wirklich geteilt, nicht nur mit ausgewählten,
bevorzugten Projektpartnern, sondern selbstlos auch für den innerkirchlichen
Finanzausgleich, den Missio garantiert. Mit einzelnen Texten werden solche
Aktivitäten innerhalb unseres Landes vorgestellt.
Wir veröffentlichen keine ausgefeilten liturgischen Vorlagen, sondern
Elemente für je einen Gottesdienst zu Afrika, Asien, Indio-Afro-Lateinamerika,
Ozeanien (mit besonderen liturgischen Elementen aus diesen Kontinenten)
und für einen Gottesdienst zum Sonntag der Weltmission. Der Zairische
Ritus wird nochmals abgedruckt. Die Lieder entnehmen wir dem neuen Kirchengesangbuch.
Eine Kinderfeier zum Sonntag der Weltmission wird von Renata Sury (Bettlach)
und Monika Graweit (Dulliken) vorbereitet. Zusammen mit Missio-Aachen gestalten
wir zudem eine Plakatserie zum Thema «Mission heute».
Als Besonderheit bietet Missio den Film «Mission eines Preisträgers.
Bischof Belo und der Freiheitskampf in Ost-Timor» an. Ein Jahr nach
der Überreichung des Friedensnobelpreises an den Bischof von Dili,
C. F. Ximenes Belo, hat Missio-München in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen
Rundfunk den Bischof in Ost-Timor besucht. Der 40minütige Dokumentarfilm,
der dabei trotz schwierigen Umständen entstand, illustriert das Problem
des (hauptsächlich muslimischen) Staates Indonesien mit der 1976 annektierten
(überwiegend katholischen) Provinz Ost-Timor. Er eignet sich zum Gespräch
über Menschenrechte, über die Auseinandersetzung von Christen
mit islamischen Integralisten und über die Missionstätigkeit einer
aktiven Kirche.
Der Videokassette (Preis: Fr. 35.) liegen eine Dokumentation und Anregungen
für den Religionsunterricht zum Thema Menschenrechte bei.
Schliesslich verschenkt Missio dieses Jahr ein Buchzeichen. Da im neuen
Katholischen Gesangbuch keine «Bändeli» eingefügt
sind, kann ein Buchzeichen das Auffinden von Lied- oder Gebetsnummern erleichtern.
Den Pfarreien wird empfohlen, in jedes in der Kirche aufgelegte KG ein Buchzeichen
zu legen. Lieferung solange Vorrat.
Die üblichen Materialien werden den bisherigen Empfängern nach
Mitte August automatisch zugesandt. Wer neu auf der Empfängerliste
stehen will, oder weitere Informationen wünscht, wende sich an: Missio,
Postfach 187, 1709 Freiburg 9, Telefon 026-4221120, Fax 026-4221124.
Gemeinsam mit Prof. Nayak, dem Leiter des Instituts für Missiologie
und Religionswissenschaft an der Universität Freiburg organisiert Missio
aus Anlass des Doppeljubiläums am 22./23. Oktober 1998 in Freiburg
ein Missionskolloquium. Dieser Anlass möchte nicht einfach Wissen vermitteln,
sondern Priestern, Pastoralassistenten und allen missionarisch engagierten
Personen einen Moment des gemeinsamen Nachdenkens bieten, der neuen missionarischen
Schwung in die Pfarreien bringen soll.
Für das Kolloquium konnten namhafte Referenten verpflichtet werden.
Den Eröffnungsvortrag hält Msgr. Karl Lehmann, Bischof von Mainz
und Präsident der Deutschen Bischofskonferenz: «Vom Ursprung
der Mission im Lebensgeheimnis Jesu Christi Zur theologischen Begründung
des Missionsauftrages der Kirche». Mgr. Jean Bonfils, Bischof von
Viviers und Präsident der Coopération missionnaire der Französischen
Bischofskonferenz spricht zu: «La Mission comme coopération
et échange entre les Eglises locales». Professor Anand Nayak
äussert sich zum Thema: «Mission dans la société
post-moderne: la nouvelle évangélisation». Frau Barbara
Hallensleben, Professorin für dogmatische Theologie (Freiburg) spricht
zu: «ÐIhr werdet meine Zeugen seinð (Apg 1,8) Christliches
Zeugnis in religionsfreundlicher Gesellschaft». Schliesslich referiert
Mariano Delgado, Professor für Kirchengeschichte (Freiburg) über:
«Die Identität des Glaubens in den Kulturen Inkulturation
und Weltkirche». In Workshops, Plenarsitzungen und Diskussionen werden
die einzelnen Themen weiter behandelt.
Die Teilnahme am zweitägigen Kolloquium ist kostenlos. Eine Voranmeldung
ist jedoch obligatorisch. Einschreibefrist: Samstag, 26. September 1998.
Anmeldeformulare und weitere Informationen sind bei Missio erhältlich.
Das Bildungsmagazin TREND von Fernsehen DRS wiederholt im August die Sendereihe «Stadtentwicklung» auf SF 1. Diese war während der Fastenzeit zum erstenmal zu sehen. In enger Zusammenarbeit mit der Redaktion realisierten Fastenopfer, Brot für alle, HEKS und DEZA im Rahmen der Aktion «SolidarCity» Beiträge aus Lima und Ho Chi Minh Ville. Wir erleben Menschen aus El Agustino, einem Armenquartier Limas, in ihren Überlebenswillen und erfahren, wie sie dabei vom Fastenopfer unterstützt werden. Was geschieht mit den Menschen in den Slums von Ho Chi Minh Ville, wo Brot für alle Projektarbeit leistet? Weitere Themen sind Stadtentwicklung in Dakar sowie Stadtentwicklung in Jakarta.
Samstag, 8. August, 17.55 Uhr: Lima (Wiederholung am 9.8., 16.30 Uhr);
Samstag, 15. August, 17.55 Uhr: Ho Chi Minh Ville (Wiederholung am 16.8.,
16.30 Uhr);
Samstag, 22. August, 17.55 Uhr: Dakar (Wiederholung am 23.8., 16.30 Uhr);
Samstag, 29. August, 17.55 Uhr: Jakarta (Wiederholung am 30.8., 16.30 Uhr).