INHALT |
Amtlicher Teil |
Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Freunde,
Ihr wisst bereits, dass die Schweizer Bischofskonferenz, in erster Linie
aber der Bischof von Lugano, Mgr. Giuseppe Torti, die Schweizer Jugendlichen
zu einer Begegnung einlädt, die am 12./13. September 1998 auf dem Monte
Tamaro stattfinden wird. Dieses erste nationale Jugendtreffen verdient Eure
ganze Aufmerksamkeit und Euren vollen Einsatz. Anstoss für dieses Ereignis
war das Weltjugendtreffen 1997 in Paris.
Es handelt sich nun darum, die Vorbereitungen auf die bestmögliche
Art zu koordinieren, um den Erfolg dieser für die Schweiz einmaligen
Begegnung sicherzustellen. Bis heute haben sich ungefähr 1000 Jugendliche
aus dem Tessin angemeldet, aus der Romandie und der Deutschschweiz jedoch
haben sich nur je 40 Teilnehmer/-innen eingeschrieben. Das ist äusserst
bedauerlich: Hat denn die Information nicht funktioniert, haben die Jugendlichen
nicht auf die Sensibilisierung für diesen aussergewöhnlichen Anlass
reagiert?
Aus dem beiliegenden Informationsblatt werdet Ihr ersehen, dass die Organisationsstellen
im Tessin den Einschreibetermin neu auf den 1. September 1998 festgelegt
haben. Ich bitte Euch, die verbleibende Zeit zu nutzen und die Jugendlichen
erneut auf dieses erste nationale Jugendtreffen aufmerksam zu machen, sie
über das Programm zu informieren, Kontakt aufzunehmen mit den Informationsstellen,
kurz, alles zu tun, damit diese Begegnung dank einer Vielzahl von Teilnehmern
aus der ganzen Schweiz zu einem wirklich einmaligen Ereignis werden kann.
Ich hoffe sehr auf Eure aktive Mitarbeit, für die ich Euch heute schon
herzlich danke, und verbleibe mit freundlichen Grüssen.
Liebe Freunde, liebe Jugendliche,
Sicher wisst Ihr schon, dass am 12./13. September 1998 in der Diözese
Lugano, genauer gesagt, in Bellinzona und auf dem Monte Tamaro, das erste
nationale Jugendtreffen stattfinden wird. Den Anstoss dazu gaben die Weltjugendtreffen
in Manila (1995) und Paris (1997). Wir haben dort das Bestärkende an
einer grossen «Familie» von Christen wiederentdeckt und haben
neu gelernt, aufeinander zuzugehen.
Wir laden Euch im September während zweier Tage zum Austausch und zum
Feiern ein, zum Gottesdienst und zum Gebet und auch dazu, Euch auf den einzigartigen
Weg des Glaubens zu begeben, den Weg, den Jesus Christus uns gezeigt hat.
Als Ort für dieses schweizerische Treffen haben wir den Monte Tamaro
gewählt, den wir (ungefähr tausend Jugendliche) jedes Jahr in
Begleitung unseres Bischofs besteigen.
Das Programm sieht am Samstag, 12. September, Ende Nachmittag, ein grosses
Begrüssungsfest in Bellinzona für ca. 3000 Jugendliche vor. Danach
beginnt die Gebetsandacht. Am Sonntag, 13. September, werden wir dann etappenweise
auf den Monte Tamaro steigen, wo unsere Begegnung mit einer Eucharistiefeier
und einem Picknick ihren Abschluss finden wird. Das Treffen wird in italienischer,
französischer und deutscher Sprache durchgeführt, um die Verständigung
und den Dialog so weit wie möglich zu garantieren.
Damit die Begrüssung, die Unterkunft und die Mahlzeiten für die
Teilnehmer/-innen aus der Romandie und der Deutschschweiz organisiert werden
können, erwarten wir Eure Einschreibung bis spätestens 1. September
1998. Wir zählen auf Euer zahlreiches Kommen und Eure Begeisterung.
Für zusätzliche Auskünfte und Fragen Eurerseits stehen wir
gerne zu Eurer Verfügung. In der Zwischenzeit wünschen wir Euch
einen schönen Sommer.
Einschreibung und Fragen sind zu richten an:
Romandie:
Marie-Louise Zurkinden, Centre diocésain, Ch. Cardinal-Journet 3,
1752 Villars-sur-Glâne, Téléphone et Fax 026-4263390.
Pastorale des Jeunes (1525 ans), Anne-Claire Rivollet, pro. Charles-Martin
17, 1208 Genève, Téléphone 022-7001979 et 022-7001181.
Deutschschweiz:
Jugendseelsorge, zuhanden Stephan Keiser, Auf der Maur 13, 8023 Zürich,
Telefon 01-2666969, Fax 01-2666970.
Die Schweizer Bischofskonferenz wird auch in diesem Jahr ein eigenes Hirtenschreiben zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag veröffentlichen. Der Bettags-Hirtenbrief zum Thema: «Ein Blick auf die Schweiz» wird spätestens in der 36. Woche (ab 1. September 1998) von den Bischöflichen Ordinariaten an die Seelsorger und Pfarrämter versandt. Der Hirtenbrief ist in den Gottesdiensten des Bettags-Sonntages (19./20. September 1998) zu verlesen.
Am Dienstag, 15. September 1998, wird in der St.-Johannes-Kapelle des
Bischöflichen Ordinariates, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, das Sakrament
der hl. Firmung gespendet. Die Feier beginnt um 18.00 Uhr.
Wer vom Angebot zum Empfang des Firmsakramentes Gebrauch machen möchte,
kann sich beim Wohnortspfarramt melden, welches dem Generalvikariat oder
der Kanzlei die entsprechende Meldung weiterleiten wird (bitte gleichzeitig
mitteilen, wieviele Personen mitkommen werden).
Voraussetzung zum Empfang der hl. Firmung sind:
Jean Stücheli, emeritierter Pfarrer, Dulliken
In Dulliken starb am 12. Juli 1998 der emeritierte Pfarrer Jean Stücheli.
Er wurde am 12. Dezember 1916 in Rickenbach b. Wil geboren und am 29. Juni
1960 als Priester der Diözese Tulle in Clermont-Ferrand zum Priester
geweiht. Nach der Rückkehr aus Frankreich übernahm er Seelsorgedienste
im Bistum Basel: als Vikar in Wangen b. Olten (19701978), als Pfarradministrator
in Pieterlen (1978 bis 1981), als Pfarrer von Hochwald (1981 bis 1985) und
als Pfarradministrator in Auw (19851989). Die Jahre des Ruhestandes
verbrachte er in Dulliken. Dort befindet sich auch sein Grab.
Nach Absprache mit dem neu ernannten Bischof von Chur sind sämtliche Terminanfragen, welche den neuen Diözesanbischof Msgr. Amédée Grab OSB betreffen, an den Bischöflichen Kanzler oder an den Vizekanzler, Hof 19, 7000 Chur (Telefon 081-2522312, Fax 081-2536140), zu richten. Sie werden deshalb gebeten, künftig keine Anfragen mehr an die Bischöfliche Kanzlei nach Freiburg zuzustellen.
Willy Ruhstaller, Pfarrer und Spitalseelsorger
Der Verstorbene wurde am 27. September 1934 in Lachen geboren und am 27.
März 1966 in Chur zum Priester geweiht. Er war tätig als Pfarrhelfer
in Sarnen (19661975), als Pfarrer in Altendorf (19751983), als
Kuratkaplan in Büren (NW) (19831988), als Pfarradministrator in
Dallenwil (1988) und in Buttikon (19881989), als Spitalseelsorger am
Waidspital Zürich (19891994) und am Stadtspital Triemli/Zürich
(seit 1994) sowie als Pfarradministrator in Birmensdorf (19961998).
Er starb am 13. Juli 1998 und wurde am 18. Juli in Lachen bestattet.
Dr. phil. Franz Demmel, Diözesanrichter
Der Verstorbene wurde am 21. Februar 1914 in St. Gallen geboren und am 3.
Juli 1938 in Chur zum Priester geweiht. Er war tätig als Spiritual
im Elisabethenheim/Zürich (19381943), als Vikar in Zürich,
St. Peter und Paul (19431944), als Professor am Kollegium Schwyz (19441947),
als Leiter des Jugendsekretariates Zürich (19471975) und als Mitarbeiter
am Generalvikariat Zürich (19751983). Als Resignat lebte er seit
1983 in Zürich und war seit 1989 zusätzlich als Diözesanrichter
tätig. Er starb am 18. Juli 1998 in Zürich und wurde am 24. Juli
1998 in St. Gallen bestattet.