SKZ 31-32/1998

INHALT

Amtlicher Teil

 

Alle Bistümer

 

An die Jugendseelsorgestellen

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Freunde,
Ihr wisst bereits, dass die Schweizer Bischofskonferenz, in erster Linie aber der Bischof von Lugano, Mgr. Giuseppe Torti, die Schweizer Jugendlichen zu einer Begegnung einlädt, die am 12./13. September 1998 auf dem Monte Tamaro stattfinden wird. Dieses erste nationale Jugendtreffen verdient Eure ganze Aufmerksamkeit und Euren vollen Einsatz. Anstoss für dieses Ereignis war das Weltjugendtreffen 1997 in Paris.
Es handelt sich nun darum, die Vorbereitungen auf die bestmögliche Art zu koordinieren, um den Erfolg dieser für die Schweiz einmaligen Begegnung sicherzustellen. Bis heute haben sich ungefähr 1000 Jugendliche aus dem Tessin angemeldet, aus der Romandie und der Deutschschweiz jedoch haben sich nur je 40 Teilnehmer/-innen eingeschrieben. Das ist äusserst bedauerlich: Hat denn die Information nicht funktioniert, haben die Jugendlichen nicht auf die Sensibilisierung für diesen aussergewöhnlichen Anlass reagiert?
Aus dem beiliegenden Informationsblatt werdet Ihr ersehen, dass die Organisationsstellen im Tessin den Einschreibetermin neu auf den 1. September 1998 festgelegt haben. Ich bitte Euch, die verbleibende Zeit zu nutzen und die Jugendlichen erneut auf dieses erste nationale Jugendtreffen aufmerksam zu machen, sie über das Programm zu informieren, Kontakt aufzunehmen mit den Informationsstellen, kurz, alles zu tun, damit diese Begegnung dank einer Vielzahl von Teilnehmern aus der ganzen Schweiz zu einem wirklich einmaligen Ereignis werden kann.
Ich hoffe sehr auf Eure aktive Mitarbeit, für die ich Euch heute schon herzlich danke, und verbleibe mit freundlichen Grüssen.

P. Dr. Roland-B. Trauffer OP
Sekretär der Schweizer
Bischofskonferenz


Die Schweizer Jugendlichen treffen sich auf dem Monte Tamaro

Liebe Freunde, liebe Jugendliche,
Sicher wisst Ihr schon, dass am 12./13. September 1998 in der Diözese Lugano, genauer gesagt, in Bellinzona und auf dem Monte Tamaro, das erste nationale Jugendtreffen stattfinden wird. Den Anstoss dazu gaben die Weltjugendtreffen in Manila (1995) und Paris (1997). Wir haben dort das Bestärkende an einer grossen «Familie» von Christen wiederentdeckt und haben neu gelernt, aufeinander zuzugehen.
Wir laden Euch im September während zweier Tage zum Austausch und zum Feiern ein, zum Gottesdienst und zum Gebet und auch dazu, Euch auf den einzigartigen Weg des Glaubens zu begeben, den Weg, den Jesus Christus uns gezeigt hat. Als Ort für dieses schweizerische Treffen haben wir den Monte Tamaro gewählt, den wir (ungefähr tausend Jugendliche) jedes Jahr in Begleitung unseres Bischofs besteigen.
Das Programm sieht am Samstag, 12. September, Ende Nachmittag, ein grosses Begrüssungsfest in Bellinzona für ca. 3000 Jugendliche vor. Danach beginnt die Gebetsandacht. Am Sonntag, 13. September, werden wir dann etappenweise auf den Monte Tamaro steigen, wo unsere Begegnung mit einer Eucharistiefeier und einem Picknick ihren Abschluss finden wird. Das Treffen wird in italienischer, französischer und deutscher Sprache durchgeführt, um die Verständigung und den Dialog so weit wie möglich zu garantieren.
Damit die Begrüssung, die Unterkunft und die Mahlzeiten für die Teilnehmer/-innen aus der Romandie und der Deutschschweiz organisiert werden können, erwarten wir Eure Einschreibung bis spätestens 1. September 1998. Wir zählen auf Euer zahlreiches Kommen und Eure Begeisterung. Für zusätzliche Auskünfte und Fragen Eurerseits stehen wir gerne zu Eurer Verfügung. In der Zwischenzeit wünschen wir Euch einen schönen Sommer.

Die Jugendlichen der Diözese Lugano
und ihr Bischof

Einschreibung und Fragen sind zu richten an:

Romandie:
Marie-Louise Zurkinden, Centre diocésain, Ch. Cardinal-Journet 3, 1752 Villars-sur-Glâne, Téléphone et Fax 026-4263390.
Pastorale des Jeunes (15­25 ans), Anne-Claire Rivollet, pro. Charles-Martin 17, 1208 Genève, Téléphone 022-7001979 et 022-7001181.

Deutschschweiz:
Jugendseelsorge, zuhanden Stephan Keiser, Auf der Maur 13, 8023 Zürich, Telefon 01-2666969, Fax 01-2666970.


Bettags-Hirtenbrief 1998

Die Schweizer Bischofskonferenz wird auch in diesem Jahr ein eigenes Hirtenschreiben zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag veröffentlichen. Der Bettags-Hirtenbrief zum Thema: «Ein Blick auf die Schweiz» wird spätestens in der 36. Woche (ab 1. September 1998) von den Bischöflichen Ordinariaten an die Seelsorger und Pfarrämter versandt. Der Hirtenbrief ist in den Gottesdiensten des Bettags-Sonntages (19./20. September 1998) zu verlesen.

Sekretariat der Schweizer
Bischofskonferenz


Bistum Basel

 

Erwachsenenfirmung

Am Dienstag, 15. September 1998, wird in der St.-Johannes-Kapelle des Bischöflichen Ordinariates, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, das Sakrament der hl. Firmung gespendet. Die Feier beginnt um 18.00 Uhr.
Wer vom Angebot zum Empfang des Firmsakramentes Gebrauch machen möchte, kann sich beim Wohnortspfarramt melden, welches dem Generalvikariat oder der Kanzlei die entsprechende Meldung weiterleiten wird (bitte gleichzeitig mitteilen, wieviele Personen mitkommen werden).
Voraussetzung zum Empfang der hl. Firmung sind:


Im Herrn verschieden

Jean Stücheli, emeritierter Pfarrer, Dulliken
In Dulliken starb am 12. Juli 1998 der emeritierte Pfarrer Jean Stücheli. Er wurde am 12. Dezember 1916 in Rickenbach b. Wil geboren und am 29. Juni 1960 als Priester der Diözese Tulle in Clermont-Ferrand zum Priester geweiht. Nach der Rückkehr aus Frankreich übernahm er Seelsorgedienste im Bistum Basel: als Vikar in Wangen b. Olten (1970­1978), als Pfarradministrator in Pieterlen (1978 bis 1981), als Pfarrer von Hochwald (1981 bis 1985) und als Pfarradministrator in Auw (1985­1989). Die Jahre des Ruhestandes verbrachte er in Dulliken. Dort befindet sich auch sein Grab.


Bistum Chur

 

Terminanfragen an Diözesanbischof Msgr. Amédée Grab

Nach Absprache mit dem neu ernannten Bischof von Chur sind sämtliche Terminanfragen, welche den neuen Diözesanbischof Msgr. Amédée Grab OSB betreffen, an den Bischöflichen Kanzler oder an den Vizekanzler, Hof 19, 7000 Chur (Telefon 081-2522312, Fax 081-2536140), zu richten. Sie werden deshalb gebeten, künftig keine Anfragen mehr an die Bischöfliche Kanzlei nach Freiburg zuzustellen.


Im Herrn verschieden

Willy Ruhstaller, Pfarrer und Spitalseelsorger
Der Verstorbene wurde am 27. September 1934 in Lachen geboren und am 27. März 1966 in Chur zum Priester geweiht. Er war tätig als Pfarrhelfer in Sarnen (1966­1975), als Pfarrer in Altendorf (1975­1983), als Kuratkaplan in Büren (NW) (1983­1988), als Pfarradministrator in Dallenwil (1988) und in Buttikon (1988­1989), als Spitalseelsorger am Waidspital Zürich (1989­1994) und am Stadtspital Triemli/Zürich (seit 1994) sowie als Pfarradministrator in Birmensdorf (1996­1998). Er starb am 13. Juli 1998 und wurde am 18. Juli in Lachen bestattet.

Dr. phil. Franz Demmel, Diözesanrichter
Der Verstorbene wurde am 21. Februar 1914 in St. Gallen geboren und am 3. Juli 1938 in Chur zum Priester geweiht. Er war tätig als Spiritual im Elisabethenheim/Zürich (1938­1943), als Vikar in Zürich, St. Peter und Paul (1943­1944), als Professor am Kollegium Schwyz (1944­1947), als Leiter des Jugendsekretariates Zürich (1947­1975) und als Mitarbeiter am Generalvikariat Zürich (1975­1983). Als Resignat lebte er seit 1983 in Zürich und war seit 1989 zusätzlich als Diözesanrichter tätig. Er starb am 18. Juli 1998 in Zürich und wurde am 24. Juli 1998 in St. Gallen bestattet.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 1998