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Amtlicher Teil |
Am Sonntag, 7. März 1998, nahm Weihbischof Martin Gächter im Auftrag von Diözesanbischof Dr. Kurt Koch Stephan Brändli-Keller, von Eschenbach (SG) in Emmenbrücke-Gerliswil, durch die Institutio in den ständigen Dienst des Bistums Basel auf.
Am Sonntag, 22. März 1998, weihte Diözesanbischof Dr. Kurt Koch in der Pfarrkirche Saint-Marcel in Delémont Jean-Pierre Babey, von Grandfontaine in Courtétell, zum Diakon, und David Pauli, von Guggisberg (BE) in Delémont, zum Priester.
Pfarrer Walter Schärli hat als Dekan des Dekanates Fricktal demissioniert. Aufgrund des Vorschlages aus dem Dekanat Fricktal ernennt Bischof Dr. Kurt Koch Diakon Marcel Häfliger-Ohnsorg, Gemeindeleiter in Gansingen, zum Dekanatsleiter des Dekanates Fricktal, und Pfarrer Urs Studer, Mettau, zum verantwortlichen Priester in der Dekanatsleitung.
Bischöfliche Kanzlei
Die auf den 1. Juli 1998 vakant werdende Pfarrstelle von Oberkirch (SO)
im Seelsorgeverband Meltingen-Oberkirch (Nunningen-Zullwil) wird für
einen Pfarrer oder einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung
ausgeschrieben (siehe auch Inserateteil dieser Ausgabe).
Die auf den 1. August 1998 vakant werdende Pfarrstelle von Büren (SO)
im Seelsorgeverband Büren-Nuglar-St. Pantaleon-Seewen wird für
einen Pfarrer zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Interessenten melden sich bitte bis zum 28. April 1998 beim diözesanen
Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn.
Mit der Stellung der Ausländer in den Gemeinden und mit der ökumenischen
Konsultation hat sich die Kommission für Diakonie im Bistum Basel am
Montag, 3. März 1998, in Zürich beschäftigt.
Der Kommission für Diakonie lag ein Papier des Diözesanen Seelsorgerates
über die Integration der Ausländer vor. Dabei stand die Kommission
auf dem Standpunkt, es handle sich hier um eine Vorlage, die noch ergänzt
und verbessert werden könne, besonders was soziale Fragen angehe. Einig
waren sich die Kommissionsmitglieder vor allem auch darüber, wie wichtig
eine enge und gute Zusammenarbeit zwischen den ausländischen Missionen
und den Pfarreien im Bistum ist, um eine wirkliche Integration zu erreichen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung war die ökumenische Konsultation.
Mit dem Titel «Welche Zukunft wollen wir?» haben der Schweizerische
Evangelische Kirchenbund (SEK) und die Schweizer Bischofskonferenz (SBK)
Diskussionsgrundlagen zur sozialen und wirtschaftlichen Zukunft der Schweiz
herausgegeben. Der Einwand, mit der Leistung eines persönlichen Diskussionsbeitrags
zur Vorlage sei der einzelne überfordert, sei falsch, denn jeder habe
Zukunftsängste. Es gehe nicht zuletzt auch darum, dass jeder über
seine eigene Situation reflektiere und darüber sprechen lerne. Ausserdem
gebe es eine Fülle von Arbeitshilfen, etwa von der Caritas Schweiz
«Bausteine», die im Sommer an die Pfarreien gehen werden. Geplant
sind auch verschiedene Veranstaltungen, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen
werden. Das Ziel der ökumenischen Konsultation müsse es sein,
dass möglichst viele Menschen miteinander ins Gespräch kommen,
auch solche, die keiner Kirche angehören, so Florian Flohr, Präsident
der Kommission.
Louis Sautier, Chorherr, Beromünster
Im Spital in Sursee starb am 26. März 1998 Chorherr Louis Sautier von
Beromünster. Er wurde am 11. Juli 1907 in Auw geboren und am 10. Juli
1932 zum Priester geweiht. Stationen seines Wirkens waren Basel (Vikar zu
St. Anton, 19321934), Sarmenstorf (Kaplan, 19341940), Unterendingen
(Pfarrer, 19401946), Aarau (Pfarrer, 19461956), Breitenbach (Spitalpfarrer,
19571959), Kaiserstuhl (Pfarrer, 19591978), Beromünster (Chorherr
seit 1978). Sein Grab befindet sich bei der Stiftskirche St. Michael in
Beromünster.