SKZ 7/1998

INHALT

Amtlicher Teil

Alle Bistümer

 

Zum Bistumsartikel der Bundesverfassung

An die Mitglieder der Eidgenössischen Räte

Sehr geehrter Herr Nationalratspräsident,
Sehr geehrter Herr Ständeratspräsident,
Sehr geehrte Mitglieder der Eidgenössischen Räte,

Zu einem Zeitpunkt, wo die Schweiz einer neuen Bundesverfassung entgegen sieht, und wo sich das Parlament mit dem Verfassungsentwurf des Bundesrates auseinandersetzt, erscheint es der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) angezeigt, ja unerlässlich, Sie an die Stellungnahme zu erinnern, welche sie aufgrund des Vernehmlassungsverfahrens zur neuen Bundesverfassung und besonders den Artikel 84 Abs. 3 betreffend verfasst hat.
Seit mehr als 20 Jahren schien man sich in der Schweiz auf eine Verfassungsreform zuzubewegen, welche die Religionsfreiheit und das Prinzip der Nichtdiskriminierung achtet. Seit der Debatte im Ständerat im Juni 1995, die wegen einer Initiative stattfand, die die Streichung des sogenannten Ausnahmeartikels (Art. 50 Abs. 4) zum Ziel hatte, erscheint nun dieser Sachverhalt in Frage gestellt. In dieser ungewissen Situation gibt die SBK ihrem Wunsch Ausdruck, man möge auf friedlichem Wege eine Lösung finden, welche die Religionsfreiheit respektiert.

Die Organisation des kirchlichen Lebens einer anerkannten Landeskirche, und deshalb auch die Schaffung und Festlegung von Bistumsgrenzen entsprechend den objekiven Bedürfnissen der Seelsorge, liegt in der Kompetenz der kirchlichen Autorität. Selbstverständlich werden Konkordate eingehalten und dort, wo keine bestehen, die politischen Behörden angemessen kontaktiert und informiert.

Demzufolge ist der Verfassungsartikel 84 Abs. 3 obsolet. Schon 1874 war der inkriminierte Artikel mit einem Makel behaftet, der heute, trotz der Hinweise auf die damalige Zeit, nicht einfach korrigiert werden kann. Er ist ganz einfach einer modernen Verfassung nicht würdig.

Um es noch eimal hervorzuheben, eine offene und ehrliche Zusammenarbeit mit den staatlichen Behörden wird gewünscht und auch geübt: Die katholische Kirche lädt dazu ein, Wege zu suchen, die den diesbezüglichen Erwartungen und Ansprüche aller Beteiligten Rechnung tragen.
Überzeugt von der Richtigkeit dieser Überlegungen zeigt sich die SBK befriedigt von der Entscheidung der Parlamentarischen Kommission, die Streichung des Ausnahmeartikels zu empfehlen. Sie lädt deshalb heute alle Mitglieder der Eidgenössischen Räte dazu ein, sich dem Entscheid der Parlamentarischen Kommission anzuschliessen, und nicht der Geschichte die Verantwortung für einen Verfassungsartikel zuzuschieben, der weder dem Prinzip der Religionsfreiheit noch, am Ende des zweiten Jahrtausends, einer demokratischen Verfassung entspricht.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Mgr. Amédée Grab OSB
Präsident der Schweizer Bischofskonferenz

P. Dr. Roland-B. Trauffer OP
Sekretär der Schweizer Bischofskonferenz

Freiburg, 19. Januar 1998

 

Eine Navigationskarte für die Ökumene

CCEE-Auswertungstreffen für die Zweite Europäische Ökumenische Versammlung (EÖV2) in Prag reflektiert über die nächsten Schritte der Ökumene in Europa:
Auf Einladung des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) trafen sich vom 30. Januar bis 1. Februar 1998 in Prag 32 Vertreterinnen und Vertreter von 26 Römisch-katholischen Bischofskonferenzen in Prag zu einem Auswertungstreffen über die Zweite Europäische Ökumenische Versammlung (EÖV2), die im Juni 1997 in Graz zum Thema «Versöhnung ­ Gabe Gottes und Quelle neuen Lebens» stattgefunden hatte. Das «Ereignis Graz» lebt weiter! In einer Auswertungsrunde wurde vor allem betont:

Während des Auswertungstreffens in Prag wurde in den Berichten aus den einzelnen Ländern und Bischofskonferenzen erneut die Verschiedenheit der Lebenswelten der Römisch-katholischen Kirche in Europa deutlich. Sie zeigte sich in unterschiedlichen Bewertungen mancher Elemente der Grazer Versammlung (Rolle der Delegierten, Bedeutung der Texte, innerkirchlicher Pluralismus). Diese Verschiedenheit wurde als Reichtum erfahren, der zu weiterem Dialog und Austausch innerhalb der katholischen Kirche in Europa führen soll. Hierzu gibt es erste Vorschläge und Ideen.

Wie kann eine Charta Oecumenica für Europa aussehen?
Die Vertreter der Bischofskonferenzen bzw. Römisch-katholischen Delegationen in Prag diskutierten ausgiebig über Vorschläge, wie man die Grazer Handlungsempfehlungen umsetzen könne. Im Mittelpunkt stand dabei eine Diskussion über eine zukünftige «Charta Oecumenica für Europa», ihre Inhalte und auch die Methode, die zu ihrer Erarbeitung führen könne. Übereinstimmend herrschte die Vorstellung, dass man ausreichend Zeit für die Erarbeitung eines solchen Kataloges ökumenischer Rechte und Pflichten einplanen solle. Ein Teilnehmer sprach von einer «Navigationskarte für die Ökumene». Die Entscheidung, ob es eine «Charta Oecumenica» geben wird und wie sie aussehen könnte, soll auf der nächsten Sitzung des Gemeinsamen Komitees von KEK und CCEE fallen, die vom 19. bis 22. Februar 1998 in Rom stattfinden wird.
In einem Gespräch mit dem Vorsitzenden des CCEE, dem Prager Erzbischof Miloslav Kardinal Vlk, betonten die aus ganz Europa angereisten Vertreterinnen und Vertreter, es sei sinnlos, Papiere zu produzieren, die in den Kirchen nicht rezipiert würden. Daher müsse man von vorneherein die beteiligten Kirchen ­ vor allem die Orthodoxen Kirchen ­ in den Erarbeitungsprozess verbindlich einbeziehen. Kardinal Vlk betonte, es könne nicht um einen Text gehen, der alle ökumenischen Probleme lösen solle. Vielmehr müsse es um gemeinsam verabredete Richtlinien der Zusammenarbeit gehen. Abschliessend betonte der Kardinal: «Der Dialog und die Ökumene müssen im lebendigen Austausch geschehen!» Und mit einem Blick auf die Lesung des Tages (1 Kor 13): «Liebe heisst, die Sache aus dem Blickwinkel des anderen zu betrachten. Damit alle eins werden, müssen wir zuerst die Liebe lernen. Das soll unsere Charta werden!»
Als Gäste waren zu dem Treffen in Prag eingeladen worden ein Vertreter der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK), die die Versammlung zusammen mit CCEE einberufen hatte, sowie einer der beiden Grazer Lokalsekretäre, die die organisatorische Hauptlast während der EÖV2 getragen hatten.

St. Gallen, 2. Februar 1998


Bistum Basel

 

Kirch-, Altar- und Kapellenweihen im Jahre 1997

Datum: Ort: Konsekrator:
27. Februar Menzingen, Einsegnung der renovierten Hauskapelle Schwestern-Krankenhaus St.Franziskus mit Altarweihe Max Syfrig, Spiritual, Menzingen
27. Februar Dussnang (TG), Einsegnung der renovierten Kurhaus-Kapelle Heiligkreuz mit Altarweihe Dompropst Dr. Anton Cadotsch
23. März Geiss (LU), Einsegnung der renovierten Pfarrkirche St. Jakobus d.Ä. mit Altarweihe Domherr Dr. Max Hofer, Regionaldekan
12. April Zug, Kloster Maria Opferung, Einsegnung der renovierten Klosterkirche Weihbischof Martin Gächter
20. April Willisau (LU), Einsegnung der renovierten Pfarrkirche St. Peter und Paul mit Altarweihe Diözesanbischof Dr. Kurt Koch
1. Mai Fislisbach (AG), Altersheim Fislisbach, Einsegnung des Andachtsraumes Domherr Hans Peter Schmidt, Berikon
20. Mai Grenchen (SO), Altersheim St. Josef, Einsegnung des neuen Tabernakels Pfarrer Otmar Scherrer, Grenchen
25. Mai Ballwil (LU), Einsegnung der renovierten Kapelle St. Johannes der Täufer P. Christian Lorenz, Pfarrer von Ballwil
8. Juni Jonen (AG), Altarweihe in der Pfarrkirche St. Franz Xaver Diözesanbischof Dr. Kurt Koch
22. Juni Pfyn (TG), Einsegnung der Lanzeneunfornkapelle Regionaldekan Dr. Erich Häring
31. August Leutmerken (ZG), Einsegnung der Kapelle «Ave Maria» am Hohen Weg in Leutmerken Regionaldekan Dr. Erich Häring
14. September Wohlen (AG), Einsegnung der renovierten Pfarrkirche St. Leonhard mit Altarweihe Weihbischof Martin Gächter
19. Oktober Wittnau (AG), Einsegnung der renovierten Pfarrkirche St. Martin mit Altarweihe Generalvikar Dr. Rudolf Schmid
14. November Buix (JU), Pfarrkirche St-Maurice, Altarweihe Mgr. Pierre Bürcher, Weihbischof von LGF
30. November Luzern, Einsegnung der renovierten Klosterkirche St. Anna Gerlisberg mit Altarweihe P. Mauro Jöhri, Provinzial
7. Dezember Gelterkinden (BL), Einsegnung der renovierten Pfarrkirche St.Marien Diözesanbischof Dr. Kurt Koch
14. Dezember Basel-Stadt, Einsegnung der renovierten Pfarrkirche Allerheiligen Weihbischof Martin Gächter
20. Dezember Eschenz (TG), Franziskaner-Konvent Insel Werd, Einsegnung des Andachtsraumes mit Altarweihe Dr. Georg Holzherr OSB, Abt von Einsiedeln
 21. Dezember Sins (AG), Einsegnung der renovierten Pfarrkirche St. Marien mit Altarweihe Diözesanbischof Dr. Kurt Koch

Bischöfliche Kanzlei

 

Wahlen und Ernennungen

Gregor Dötsch-Wierschem, bisher Pastoralassistent in der Pfarrei Emmenbrücke (LU), und Gudrun Dötsch-Wierschem, bisher Pastoralassistentin in der Pfarrei Emmenbrücke (LU), auf den 8. Februar 1998 zum Gemeindeleiter/zur Gemeindeleiterin der Pfarrei Eich (LU).

Rudolf Albisser, auf den 8. Februar 1998 zum priesterlichen Mitarbeiter in der Pfarrei Eich (LU) (mit Pfarrverantwortung).


Bistum Chur

 

Ausschreibung

Infolge Demission der bisherigen Amtsinhaber werden die Pfarreien

Zernez (GR),Wollerau (SZ),Wassen (UR),

zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Interessenten mögen sich melden bis zum 5. März 1998 beim Sekretariat des Bischofsrates, Hof 19, 7000 Chur.

 

Einführung des Katholischen Gesangbuches in den Dekanaten und Regionen

Vom 8. bis 11. März 1998 findet im Bildungszentrum Einsiedeln eine überdiözesane Einführungstagung zum neuen Katholischen Gesangbuch statt. Daran nehmen als Vertreter der Diözese Chur teil:

Region Graubünden

Verantwortlicher für den Bereich Kirchenmusik:
Claudio Steier, Sur Tocf 11, 7460 Savognin

Verantwortliche für den Bereich Liturgie:
Vitus Huonder, Hof 12, 7000 Chur
Alois Schifferle, Alte Schanfiggerstrasse 7/9, 7000 Chur

Region Urschweiz

Verantwortlicher für den Bereich Kirchenmusik:
Armin Wyrsch, Jägerweg 9, 6468 Attinghausen

Verantwortliche für den Bereich Liturgie:
Konrad Burri, Bahnhofstrasse 6, 6415 Arth
Stanko Martinovic, Kapellweg 425, 6472 Erstfeld

Region Zürich

Verantwortlicher für den Bereich Kirchenmusik:
Bernhard Isenring, Seestrasse 16, 8852 Altendorf

Verantwortliche für den Bereich Liturgie:
Oswald Krienbühl, Letzigraben 159, 8047 Zürich
Josef Z'graggen, Neumühlestrasse 55, 8406 Winterthur

Einführungstage auf regionaler Ebene, beginnend mit dem zweiten Halbjahr 1998, sollen von den Dekanaten, Seelsorgern, Seelsorgeräten, Kirchenmusikverbänden und den lokalen Kirchenchören zusammen mit den oben genannten Verantwortlichen geplant und angeboten werden. Der Diözesane Kirchenmusikverband wird vom 11.­17. Oktober 1998 im Kloster Ilanz eine kirchenmusikalische Weiterbildung mit dem Schwerpunkt «Einführung ins Katholische Kirchengesangbuch» anbieten. Über das Sekretariat des Verbandes können weitere Informationen erhalten werden: Susi Hegner, Solarstrasse 11, 8834 Schindellegi, Telefon 01-7847844, Fax 01-7849152. Die Planung in den Regionen sollte schon jetzt beginnen. Der Präsident der Diözesanen Liturgiekommission gibt gerne die notwendigen Auskünfte.

Vitus Huonder, Präsident DLK Chur


Bistum St.Gallen

 

7. Diözesanforum kirchliche Jugendarbeit

Die Jugendseelsorger/-innen sind auf Mittwoch, 4. März, von 16.00 bis 21.00 Uhr, zum 7. Diözesanforum kirchliche Jugendarbeit im katholischen Pfarreiheim St. Fiden in St. Gallen eingeladen. Am letzten Forum war gefragt worden, was Kindern und Jugendlichen vermittelt werden kann, damit ihr Leben gelingt. Dr. Martin Lechner, Leiter des Jugendpastoralinstituts Don Bosco in Benediktbeuern, wird an jene Überlegungen anknüpfen. In seinem Vortrag «Lebens- und Glaubensräume junger Menschen» wird er ein «Bild» heutiger Jugendlicher zeichnen und dazu ermutigen, die wachsende Bedeutung von Räumen und Personen in der Jugendpastoral zu erkennen und zu nutzen.

 

Im Herrn verschieden

Hermann Rohner, alt Pfarrer, Weisstannen

«Ich habe mit dem Herrgott eine Vereinbarung getroffen, dass ich ab dem Jahr 2004 meinen Geburtstag nur noch alle zehn Jahre feiere», hatte der am 5. Februar verstorbene Pfarrer Hermann Rohner an seinem 90. Geburtstag einer Journalistin gesagt. Den Wunsch, hundertjährig zu werden, hat ihm der Herrgott nicht erfüllt, wohl aber jenen, zu Hause im Pfarrhaus in seinem geliebten Weisstannen sterben zu dürfen. Dass dies trotz der in letzter Zeit doch stark zunehmenden Altersbeschwerden möglich wurde, verdankte er allerdings auch seinem Hausarzt und insbesondere Blanka Tschirky, die seit seinem Einzug im Weisstannental im Pfarrhaus zum Rechten sah.
Der im Schaltjahr 1904 in Au im Rheintal geborene und im Kreis von fünf Geschwistern aufgewachsene Hermann Rohner erhielt nach der Lehre bei der Sparkasse Au bereits 1927 die Prokura. Das «Bankgenie» wollte dann aber Priester werden wie sein Bruder Heinrich. Als Spätberufener besuchte er das Gymnasium in Schwyz und studierte er Theologie bei den Jesuiten in Innsbruck. Von Bischof Alois Scheiwiler wurde er 1937 zum Priester geweiht und auf dessen Wunsch hin nach einem Zusatzstudium Professor an der Handelsabteilung des Kollegiums Schwyz. Er war ein strenger, aber sehr geschätzter Lehrer. Bereits damals zog es ihn auch in die Höhe. Elf Jahre lang las er jeden Sonn- und Feiertag die Messe in der Kapelle auf der Haggenegg ob Schwyz (1400 m).
Vor 31 Jahren hat er sich als Lehrer pensionieren lassen, nicht aber als Seelsorger. Als Pfarrer wählte er 1967 unter fünf angebotenen Pfarreien die Berggemeinde Weisstannen. Hier konnte er seine Leidenschaft «Gutes zu tun» voll ausleben. Anlässlich seines 90. Geburtstages sagte der auch für seinen Humor bekannte Pfarrer (mittlerweile Ehrenbürger von Weisstannen und Mels «in Anerkennung seiner grossen, in Wort und Tat geübten christlichen Nächstenliebe») in einem Zeitungsinterview: «Es wäre mein Untergang, wenn ich jetzt aufhören müsste. Es macht mir viel Freude, mit den Menschen hier zu leben und zu wirken, Anteil an ihrer Freude und an ihrem Leid zu haben, ihre täglichen Lasten mitzutragen. Ausser meiner Tätigkeit als Seelsorger bin ich immer noch Bänkler, Präsident der Raiffeisenkasse, die ich jeden Tag aufsuche.» Vom Geschick des Pfarrers in Geldangelegenheiten profitiert haben die Weisstänner als Gemeinschaft (Innenrenovation der Pfarrkirche, neue Orgel) und dort, wo es nötig war, als Familie oder Einzelpersonen. Er hat aber auch über das Tal und das Bistum hinaus geholfen. Dank seiner eigenen Sammelstelle konnten unzählige mittellose Priestertheologen aus dem Osten unterstützt werden.
Hermann Rohner war ein leidenschaftlicher Wanderer (davon zeugten unter anderem die 350 Alpsegnungen) und ein ebenso leidenschaftlicher Gastgeber. Seine Besucher verabschiedete er nie ohne Basler Leckerli, Bienenhonig und Bündner Nusstorte. Nun hat er sich selber verabschiedet. In Weisstannen ist er am 10. Februar beerdigt worden.


Bistum Sitten

 

Priesterjubilare 1998

In diesem Jahr können 11 Priester ­ Diözesan-Priester und Priester, die im Dienste des Bistums arbeiten ­ ein Jubiläum feiern.

25 Jahre Priesterweihe

Studer Valentin, Professor am Kollegium in Brig.

50 Jahre Priesterweihe

Bérard Henri, Domherr, Sitten;
Barras Jacques, Pfarrer in Bramois;
Bourgeois Michel c.r., Pfarrer in Liddes;
Mgr. Grichting Paul, Domherr, Sitten;
Masserey Paul, Domherr, Sitten;
Salamin Noël OFMCap, Klinikseelsorger, Monthey.

60 Jahre Priesterweihe

Albrecht Josef, Heimseelsorger, St. Niklaus;
Salzmann Jean-Marie, alt Dekan, Naters;
Spaeth Louis, alt Pfarrer, Clarens.

70 Jahre Priesterweihe

Tschopp Julius, alt Professor, Brig.

Der Bischof und die Mitglieder des Ordinariatsrates danken allen Jubilaren für ihr treues priesterliches Wirken und wünschen für die Zukunft Gottes reichsten Segen.

 

Im Herrn verschieden

Beat Rittler, alt Professor, Kippel

Am 2. Februar 1998 ist alt Professor Beat Rittler im Altersheim St. Barbara in Kippel gestorben. Beat Rittler wurde am 9. Mai 1912 in Wiler geboren. Am 26. Juni 1938 wurde er zum Priester geweiht. Danach war er von 1938 bis 1977 Professor am Kollegium in Brig. Seit 1977 lebte er in Brig und später im Altersheim St. Barbara in Kippel im Ruhestand. Beat Rittler wurde am 4. Februar 1998 in Kippel beerdigt.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 1998