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Amtlicher Teil |
Die vakant werdende Pfarrstelle Breitenbach (SO) wird für einen
Pfarrer zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Die vakant werdende Pfarrstelle Ennetbaden (AG) im Seelsorgeverband Baden-Ennetbaden
wird für einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung
ausgeschrieben.
Interessenten melden sich bitte bis zum 17. Februar 1998 beim diözesanen
Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn.
Anne Zorell Gross, bisher Pastoralassistentin in der Pfarrei Güttingen (TG) im Seelsorgeverband Güttingen-Altnau-Münsterlingen, auf den 18. Januar 1998 zur Gemeindeleiterin der vorerwähnten Pfarrei.
Am Dienstag, 28. April 1998, wird in der St.-Johannes-Kapelle im Bischöflichen
Ordinariat in Solothurn für Erwachsene das Sakrament der hl. Firmung
gespendet. Der Firmgottesdienst wird um 18.00 Uhr beginnen.
Voraussetzung zum Empfang des Firmsakramentes sind Firmunterweisung sowie
die Vorlegung der Taufbestätigung durch das jeweilige Pfarramt.
Interessierte Personen können sich bei der Bischöflichen Kanzlei
melden.
Bischöfliche Kanzlei
Die Dekane des Bistums Basel haben sich bei ihrer jährlichen Konferenz
mit Fragen des Amtes in der Kirche befasst, die durch die römische
Instruktion verschärft aufgeworfen wurden.
Die ordentliche Dekanenversammlung vom 13. bis 15. Januar 1998 in Bethanien
St. Niklausen befasste sich mit den Fragen um das Amt in der Kirche. Nach
einem Besinnungstag diskutierten die Dekane mit der Bistumsleitung die in
diesem Zusammenhang anstehenden pastoralen Probleme, auch in Verbindung
mit der römischen Instruktion über die Mitarbeit der Laien am
Dienste der Priester. Bei dieser Gelegenheit erinnerte der Bischof von Basel,
Kurt Koch, an sein Versprechen, er werde sich zur römischen Instruktion
nicht öffentlich äussern, bevor er die Meinung aller diözesanen
Räte, nämlich Priesterrat, Rat der Diakone und Laientheologen
und -theologinnen und Seelsorgerat eingeholt habe. Der Bischof bekräftigte
in diesem Zusammenhang seine Bereitschaft, sich für veränderte
Zulassungsbedingungen zum Amt, also für die Weihe verheirateter Männer
(viri probati) zu Priestern und für das Diakonat der Frau einzusetzen.
Zugleich betonte er, dass in der heutigen Situation zum Weiheamt Sorge getragen
werden muss.
In dieser seiner Haltung wird der Bischof grundsätzlich von den Dekanen
unterstützt. Einig sind sich die Bistumsleitung und die Dekane darin,
dass die vom Bischof und seinen Vorgängern erteilten Bevollmächtigungen
für Laientheologen und -theologinnen Gültigkeit behalten. Probleme,
die aus der besonderen pastoralen Situation des Bistums Basel entstehen,
sollen bei einer ausserordentlichen Dekanenkonferenz am 26. Februar 1998
erneut angegangen werden.
Brigitte Muth-Oelschner
Solothurn, 19. Januar 1998
Infolge Demission der bisherigen Amtsinhaber werden die Pfarreien
zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Interessenten mögen sich melden bis zum 23. Februar 1998 beim Sekretariat
des Bischofsrates, Hof 19, 7000 Chur.
Der Apostolische Administrator Wolfgang Haas ernannte:
Die Verantwortlichen in Rom und Jerusalem möchten gerne wissen, mit wie vielen Pilgern im Jubeljahr wohl zu rechnen sein wird, damit sie besser planen können. Deshalb sind die Pfarreien oder andere Gruppierungen, welche voraussichtlich im Jahr 2000 nach Rom oder ins Heilige Land reisen werden, gebeten, kurz Mitteilung zu machen an das Sekretariat des Bischofsrates, Hof 19, 7000 Chur.
Josef Dudli, Primissar, Wil
«Ich glaube an Gottes Erbarmen.» Das waren die Abschiedsworte von Primissar Josef Dudli, der nach langem, vorbildlich ertragenem Leiden am 18. Januar 1998 im 85. Altersjahr in Wil gestorben ist. Beerdigt wurde er am 23. Januar in seinem Heimatdorf Niederglatt. Josef Dudli war als Ältester in einer grossen Bauernfamilie aufgewachsen, in einer Familie, in der der Boden für seine und weitere geistliche Berufe bereitet worden war. Zwanzig Jahre lagen zwischen ihm und seinem jüngsten Bruder. Nach der Priesterweihe war Josef Dudli von 1940 bis 1945 Vikar in St. Margarethen und während weiteren fünf Jahren Kaplan in Andwil. Von 1950 bis 1984 war er Pfarrer in Mosnang. Als Schulpräsident setzte er sich in den 50er Jahren für ein neues Schulhaus im Dorf ein. Der Abschied von der St.-Georgs-Pfarrei und von der Barockkirche, die in seiner Amtszeit innen und aussen renoviert worden und ihm Heimat geworden war, fiel dem Seelsorger nach so langer Zeit schwer. Seine Schwester Martha, die ihm während der vielen Priesterjahre und bis zu seinem Tod treu zur Seite gestanden ist, begleitete den 71jährigen nach Wil. Als Primissar leistete er dort noch verschiedene priesterliche Dienste in der Pfarrei und an vielen Krankenbetten, die er dann aber krankheitsbedingt einschränken musste.
Diözesanbischof Amédée Grab hat den bisherigen Vikar von Gurmels, Beat Marchon, zum Pfarrer von St. Antoni ernannt, mit Amtsantritt im Sommer 1998. Der bisherige Pfarrer von St. Antoni, Alfons Hayoz, hat auf den 9. April seine Demission eingereicht aus Altersgründen, nachdem er 30 Jahre lang die Pfarrei geleitet hat.
Bischof Amédée Grab wird am Sonntag, 15. März 1998, um 15.00 Uhr, in Freiburg drei Kandidaten aus dem Diözesanseminar die Diakonatsweihe erteilen. Die Feier wird in der Franziskanerkirche Freiburg stattfinden.
Die sogenannte Chrisam-Messe feiert der Diözesanbischof mit seinen Weihbischöfen und dem Presbyterium am Dienstag in der Karwoche, 7. April 1998, um 10 Uhr, in der Kathedrale Freiburg. Weitere Details hierzu werden folgen.