Referent: Dr. iur. und Dr. h.c. Giusep Nay, a. Bundesgerichtspräsident und Ehrendoktor der Theologischen Fakultät
Montag, 19. März 2012, 17.15 Uhr, Universität Luzern, Frohburgstrasse, Hörsaal 9
Staat und Religion – Was sie verbindet, was sie trennt und was die Zilliser Bilderdecke dazu aussagt
Das Religionsverfassungsrecht der (deutsch)schweizerischen Kantone ist ein besonderes. Es lässt sich letztlich nur aufgrund der geschichtlichen Entwicklung des Verhältnisses zwischen Kirche und Staat richtig verstehen. Diese und die moderne Anerkennung der Grund- und Menschenrechte, vorab jenes der Religionsfreiheit, prägen das heutige Verhältnis zwischen Staat und Religionsgemeinschaften. Die heute noch bestehende Verbindung von Staat und Religion trotz der notwendigen institutionellen Trennung ist grund- und menschenrechtskonform auszulegen und anzuwenden. Sie hat ihre Bedeutung für die Beantwortung der aktuellen Fragen, wie der Staat insbesondere mit religiösen Zeichen im öffentlichen Raum wie das Kruzifix, das Kopftuch der muslimischen Frau, das Minarett umgehen soll und darf. Die Lösungen sind zwischen individueller Religionsfreiheit und Neutralitätsgebot des Staates zu suchen und zu finden.
Montag, 19. März 2012, 17.15 Uhr, Universität Luzern, Frohburgstrasse, Hörsaal 9
Staat und Religion – Was sie verbindet, was sie trennt und was die Zilliser Bilderdecke dazu aussagt
Das Religionsverfassungsrecht der (deutsch)schweizerischen Kantone ist ein besonderes. Es lässt sich letztlich nur aufgrund der geschichtlichen Entwicklung des Verhältnisses zwischen Kirche und Staat richtig verstehen. Diese und die moderne Anerkennung der Grund- und Menschenrechte, vorab jenes der Religionsfreiheit, prägen das heutige Verhältnis zwischen Staat und Religionsgemeinschaften. Die heute noch bestehende Verbindung von Staat und Religion trotz der notwendigen institutionellen Trennung ist grund- und menschenrechtskonform auszulegen und anzuwenden. Sie hat ihre Bedeutung für die Beantwortung der aktuellen Fragen, wie der Staat insbesondere mit religiösen Zeichen im öffentlichen Raum wie das Kruzifix, das Kopftuch der muslimischen Frau, das Minarett umgehen soll und darf. Die Lösungen sind zwischen individueller Religionsfreiheit und Neutralitätsgebot des Staates zu suchen und zu finden.
27.01.2012: Augenzeuge des Zweiten Vatikanischen Konzils
Thomas-Akademie: Podiumsdiskussion in Interviewform mit DDr. Krätzl, em. Weihbischof der Erzdiözese Wien
Do, 01.03.2012, 18.15 Uhr
Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Hörsaal 10
Der diesjährige Gast, em. Weihbischof DDr. Helmut Krätzl, war Augenzeuge des Zweiten Vatikanischen Konzils und wird über seine Erfahrungen und Erinnerungen in einem Gespräch mit Prof. Wolfgang Müller und Prof. Edmund Arens berichten. Dr. Krätzl bemühte sich vor allem um eine „praxisorientierte Handhabung“ der kirchenrechtlichen Vorschriften und um die Förderung einer erneuerten Sakramentenpastoral nach den Leitlinien des Zweiten Vatikanischen Konzils.
Weitere Informationen
Do, 01.03.2012, 18.15 Uhr
Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Hörsaal 10
Der diesjährige Gast, em. Weihbischof DDr. Helmut Krätzl, war Augenzeuge des Zweiten Vatikanischen Konzils und wird über seine Erfahrungen und Erinnerungen in einem Gespräch mit Prof. Wolfgang Müller und Prof. Edmund Arens berichten. Dr. Krätzl bemühte sich vor allem um eine „praxisorientierte Handhabung“ der kirchenrechtlichen Vorschriften und um die Förderung einer erneuerten Sakramentenpastoral nach den Leitlinien des Zweiten Vatikanischen Konzils.
Weitere Informationen
27.01.2012: Vergeltung - die Lust der Gesellschaft am Tribunal als Herausforderung christlicher Theologie
Sei es die Affaire Strauss-Kahn, die jüngsten Missbrauchsskandale oder das öffentliche Personen sich etwas zuschulden kommen lassen: Der Ruf nach Vergeltung scheint symptomatisch für die derzeitige Gesellschaft zu sein.
Donnerstag, 8. März 2012, 18.00-21.00 Uhr, Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich
Was bedeutet die Lust am Tribunal der heutigen Gesellschaft? Deutet sie auf eine Verwechslung von Gerechtigkeit und Vergeltung hin? Und was hat die christliche Theologie auf die lautstarke Entrüstung und Anklage der Gesellschaft zu sagen?
Referenten: Prof. Dr. Jürgen Werbick, Universität Münster, Prof. Dr. Adrian Schenker OP, Fribourg und Jerusalem, Pfr. Hans Zoss, Direktor Strafanstalt Thorberg
Leitung: PD Dr. Béatrice Acklin Zimmermann und Prof. Dr. Hanspeter Schmitt, Theologische Hochschule Chur
Details und Anmeldung
Donnerstag, 8. März 2012, 18.00-21.00 Uhr, Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich
Was bedeutet die Lust am Tribunal der heutigen Gesellschaft? Deutet sie auf eine Verwechslung von Gerechtigkeit und Vergeltung hin? Und was hat die christliche Theologie auf die lautstarke Entrüstung und Anklage der Gesellschaft zu sagen?
Referenten: Prof. Dr. Jürgen Werbick, Universität Münster, Prof. Dr. Adrian Schenker OP, Fribourg und Jerusalem, Pfr. Hans Zoss, Direktor Strafanstalt Thorberg
Leitung: PD Dr. Béatrice Acklin Zimmermann und Prof. Dr. Hanspeter Schmitt, Theologische Hochschule Chur
Details und Anmeldung
06.12.2011: Werben für die Kirche
Öffentlichkeitsarbeit in Kirchgemeinden, Pfarreien und anderen Institutionen
Kirchliche Arbeit will wahrgenommen werden. Lernen Sie, wie man Öffentlichkeitsarbeit betreibt, ein Kommunikationskonzept erstellt und was bei der grafischen Gestaltung Ihrer Werbemittel zu beachten ist.
Donnerstag und Freitag, 12./13. und 26./27. Januar 2012, h50, Hirschengraben 50, 8001 Zürich
Der ökumenisch geführte Kurs «Werben für die Kirche» ermöglicht den Einstieg in die gezielte Öffentlichkeitsarbeit. In Kurzvorträgen, Gastreferaten, Gruppenarbeiten und Plenumsdiskussionen erhalten Sie theoretische Inputs, Anregungen und eine Menge praktischer Hinweise für Ihre Öffentlichkeitsarbeit.
Der Kurs richtet sich an Seelsorgeteams, Pfarrerinnen und Pfarrer, Pfarreiräte, Behörden und Kommunikationsverantwortliche in Fachstellen.
DetailInfos
Kirchliche Arbeit will wahrgenommen werden. Lernen Sie, wie man Öffentlichkeitsarbeit betreibt, ein Kommunikationskonzept erstellt und was bei der grafischen Gestaltung Ihrer Werbemittel zu beachten ist.
Donnerstag und Freitag, 12./13. und 26./27. Januar 2012, h50, Hirschengraben 50, 8001 Zürich
Der ökumenisch geführte Kurs «Werben für die Kirche» ermöglicht den Einstieg in die gezielte Öffentlichkeitsarbeit. In Kurzvorträgen, Gastreferaten, Gruppenarbeiten und Plenumsdiskussionen erhalten Sie theoretische Inputs, Anregungen und eine Menge praktischer Hinweise für Ihre Öffentlichkeitsarbeit.
Der Kurs richtet sich an Seelsorgeteams, Pfarrerinnen und Pfarrer, Pfarreiräte, Behörden und Kommunikationsverantwortliche in Fachstellen.
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02.12.2011: Bibliodrama und Seelsorge
Propstei Wislikofen

16. - 19. Januar 2012: Ist Gott wirklich in unserer Mitte? Gemeinsam auf dem Weg des Glaubens.
11. - 14. Juni 2012: Ich bin! Begegnungen mit dem Johannesevangelium.
12. - 16. November 2012: Weisst du, wem ich begegnet bin? Exerzitien in der Gruppe mit bibliodramatischen Elementen.
Detailinformationen

16. - 19. Januar 2012: Ist Gott wirklich in unserer Mitte? Gemeinsam auf dem Weg des Glaubens.
11. - 14. Juni 2012: Ich bin! Begegnungen mit dem Johannesevangelium.
12. - 16. November 2012: Weisst du, wem ich begegnet bin? Exerzitien in der Gruppe mit bibliodramatischen Elementen.
Detailinformationen
28.11.2011: Du stellst meine Füsse auf weiten Raum

CPT - Clinical pastoral training
6-Wochenkurs 2012
25.- 29. Juni, 13. August bis 13. September
Kursleitende:
Christoph Weber
em. reformierter Spital- und Gemeindepfarrer, Supervisor und Kursleiter cpt, Sissach
Karin Klemm
katholische Theologin und Spitalseelsorgerin, Supervisorin und Kursleiterin cpt i.A., Bibliodramaleiterin IFOK, Psychodramaleiterin DAGG, Baden
Detailinfos
21.11.2011: Sind sie keine Menschen?

Symposium der Theologischen Fakultät Fribourg
„Sind sie keine Menschen?“ Evangelium und Prophetie
500 Jahre nach der Adventspredigt von Antón Montesino
vom 1. - 4. Dezember 2011.
Einladung und Programm
Die bosnische Filmemacherin Jasmila Zbanic erzählt in ihrem preisgekrönten Film von Luna und Amar. Ihre moderne Partnerschaft wird auf eine harte Probe gestellt, als sich Amar den Wahabisten anschliesst, einer strengen und engen islamischen Gruppierung.«Na putu» heisst übersetzt so viel wie «Auf dem Weg», reisserisch könnte der Film aber auch unter dem Titel «Hilfe, mein Partner wird fromm» laufen. Eine spannende Auseinandersetzung vor dem Hintergrund des modernen Nachkriegsbosnien.
Zu Gast ist die bosnische Regisseurin Ivana Lalovic. Sie äussert sich zum Filmschaffen in Sarajevo, Frauenfiguren im bosnischen Film sowie zum Konflikt zwischen Religion und Liebe. Ivana Lalovic hat mit ihrem Kurzfilm «Ich träume nicht auf Deutsch» (Schweiz, 2008) für internationale Beachtung gesorgt. Der Film wird als Vorfilm im KirchenKino gezeigt.
21. November 2011
Kino Arthouse Movie, Nägelihof 4, Zürich. Treffpunkt um 12 Uhr im Eingang des Kinos. Anschliessend von 14 bis 17 Uhr Filmgespräche und thematische Inputs. Ort: Hirschengraben 50, Zürich
Premiere - KirchenKino
24.10.2011: Medientag
Der Medienladen Zürich führt eine Medienpräsentation durch am Mittwoch, 9. November 2011 im Zentrum 66, Hirschengraben 66 in Zürich
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Anmeldung
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Anmeldung
12.10.2011: Communio out - Community in?
Kirche und Medien zwischen Globalisierung und Fragmentierung
Vor 40 Jahren konkretisierte das vatikanische Dokument "Communio et progressio", was die vom Konzil angestrebte Öffnung der Kirche zur Welt für die Medien bedeutet. Heute hat sich die Realität der Medien grundlegend gewandelt, wie die Veranstalter schreiben: Die Auflagen der gedruckten Zeitungen schwinden, öffentlich-rechtliche Sender stehen unter politischem wie ökonomischem Druck der Privaten, Social Media ermöglichen ein völlig neues Verständnis medialer Kommunikation – und beschleunigen die Fragmentierung des Publikums in Interessengruppen.
Die Tagung findet am 12. Januar, 9 bis 16 Uhr, in Freiburg statt und richtet sich an kirchliche Kommunikatoren, Seelsorgende, Journalisten sowie alle Interessierten.
Im Rahmen der Tagung werden drei Workshops angeboten zu den Themen Religion im Service public, Kommunikation der Kirche Schweiz sowie Social Media. Die Tagung wird zweisprachig gehalten (Simultanübersetzung).
Weitere Infos
Programm
Vor 40 Jahren konkretisierte das vatikanische Dokument "Communio et progressio", was die vom Konzil angestrebte Öffnung der Kirche zur Welt für die Medien bedeutet. Heute hat sich die Realität der Medien grundlegend gewandelt, wie die Veranstalter schreiben: Die Auflagen der gedruckten Zeitungen schwinden, öffentlich-rechtliche Sender stehen unter politischem wie ökonomischem Druck der Privaten, Social Media ermöglichen ein völlig neues Verständnis medialer Kommunikation – und beschleunigen die Fragmentierung des Publikums in Interessengruppen.
Die Tagung findet am 12. Januar, 9 bis 16 Uhr, in Freiburg statt und richtet sich an kirchliche Kommunikatoren, Seelsorgende, Journalisten sowie alle Interessierten.
Im Rahmen der Tagung werden drei Workshops angeboten zu den Themen Religion im Service public, Kommunikation der Kirche Schweiz sowie Social Media. Die Tagung wird zweisprachig gehalten (Simultanübersetzung).
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