Sektenflyer
New Age aus christlicher Sicht

Deutsche Übersetzung des „Urantia“-Buchs erschienen

Neues planetarisches Wissen über Jesus?

Der deutschsprachige Markt der „Channeling“-Literatur ist seit kurzem um ein weiteres Werk reicher. Das bisher nur auf englisch, spanisch, finnisch, französisch, holländisch, litauisch und russisch vorliegende „Urantia“-Buch (UB) wurde mit grossem zeitlichen Aufwand ins Deutsche übersetzt (1), weitere Übertragungen (darunter eine portugiesische und italienische Ausgabe) sollen folgen. Dass sich die Übersetzungsarbeit so lange hinzog – von 13 Jahren ist die Rede –, dürfte nicht zuletzt am äusserst komplexen Inhalt des Buches und vor allem daran liegen, dass die Namen und Neologismen der unzähligen himmlischen und kosmischen Wesen, die das UB bevölkern, nur schwer vom Englischen ins Deutsche zu übersetzen sind.

Zur Entstehung des Buches
Nach vorliegenden Informationen reicht die Entstehung des Buches in den Zeitraum zwischen den 1920er und 1930er Jahren zurück. Es soll sich um eine Anthologie von Botschaften handeln, die – so heißt es auf der offiziellen Internetseite www.urantiabook.org – zwischen 1928 und 1935 von übermenschlichen Persönlichkeiten übermittelt wurden. Dr. William S. Sadler (1875-1969), ein Psychiater an der Universität Chicago und ehemaliger adventistischer Prediger (2), wurde damals Zeuge eines außergewöhnlichen Falles: Die Frau eines Patienten hatte wahrgenommen, dass ihr Mann im Schlaf von überirdischen Personen erzählte, die sich als Offenbarer vorstellten. Deshalb wurde Sadler von ihr gebeten, sich des Falls anzunehmen und ihn zu überprüfen. Der Name des Patienten wird bis heute geheim gehalten. Es gibt Vermutungen, wonach der eigentliche Empfänger der Urantia-Kundgaben der „schlafende Prophet“ Edgar Cayce (1877-1945) gewesen sein könnte (3), was aber von „Urantia“-Anhängern entschieden dementiert wird. Ebenso bestreiten sie, dass es sich bei dem schlafenden Medium um Sadlers Schwager, Wilfred C. Kellog, gehandelt habe (4). Jedenfalls hielt Sadler das Phänomen für echt und unterstrich, dass es sich bei diesem Phänomen keinesfalls um Spiritismus, Channeling oder automatisches Schreiben handeln würde, da sich der Empfang der Botschaften bei diesem Mann unbewusst, d.h. im Schlaf, ereignen würde. Zudem könne sich dieser, wenn er erwachte, an nichts erinnern. Die genaue Genese des UB, insbesondere seine Verschriftlichung, liegt jedoch im Dunkeln. Sadler spielte bei der Veröffentlichung eine wichtige Rolle, denn aus dem Forscher wurde ein überzeugter Anhänger der Kundgaben. Schon bald rief Sadler einen Kreis Interessierter ins Leben, der sich Forum nannte. In ihm wurde das von dem unbekannten Patienten empfangene Material gesichtet und diskutiert. Am 11. Januar 1950 wurde die Urantia Foundation gegründet. Sie soll für die originalgetreue Drucklegung des UB und seiner weltweiten Verbreitung Sorge tragen. Zur ersten Leitungsgruppe zählten fünf Personen: William M. Hales (Präsident), William S. Sadler (Vizepräsident), Emma L. Christensen (Sekretärin), Wilfred C. Kellogg und Edith Cook. 1955 wurde das „Urantia“-Buch erstmals veröffentlicht und es entstand die Urantia Brotherhood, eine lose organisierte spirituelle Gemeinschaft von Lesern des Schrifttums.

Zum Inhalt des Urantia-Buches
Für eine starke Einflussnahme Sadlers und seines Umfelds spricht schon, dass das UB zahlreiche Elemente der adventistischen Theologie Ellen Gould Whites enthält (5), der Sadler bis ca. 1906 nahe stand, ehe er und ihm Nahestehende sich aus Enttäuschung über Whites’ Plagiate von ihr abwandten (6). Ansonsten stellt die Fabulierkunst des UB andere Werke wie etwa die „Neuoffenbarung“ Jakob Lorbers weit in den Schatten, so dass der Inhalt hier nur skizzenhaft wiedergegeben werden kann. Das Buch besteht aus vier Teilen: „Das Zentraluniversum und die Superuniversen“, „das Lokaluniversum“, „die Geschichte Urantias“ sowie „das Leben und die Lehren Jesu“. „Urantia“ ist der von höher entwickelten außerirdischen Wesenheiten gewählte Name für die Erde. Diese ist Teil des lokalen Universums „Nebadon“, das neben der Erde 10 Millionen bewohnte Welten umfasst. Mit anderen Universen bildet Nebadon das Superuniversum „Orvonton“ und das Zentraluniversum „Havona“, in dessen Herz sich „die ewige Paradies Insel“ als Aufenthaltsort des Ewigen Gottes befindet. Michael ist der Schöpfer und Herrscher Nebadons. Er ist aus Sicht des UB kein Erzengel, sondern ein „Schöpfersohn“, der in der göttlichen Hierarchie allerdings nur an 611121. Stelle steht (UB 366). Dennoch besitzt er für die Erde große Bedeutung, weil er sich als Christus Michael oder Jesus Christus inkarnierte. Jesus Christus ist aus Sicht des „Urantia“-Buches also nicht der, sondern nur ein Gottessohn. Seine Mission auf „Urantia“ bestand darin, den Menschen zu zeigen, dass auch sie die Gotteskindschaft erlangen können. Eine soteriologische Aufgabe besteht dagegen nicht; zwar wird auch der Christus Michael des „Urantia“-Buches gekreuzigt, doch ist ein solches Opfer schon deshalb nicht nötig, weil der Mensch durch eine Art Seelenwanderung in immer höher entwickelten Wesen und auf einer Reise durch die verschiedenen Universen von selbst zur Göttlichkeit emporsteigen kann.
Der Verstand im Menschen gilt als die göttliche Gegenwart im Menschen. Fortschritt lautet das Losungswort des Universums (UB 54). Im Folgenden soll der Fokus insbesondere auf den vierten Teil gerichtet werden, wo die Unterschiede zur biblisch-christlichen Überlieferung besonders deutlich zutage treten.

Jesus – eine Inkarnation des „Schöpfersohns“Michael
Auf 750 Seiten wird das Leben Jesu breit und chronologisch entfaltet. Wie es einleitend heißt, handle es sich um „das Werk einer Kommission von zwölf Mittlern Urantias“, die wiederum „unter der Aufsicht eines Melchisedek Offenbarungsleiters“ arbeiteten. Die Grundlage dieses „Berichts“ gehe auf einen sekundären Mittler zurück, „der einst mit der übermenschlichen Betreuung des Apostels Andreas beauftragt“ gewesen sein soll. In Jesus habe sich in Wahrheit der „Schöpfersohn“ Michael inkarniert.
Diese Darstellung setzt mit der Belehrung des „Christus Michael“ ein, der in Jesus Menschengestalt annimmt. Er wird zur Inkarnation auf Urantia gesandt. Der eigentliche Anlass für seine Sendung bestand darin, „die Rebellion Luzifers im System von Satania technisch zu beenden, und all dies als der Menschensohn zu tun“ (UB 1327). Gleichzeitig wird ihm untersagt, seine Botschaft zu Lebzeiten in Schriftform zu bringen oder zu verbreiten.
Das UB berichtet:
„Jesus kam in diese Welt genau so wie andere Kinder auch; er hatte mit der Wahl seiner Eltern nichts zu tun. Allerdings hatte er gerade diese Welt als den Planeten ausgesucht, auf dem er seine siebente und letzte Selbsthingabe, seine Verkörperung im sterblichen Fleisch, durchführen wollte, aber davon abgesehen trat er auf natürliche Weise in die Welt ein, wuchs als eines ihrer Kinder heran und rang mit den Wechselfällen seiner Umgebung genauso wie andere Sterbliche auf dieser und ähnlichen Welten. Man sollte sich stets des doppelten Zwecks der Selbsthingabe Michaels auf Erden erinnern: 1. Die Meisterung der Erfahrung, das ganze Leben eines menschlichen Geschöpfes im sterblichen Körper zu leben, die Vollendung seiner Souveränität über Nebadon. 2. Den sterblichen Bewohnern auf den Welten der Zeit und des Raums den Universalen Vater zu offenbaren und sie auf wirksamere Weise zu einem besseren Verständnis des Universalen Vaters zu bringen. Alle übrigen Wohltaten für die Geschöpfe und Vorteile für das Universum waren beiläufig und zweitrangig gegenüber diesen Hauptzwecken der sterblichen Selbsthingabe“ (UB 1407).
Ausführlich werden Jesu irdische Eltern beschrieben: Joseph war ursprünglich Zimmermann, der es bis zum wohlhabenden Bauunternehmer gebracht hatte. Er wird als frommer Jude vorgestellt. An anderer Stelle heißt es: „Er sprach wenig, aber dachte viel“ (UB 1348). Maria hatte demgegenüber ein sonniges Wesen und war stark gefühlsbetont. Für ihre Zeit besaßen beide eine hohe Bildung. Über ihr Äußeres heißt es: „Joseph hatte schwarze Augen und braune Haare; Maria hatte braune Augen und war fast blond“ (UB 1349). Beide wussten um die göttliche Sendung ihres Sohnes, verheimlichten dies jedoch aus Angst ihren engsten Verwandten.
Die Geburt Jesu datiert das UB auf den 21. August des Jahres 7 v. Chr. In einem bei Bethlehem gelegenen Karawanenstall, der in eine Felswand gehauen war, entband Maria ihren Sohn und legte ihn in eine Krippe. Die in der Bibel erwähnten Sterndeuter seien in Wirklichkeit Priester aus Ur in Mesopotamien gewesen, kamen auf der Suche nach dem verheißenen „Licht des Lebens“ zu dem Jesuskind.
Das UB weiß auch ausführlich von der Jugend Jesu zu berichten. Demnach sei die Familie längere Zeit in Alexandria gewesen. Niemand der dort lebenden Verwandten habe jedoch geahnt, dass Jesus das „Kind der Verheißung“ war. Schließlich kehrten Maria und Joseph mit dem Jesuskind über Bethlehem zu ihrem ursprünglichen Wohnort, nach Nazaret, zurück. Am 2. April 3 v. Chr. brachte Maria ein zweites Kind zur Welt: Es erhielt den Namen Jakobus. Rund ein Jahr später wurde Mirjam geboren. Als viertes Kind kam Joseph am 16. März 1 n. Chr. zur Welt, am 14. April 2 sein dritter Bruder, Simon. Martha, die zweite Schwester Jesu, wurde am 13. September 3 geboren. Jude hieß das siebte Kind, das im Jahr 7 das Licht der Welt erblickte. Ruth wurde zwei Jahre später geboren. Jesus hatte damit fünf Brüder und drei Schwestern.
Überhaupt erfährt der Leser sehr viel Banales aus dem angeblich frühen Leben Jesu: von einer leichten Verdauungsstörungen im Alter von fünf Jahren (UB 1358) bis hin zu einem Sturz von einer Steintreppe. Die Rolle des irdischen Vaters Jesu wird im UB deutlich ausgeweitet. Das Joseph angeblich fließend Aramäisch und Griechisch sprechen konnte, entwickelte sich Josephs Heim zu einem „vielbesuchten Ort und verschaffte dem heranwachsenden Jesus die Begegnung mit einer nahezu endlosen Reihe von sich ernsthaft bemühenden Studierenden und aufrichtigen Wahrheitssuchern“ (UB 1359). Joseph bringt dem jungen Jesus auch die jüdischen Gebräuche bei und vermittelte ihm wichtige handwerkliche Fähigkeiten. Der Junge sei mit elf Jahren ein außerordentlich gewandter Harfenspieler gewesen. Jesus entwickelte sich zu einem sehr wissbegierigen Schüler: „Hartnäckig stellte er immer wieder viele unbequeme Fragen bezüglich Wissenschaft und Religion, vor allem in Astronomie. (...) Er hörte ganz einfach nie auf, solche intelligenten, aber verwirrenden Fragen zu stellen“ (UB 1365). In Galiläa erhielt Jesus seine schulische Ausbildung, die ihn angeblich auf ein „besseres Verständnis der Heiden“ vorbereiten sollte. Seine Vorliebe zu zeichnen und zu modellieren brachte ihn mit den Ältesten in Konflikt, da er gegen die rabbinische Auslegung des zweiten Gebotes verstoßen habe. Daraufhin stellte Jesus das Zeichnen ganz ein. Zwischen dem 14. und 15. Lebensjahr wurde sich Jesus seiner Göttlichkeit und eigenen Sendung bewusst (UB 1386). Als Joseph während Bauarbeiten einen Unfall erlitt und seinen Verletzungen erlag, war Jesus gezwungen, die wirtschaftliche Verantwortung für seine Familie zu übernehmen. Gleichzeitig wird Jesus als gebildeter junger Mann beschrieben. In dieser Zeit begann er, Schriften in der Synagoge von Nazareth zu studieren. Sein besonderes Interesse fanden dabei apokalyptische Schriften wie das Buch Enoch. Immer häufiger zog er sich in die Einsamkeit zurück, um zu meditieren. Gleichzeitig übernahm er die Erziehung seiner jüngeren Geschwister.
In den Folgejahren zeichnet das UB das Bild von Jesus als weit gereistem Gelehrten. So habe er sich – im Widerspruch zur gesamten neutestamentlichen Überlieferung – in den Städten Damaskus und Korinth und anderen Städten des Mittelmeerraumes in Begleitung von zwei indischen Kaufleuten aufgehalten. Selbst Athen, Karthago und Rom habe er bereist! In der römischen Metropole soll er sogar Kaiser Tiberius begegnet sein: „Der mürrische Kaiser war an diesem Tag ungewöhnlich heiterer Laune und unterhielt sich lange mit den dreien. Und nachdem sie ihn verlassen hatten, bemerkte der Kaiser zum Adjutanten an seiner Rechten unter Anspielung auf Jesus: ‚Wenn ich die königliche Haltung und das liebenswürdige Benehmen dieses Burschen hätte, dann wäre ich wirklich ein Kaiser, nicht wahr?’“ (UB 1455)
Auf seiner rund einjährigen Reise durch die antike Welt soll Jesus auch mit den Religionen der Welt, u.a. mit Jainismus, Hinduismus und Buddhismus, in Berührung gekommen sein (UB 1442ff.). Während seines Aufenthalts in Rom sieht man Jesus mit Vertretern der Mysterienkulte, der Stoa und anderer Philosophenschulen diskutieren. Das UB folgert: „Bis zu seiner Rückkehr nach Nazareth hatte er dank dieser Reiseschulung so ziemlich erfahren, wie die Menschen auf Urantia lebten und mit ihren Existenzproblemen fertig wurden“ (UB 1424). Gleichzeitig habe Jesus unter den Stoikern, Kynikern und Vertretern von Mysterienkulten 16 führende Persönlichkeiten ausgewählt, mit denen er über längere Zeit zusammenlebte und sie belehrte. Dabei läuterte er den religiösen Wahrheitsgehalt der verschiedenen Richtungen und bereitete noch eine weitere Zahl von Frauen und Männern auf ihre spätere Rolle als christliche Missionare vor.
Während einer Reise am Kaspischen Meer im Jahre 24 wandte er sich den fernöstlichen Völkern zu. In der persischen Stadt Urmia hielt er an der Fakultät, die dem Tempel zugeordnet war, mehrere Vorlesungen. Rund 30 Religionen sollen in dieser „Religionsschule“ vertreten gewesen sein (UB 1486). Ein Jahr später reiste Jesus nach Syrien.
Diese wenigen Hinweise mögen genügen. Die Absicht des UB ist klar: Jesus soll als ebenso weitgereister wie auch hochgebildeter Mensch seiner Zeit präsentiert werden. Hingegen fällt die Rolle Jesu als Sohn Gottes ausnehmend schwach aus. War Jesus ein bloßes Vorbild? Das UB bekennt: „Jesus ist der neue und lebendige Weg vom Menschen zu Gott, vom Bruchstückhaften zum Vollkommenen, vom Irdischen zum Himmlischen, von der Zeit zur Ewigkeit“ (UB 1426). Damit steht die Vergöttlichung des Menschen und weniger das biblisch-neutestamentliche Zeugnis von der Menschwerdung Gottes im Mittelpunkt. Zugleich ergibt sich eine deutliche Achsenverschiebung in der Heilsgeschichte zu erkennen. Die Grundsünde, das Aufbegehren des Menschen, wird im UB geleugnet. Stattdessen geht es um geistige Erkenntnis des Menschen. Und diese Erkenntnis scheint ihm Fortschritt und letztlich auch Erlösung zu garantieren. Der Akzent in der Jesusdarstellung des UB liegt auf der Rolle Jesu als Lehrer und Offenbarer. Dass sich Gott in Jesus Christus mit der Menschheit versöhnt hat, bleibt der Perspektive des UB verschlossen. Insgesamt trägt das UB klar erkennbare gnostische Züge. Insofern kann diese Schrift keinesfalls als „neue“ Erklärung des christlichen Glaubens unter neuzeitlichen Bedingungen betrachtet werden. Was sagt das UB zum Bösen? Dort heißt es: „Das potentiell Üble wohnt der notwendigen Unvollkommenheit der Offenbarung Gottes als eins durch Zeit und Raum begrenzten Ausdrucks der Unendlichkeit und der Ewigkeit inne“ (UB 1435). Vielmehr überwiegen gängige gnostische Klischees. Das UB ist als ein von Fabulierlust geprägtes Buch zu werten, das eine rationalistisch-fortschrittsoptimistische Perspektive für den Glauben entwickeln möchte. So hält es an der Einheit aller Religionen fest und projiziert diese in die antike Welt zurück. So wird das UB zur Eisegese: Moderne Herausforderungen werden in das Leben Jesu eingebaut, zentrale biblisch-christliche uminterpretiert. Von den Hauptthemen der biblischen Heilsgeschichte Schöpfung – Versöhnung/Erlösung – Vollendung scheint das Werk sich auffällig stark zu distanzieren.

Das Urantia-Buch – eine neue „Bibel“?
Die überzeugten Leser betrachten das UB als neue göttliche Kundgabe, als neue „Bibel“. Die Urantia-Gesellschaft beruft sich in der Verbreitung des Werkes auf den Befehl der höheren Wesenheiten, die den Wunsch geäußert hätten, dass das UB an alle Menschen verbreitet wird, da es dem Einzelnen fortschreitende geistige Erkenntnis ermöglichen könne:
„Die religiöse Herausforderung dieses Zeitalters geht an jene weit blickenden und vorausschauenden Männer und Frauen mit geistiger Erkenntnis, die es wagen werden, gestützt auf die erweiterten und vorzüglich integrierten modernen Vorstellungen von kosmischer Wahrheit, universaler Schönheit und göttlicher Güte eine neue und ansprechende Lebensphilosophie zu gestalten. Solch eine neuartige und rechtschaffene Vision von Sittlichkeit wird ihre Anziehungskraft auf alles Gute im menschlichen Verstand ausüben und das Beste in der menschlichen Seele herausfordern. Wahrheit, Schönheit und Güte sind göttliche Realitäten, und während der Mensch die Stufen geistigen Lebens hinaufsteigt, koordinieren und einigen sich diese höchsten Eigenschaften des Ewigen immer mehr in Gott, der Liebe ist“ (UB 43).
Ziel des UB ist es – wie es im Vorwort heißt –, „das kosmische Bewusstsein zu erweitern und die geistige Wahrnehmung zu steigern“ (UB 2). An anderer Stelle heißt es im UB: „Die moderne Kultur muss durch eine neue Offenbarung von Jesu Leben eine geistige Taufe empfangen und erhellt werden durch ein neues Verständnis seines Evangeliums vom ewigen Heil“ (UB 2084). In den Kundgaben wird mitunter heftige Kritik an der Kirche geübt. Sie gilt im UB zwar „als „eine der größten Triebkräfte für das Gute auf Erden“, sei in ihrem Wesen aber erstarrt und rückständig: „Kirchentum ist ein für allemal unvereinbar mit jenem lebendigen Glauben, jenem wachsenden Geist und jenem Erleben aus erster Hand der Glaubensgefährten Jesu, die in der geistigen Gemeinschaft des Königreichs des Himmels brüderlich vereint sind. (…) Desgleichen stehen die christlichen Kirchen des zwanzigsten Jahrhunderts dem unmittelbaren Fortschritt des wahren Evangeliums – den Lehren Jesu von Nazaret – als großes, aber völlig unbewusstes Hindernis im Wege“ (UB 2084f.). Besonders deutlich würden die Unterschiede zur christlichen Bibel im vierten Teil des UB, das eine tagebuchähnliche Schilderung des Lebens Jesu präsentiert (7).
Die Anhänger des UB räumen ein, dass das UB sich zwar nicht auf die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testamentes stütze, aber im Blick auf „spirituelle Lehren“ in engem Zusammenhang mit ihr stünde. So würde das UB mehr Detailinformationen liefern. Besonders deutlich würde dies im vierten Teil des UB, in dem eine tagebuchähnliche Schilderung des Lebens Jesu vorgenommen wird. Das UB geht von einer Verfälschungshypothese der ursprünglichen Lehre Jesu durch die frühen Christen aus. Seither enthalte das Christentum angeblich vieles, was Jesus nie gelehrt habe:
„Außer der Einverleibung von vielen Lehren der persischen Mysterien und der griechischen Philosophie in das frühe Christentum wurden zwei große Fehler begangen:
„1. Das Bemühen, die Lehren des Evangeliums direkt mit der jüdischen Theologie zu verbinden, wie es in den christlichen Lehren vom Sühneopfer zum Ausdruck kommt – der Lehre, Jesus sei der geopferte Sohn, der dem strengen Gericht seines Vaters Genüge tue und den göttlichen Zorn besänftige. Diese Lehren entsprangen dem lobenswerten Bemühen, ungläubigen Juden das Evangelium vom Himmelreich annehmbarer zu machen. (...)
2. Der zweite grobe Fehler der frühen Anhänger des Meisters, den alle nachfolgenden Generationen beharrlich fortgesetzt haben, war die christliche Lehre ausschließlich auf die Person Jesu auszurichten“ (UB 1670). Damit hätte sich das Christentum den missionarischen Zugang zu anderen Religionen (Hinduismus, Islam) und deren Anhängern verstellt. Die „himmlischen Autoritäten“ raten daher den christlichen Theologen: „Die Lehrer der Religion Jesu sollten sich anderen Religionen unter Anerkennung der gemeinsamen Wahrheiten annähern (wovon viele direkt oder indirekt aus Jesu Botschaft stammen) und davon absehen, so sehr die Unterschiede zu betonen“(UB 1670f.)
Mit anderen neuoffenbarten Evangelien bzw. Neuapokryphen des 19. und 20. Jahrhunderts (8) teilt das UB die breit angelegte Entfaltung der Schöpfungslehre bzw. Kosmogonie sowie des Schicksals des Menschen nach dem Tode sowie einen Detailbericht über das Leben Jesu. Gerade an den Stellen, an denen die biblische Überlieferung zurückhaltend ist, setzt das UB hinlänglich bekannte gnostische Akzente. So wird zwischen einer feinstofflichen und materiell-irdischen Daseinsebene unterschieden. Ausführlich entfaltet das Werk wie in einer Vorlesung die Beschaffenheit des Zentraluniversums und der „Superuniversen“, die Gestalt des Lokaluniversums, die Geschichte des irdischen Planeten Urantia und schließlich das Leben und die Lehren Jesu. Im Unterschied zur Neuoffenbarung Lorbers bzw. zu der Tradition des sog. Inneren Wortes sind die Texte des UB nicht im Ich-Stil abgefasst. Sie gleichen vielmehr einem historischen Bericht. Darauf deuten die zahlreichen Zeitangaben an.
In seinem Anspruch gleicht das Buch vielen über sog. Channeling empfangenen Werken der Gegenwart. Dabei soll es sich um ein höheres Wissen oder um eine neue Offenbarung handeln. Ihre Empfänger, sensitive Personen („Medien“ oder „Kanäle“) schreiben die Kundgaben durch Intuition, Audition oder innere Inspiration nieder. Sie verweisen darauf, dass sie einer ich-fremden Quelle entstammten. Als Urheber der Botschaften werden oft höhere Geistwesen (Seth bzw. Ramtha), außermenschliche Bewusstheiten bzw. Engel (z.B. Kryon) sowie Gott oder Jesus Christus („Ein Kurs in Wundern“) genannt.
Das UB übertrifft neuere Channeling-Texte schon hinsichtlich des Umfangs und mannigfaltiger Detailinformationen. Es unterscheidet sich von ihnen darin, dass die irdischen Empfänger nicht genannt werden. Damit sollen sie ganz hinter die Autorität der Botschaften und ihrer Urheber zurücktreten. Minutiös listet das Inhaltsverzeichnis eine verwirrende Vielfalt kosmischer Hierarchien auf, die für die Übermittlung des Buches verantwortlich zeichnen:
- „ein Korps superuniverseller Persönlichkeiten aus Uversa, das mit Vollmacht der Ältesten der Tage von Orvonton handelte“,
- „ein Korps lokaluniverseller Persönlichkeiten, das mit Vollmacht Gabriels von Salvington handelte“
- eine „Kommission von zwölf Mittlern Urantias, „die unter Aufsicht eines Melchisedek-Offenbarungsleiters handelte“.
Neben einem göttlichen Ratgeber und „universellen Zensor“ nennt das UB auch verschiedene Erzengel, Melchisedek, einen „Lebensbringer“, den „Chef der Seraphim“ u.v.a.m. Die rund 2000 Übermittler sind übermenschliche Wesenheiten. Sie repräsentieren die göttliche Ordnung und bilden gleichzeitig die himmlische Autorität für die umfassenden wie auch detaillierten neuen Offenbarungen, die – so der Anspruch - „planetarisches Wissen“ übermitteln sollen. Das Buch enthält rund 200 verschiedene Beiträge („Papers“ bzw. „Schriften“) zu Gott und zu höheren Wesenheiten, zur Geschichte der Erde und des Universums, zur Entwicklung der Menschheit sowie zur Geschichte, Botschaft und Auftreten des „Yeshua von Nazareth“.
Das Buch Urantia ist keine leichte Kost. Auf 2000 eng bedruckten Seiten wird eine stark rationalistisch geprägte Kosmologie entfaltet. Schon im Vorwort des Buches, als dessen Verfasser ein beauftragter „Göttlicher Ratgeber von Orvonton“ genannt wird, werden mögliche Verständnisprobleme eingeräumt:
„Wir sind uns der Schwierigkeiten unseres Auftrags voll bewusst; wir erkennen die Unmöglichkeit, die Sprache der Göttlichkeits- und Ewigkeitskonzepte gänzlich in die Sprachsymbole der endlichen Vorstellungen irdischen Denkens zu übertragen. Aber wir wissen, dass der menschliche Verstand ein Fragment Gottes beherbergt und dass der Geist der Wahrheit bei der menschlichen Seele weilt; und weiter wissen wir, dass diese geistigen Kräfte vereint dahin wirken, den materiellen Menschen zu befähigen, die Realität der geistigen Werte zu erfassen und die Philosophie der Universums-Bedeutungen zu verstehen. Aber mit noch größerer Sicherheit wissen wir, dass diese Geiste (sic!) Göttlicher Gegenwart imstande sind, dem Menschen bei der geistigen Aneignung aller Wahrheiten beizustehen, die zur Veredlung der ewig fortschreitenden Realität persönlicher religiöser Erfahrung – des Gottesbewusstseins – beiträgt“ (UB 17).
Das UB ist stellenweise aber auch ein problematisches Werk, denn es lässt sich z.B. feststellen, dass es eine kaum christlich zu nennende Tendenz zur Eugenik aufweist, damit jedoch durchaus den Ungeist seiner Entstehungszeit atmet, war doch das Interesse an der Eugenik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts keineswegs ein Phänomen, das sich nur auf das nationalsozialistische Deutschland beschränkte. So ist in Schrift 82 unter dem Kapitel „Rassenmischungen“ zu lesen: „Wenn die heutigen Rassen Urantias vom Fluch ihrer niedrigsten Schichten degenerierter, asozialer, schwachsinniger und ausgestoßener Individuen befreit werden könnten, gäbe es gegen eine begrenzte Rassenamalgamierung wenig einzuwenden. Und wenn solche Rassenmischungen zwischen den höchststehenden Typen der verschiedenen Rassen stattfinden könnten, gäbe es noch weniger einzuwenden. (…) Letzten Endes muss man die wahre Gefährdung der menschlichen Gattung viel mehr in der hemmungslosen Vermehrung der niederen und degenerierten Linien der verschiedenen zivilisierten Völker sehen als in irgendeiner vermuteten Gefahr der Rassenkreuzung“ (UB 920f.).

Zur Organisationsstruktur des Urantia-Leserkultes
Eine Enzyklopädie über US-amerikanische Religionen zählt die Urantia Foundation zum Umfeld der Spiritisten bzw. zur New-Age-Szene (9). Hierzulande galt die englischsprachige Ausgabe des Urantia Buches bislang in UFO- und spiritistischen Kreisen als Geheimtipp. 1989 kam es in den USA zu einer Spaltung zwischen der Urantia Gesellschaft und der Urantia-Bruderschaft, die seit 1955 der Gesellschaft assoziiert war. In ihr haben sich Freunde und überzeugte Anhänger des UB zusammengeschlossen. Seit der Trennung von der Urantia-Gesellschaft nennt sich die Vereinigung Fifth Epochal Fellowship. Sie hat ihren Sitz in Illinois. Mit der Urantia-Gesellschaft eng verbunden ist seither die URANTIA Brotherhood Association, ein 1989 gegründeter Anhängerkreis des UB. Sie versteht sich als Dachorganisation aller nationalen und lokalen Urantia-Gruppen. Ein eigener Zweig in dieser Urantia Brotherhood Association ist die 1993 gegründete Urantia Association International (UAI). Sie ist zuständig für die Durchführung von Kongressen, für die Herstellung von Studienmaterialien sowie für die publizistische Verbreitung des Urantia-Gedankengutes in Zeitschriften und im Internet. Sie publiziert das vierteljährlich erscheinende Journal der UAI (10). Der letzte internationale Konferenz der UAI fand im Juli 2006 in Sydney/Australien statt. Die nächste soll im Jahre 2008 in Mexiko stattfinden. Über eine „Internet-Schule“ (Urantia Book Internet School) soll das Studium des Werkes über e-Mail-Korrespondenz erleichtert werden.
Genaue Zahlen über Leser bzw. Anhänger des UB sind nicht bekannt. Intern wird ihre engere Zahl auf weltweit 20 000 geschätzt (11). Es handelt sich um einen Leserkreis, der sich nur lose und nicht in einer eigenen Kirche oder Glaubensgemeinschaft organisiert. Intern ist die Rede von einer „brüderlichen Vereinigung“. In verschiedenen Ländern haben sich inzwischen verschiedene Studiengruppen gebildet, in denen das Werk gelesen und diskutiert wird. Von der Urantia-Gesellschaft werden Hinweise zur Gründung einer Studiengruppe angeboten. Im Blick auf die Organisationsform des Leserkreises zeigen sich auffallende Ähnlichkeiten zur Lorber-Bewegung. Das UB versteht sich als religionsübergreifende Schrift und richtet sich an alle Religionen. Deshalb ist mit einer großen Zahl von Lesern zu rechnen. Bislang lag die Auflagenhöhe des UB bei 250 000 Exemplaren.
Die Urantia-Bewegung trug verschiedene Auseinandersetzungen vor Gericht aus (12). 1991 kam es zum Prozess gegen Kristen Maaherra wegen Verletzung des Urheberrechts und 1996 – in gleicher Sache – gegen die Fellowship Uversa Press sowie gegen die Jesusonian Foundation (13) (Boulder/Colorada), die im UB und in anderen Schriften neue Offenbarungen erblickt. Die Urantia-Gesellschaft hat sich den Namen Urantia und das Symbol schützen lassen. Dieses Logo ziert auch die Titelseite UB. Es soll das Banner Michaels im Kampf gegen die luziferische Rebellion versinnbildlichen. Dabei handelt es sich um drei blaue konzentrische Kreise auf weißem Hintergrund, die „das materielle Symbol der Herrschaft der Trinität über die ganze Schöpfung“ ergeben (UB 606).
Repräsentanten bzw. Ansprechpartner der Urantia-Gesellschaft gibt es derzeit in Argentinien, Belgien, Brasilien, Bulgarien, Kolumbien, Ecuador, Estland, Finnland, Griechenland, Indonesien, Korea, Litauen, Mexiko, Norwegen, Peru, Senegal, Spanien, Uruguay, Venezuela sowie – bedingt durch die Herausgabe der deutschen Übersetzung – neuerdings auch in Deutschland. Hier hat ein in Freiburg im Breisgau wohnhafter Urantia-Anhänger sozusagen im Ein-Mann-Betrieb die Aufgabe übernommen, das Buch zu verbreiten (Adresse: Urantia Foundation, Merzhauserstr. 3, 79100 Freiburg/Brsg., E-Mail: Urantiabuch@gmx.de). Nach seinen Angaben wurden bis Ende Juni 2006 rund 350-400 Exemplare der deutschen Ausgabe verkauft. Die „Urantia Foundation“ ist sowohl Herausgeberin wie auch Verlegerin, der Vertrieb wird aber über die auf Esoterik spezialisierten Verlage Grasmück und Silberschnur organisiert. Allerdings ist das Buch zumindest auf der Homepage des Silberschnur-Verlags (noch?) nicht zu finden. Erwähnenswert ist ausserdem, dass die deutsche Ausgabe offenbar vollständig aus privaten Mitteln finanziert wurde, da sich die „Urantia Foundation“ nicht zuletzt aufgrund der verlorenen Copyright-Verfahren ausser Stande sah, sich an der Finanzierung des deutschen UB zu beteiligen.
Nun darf man gespannt sein, wie das am „Channeling“ interessierte Publikum auf das im deutschsprachigen Raum bisher fast völlig unbekannte Werk reagieren wird. Denkbar ist, dass das Buch – gerade weil es bisher kaum bekannt war – ein Renner wird, denkbar ist aber ebenso, dass der komplexe Inhalt, die langatmigen Erläuterungen über die Verhältnisse im Universum und nicht zuletzt das Volumen viele Esoterik-Fans abschrecken wird. Dennoch weisen die Statistiken der „Urantia Foundation“ einen gewissen Verbreitungserfolg des UB aus. So sei allein im März 2005 die Homepage www.urantia.org 150.000 Mal angeklickt worden, und ebenfalls 2005 sei ein Anstieg der verkauften UB-Exemplare um 15 % zu registrieren gewesen, was vor allem auf den „dramatischen“ Anstieg der Nachfrage nach der russischen Übersetzung zurückzuführen sei (14).
Zudem hat das Werk, lange bevor es auf den deutschen Büchermarkt kam, bereits seine Spuren in der deutschen Kulturgeschichte hinterlassen, denn es hat sehr stark den monumentalen siebenteiligen Opernzyklus LICHT des Komponisten Karlheinz Stockhausen beeinflusst, in dem sich zahlreiche Elemente der „Urantia“-Kosmologie wiederfinden lassen. Stockhausen hatte das Buch Anfang der siebziger Jahre in den USA kennen gelernt, aber erst mit Beginn der Arbeiten an LICHT (1977) in sein Werk einfliessen lassen. Die Begeisterung des Komponisten für das UB wurde von der Musikwissenschaft lange nicht thematisiert – sei es, weil man den Meister vor noch grösserer Häme schützen wollte, sei es, weil diese wichtige Quelle für das Schaffen des Komponisten gar nicht erst zur Kenntnis genommen wurde. Erst in jüngster Zeit ist vor allem dank der verdienstvollen Arbeiten des Stockhausen-Experten Markus Bandur dieses Defizit behoben worden (15). Umgekehrt lässt sich jedoch auch feststellen, dass viele „Urantia“-Anhänger gar nicht wissen, dass das Werk mit LICHT sozusagen eine Art Umsetzung in Musik erfahren hat.

Literatur:
Quellen:

Das Urantia Buch. Deutsche Übersetzung von The Urantia Book, Chicago 2005

Kelly Elstrott (Hg.), The Fifth Revelation. A collection of key passages from The Urantia Book, New Orleans 1998

John M. Bunker/Karen L. Pressler, Edgar Cayce and The Urantia Book, o.O., o.J.

Kritisch:

Joel Bjorling, Channeling. A Bibliographic Exploration, New York / London 1992, 76-81

Martin Gardner, Urantia. The Great Cult Mystery, Amherst/New York 1995

Sarah Lewis, The URANTIA Book, in: Christopher Partridge (Hg.), UFO Religions, London/New York 2003, 129-148

Internet:
Urantia-Bewegung
http://www.urantia.org
http://www.urantiabook.org
http://www.truthbook.com/
http://www.ubfellowship.org
http://www.urantiabookschool.org/public/home.asp Urantia Internet-Schule
http://www.urantia-iua.org Urantia Association International

Sonstiges
http://www.freeurantia.org
Ein von der Urantia-Gesellschaft unabhängiger Leserkreis

http://religiousmovements.lib.virginia.edu/nrms/uran.html
Einschätzungen zur Urantia-Bewegung

Anmerkungen:
(1) „Das Urantia Buch“, Softcover: ISBN 1-883395-55-0, 24.95 Euro/43,70 SFr, Hardcover: ISBN 1-883395-56-9, 29,95 Euro/52,30 SFr.
(2) Zur Biographie Sadlers siehe http://en.wikipedia.org/wiki/William_S._Sadler.
(3) So die Grundthese der nur schwer zugänglichen Publikation von John M. Bunker/Karen L. Pressler, Edgar Cayce and The Urantia Book, o.O., o.J.
(4) Diese These vertritt v.a. Martin Gardner in seinem Buch Urantia. The Great Cult Mystery, Amherst/New York 1995.
(5) Siehe ebd., 225-253.
(6) Siehe ebd., 255-272.
(7) http://www.urantiabook.org/archive/readers/whyibel.htm (17.6.06).
(8) Vgl. hierzu insgesamt Joachim Finger, Jesus – Essener, Guru, Esoteriker? Neue Evangelien und Apokryphen auf den Buchstaben gefühlt, Mainz/Stuttgart 21994.
(9) J. Gordon Melton, Art. URANTIA Foundation, in: ders. (Hg.), Encyclopedia of American Religions, Detroit u.a. 41993, 1193f.
(10) Einzelne Ausgaben sind im Internet einsehbar: http://www.urantia-iua.org/Journal/index.html (17.6.06).
(11) http://www.urantiabook.org/archive/conftalk/doc134.htm#problem (17.6.06).
(12) Vgl. im Folgenden die Angaben auf der Internetseite der US-amerikanischen Universität Virginia http://religiousmovements.lib.virginia.edu/nrms/uran.html (13.6.06).
(13) http://www.jesusonian.org/firstpage.cfm?fromframed=true&linkID=4 (17.6.06).
(14) Urantia Foundation, „2005 Annual Report“, 2f.
(15) Siehe Markus Bandur, „Karlheinz Stockhausen und die Rezeption von ‘The Urantia Book’ (Chicago 1955) in LICHT. DIE SIEBEN TAGE DER WOCHE. Ein Beitrag von Dr. Markus Bandur (Freiburg/Brsg.) zum 75. Geburtstag des Komponisten am 22. August 2003”, abrufbar unter http://www.kath.ch/infosekten/text_detail.php?nemeid=15337, sowie ders. „’…alles aus einem kern entfaltet’ – zum einfluss von ’the urantia book’ auf stockhausens ’LICHT’“, in Neue Zeitschrift für Musik, 4/2003, 26-29.

Matthias Pöhlmann (EZW Berlin) und
Christian Ruch

Quelle: Infosekten, 19.07.2006

Mittwoch, 19. Juli 2006

 
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