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New Age aus christlicher Sicht

Neue geistliche Gemeinschaften und Bewegungen (Movimenti) - Vielfalt in den römisch-katholischen Kirche. Konflikte und Grenzen

Da wir immer wieder Anfragen zu diesen geistlichen Gemeinschaften innerhalb der römisch-katholischen Kirche erhalten, haben wir diese kurze Darstellung auf unsere Homepage übernommen. Wenn Sie mehr über diese Movimenti/ geistlichen Bewegungen, die innerhalb der römisch katholischen Kirche eine offizielle Anerkennung erhalten haben, erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen das Buch: Neue Gruppierungen im Schweizer Katholizismus. Ein Handbuch, hg. Vom Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI) und der Schweizerischen Katholischen Arbeitsgruppe „Neue Religiöse Bewegungen“ (NRB), NZN Buchverlag 2. überarbeitete Auflage, Zürich 2004. Hier werden über 60 Gemeinschaften vorgestellt.

Die Kirche ist immer erneuerungsbedürftig dieses Wort hat Jahrhunderte auch die Geschichte der Kirche mitgeprägt. Innerkirchliche Aufbrüche, bei denen das Leben nach der Botschaft des Evangeliums radikal gefordert wurde, gab es zu allen Zeiten. Ordensgründungen durch Persönlichkeiten wie Benedikt von Nursia, Franz von Assisi, Dominikus und Ignatius von Loyola seien hier als Beispiel genannt. Diese Bewegungen blieben jedoch nicht dabei stehen, dass sie in einem Orden kirchlich institutionalisiert wurden; immer ging von diesen charismatischen, geistgewirkten Aufbrüchen ein prägender Einfluss in Form von Laienbewegungen aus. Diese geistlichen Erfahrungen haben so einen geschichtlichen Ursprung, der einen Aufbruch bewirkt, der Menschen ansteckt, begeistert, mittun lässt. Diese wollten damals wie heute dem "Weltmenschen" einen Weg zeigen, das Christsein nach dem Evangelium verbindlich im Alltag zu leben.
Besonders im 20. Jahrhundert vor allem seit dem 2. Weltkrieg erleben wir das Entstehen und Anwachsen verschiedener innerkirchlicher Bewegungen, die von Laien getragen sind. Gemeint sind z. B. die Charismatische Erneuerung, die Cursillio Bewegung, Communione e Liberazione, die Equipes Notre Dame (Gemeinschaft von Ehepaaren), die Fokolar Bewegung, die Gemeinschaften Charles de Foucauld, die Gemeinschaft christlichen Lebens (GCL), die Internationale Bewegung christlicher Frauen (GRAL), Marriage Encounter (ME), die Missionarische Heilig Geist Gemeinschaften Steyl, die Neukatechumenale Gemeinschaft und die Schönstattbewegung u.a..m.. Auch die Prälatur Opus Dei kann zu diesen geistlichen Gemeinschaften dazugezählt werden.
Das Wort vom "Volk Gottes" als "auserwähltes Geschlecht" und "königlicher Priesterschaft" (1 Petr. 2, 9) wurde neu entdeckt; das 2. Vatikanische Konzil gab einer Laienspiritualität neue Impulse.
Diese innerkirchlichen Bewegungen und Apostolatsgruppen streben eine Erneuerung im persönlichen Leben, im innerkirchlichen Bereich und in der Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi an. Im Vordergrund steht dabei das Vermitteln der Erfahrung, in der Kirche der Gemeinschaft, die Jesus Christus gestiftet hat angenommen zu sein, und der Wille, die Christen zu einer Aenderung der Herzen zu bewegen.
Christen erfahren gerade in der technisch rational bestimmten, sich in Krisen befindlichen Gesellschaft, dass der Einzelne mehr als in früherer Zeit die Hilfe und Unterstützung einer Gemeinschaft braucht. Diese Aufgabe kann immer weniger durch die Pfarrei als Gemeinschaft erfüllt werden. Diese ist zumeist zu gross und wird dadurch oft zu wenig persönlich erfahren (ohne hier das Bemühen der verschiedenen pfarreilichen Gruppen und Organisationen abzuwerten, deren Engagement wichtiger und wertvoller Bestandtei jeder pfarreilicher kirchlicher Arbeit ist).
Wenn daher die Rede vom Tod des konventionellen Christentum ist, so steht dahinter der Gedanke, dass wir das Christentum in unserem westlichen Kulturraum nicht mehr selbstverständlich erfahren. Es hat die gesuchte Geborgenheit und seine schützende Funktion verloren. Pfarreileben ist von Unverbindlichkeit geprägt: vom freien Angebot von Gottesdiensten und Veranstaltungen. Pfarreileben fordert trotz dieses positiven Wertes der Freiheit, die wertvoll und gut ist Christen oftmals zu wenig zu einem engagierten, zeugnishaften Christsein in der Oeffentlichkeit heraus.
So sind neben den zahlreichen pfarreilichen Gruppen und Vereinen, den Bibel , Liturgie und diakonischen Aktionsgruppen, in denen sich eine Kerngemeinde der Pfarrei aktiv für eine Pfarrgemeinschaft einsetzt, auch geistlichen Bewegungen und Gemeinschaften wertvoller Bestandteil kirchlichen Engagements geworden. Gemeint sind Gemeinschaften und Bewegungen wie Schönstatt Bewegung, Fokolar Bewegung, die Charismatische Erneuerung, die Neokatechumenat, Franziskanische Gemeinschaft, Communione e Liberazione, die Taizebewegung, Basisgemeinden u.a.m. Zwar nicht die Lösung der vielschichtigen kirchlichen und gesellschaftlichen Probleme, wollen sie versuchen, eine Antwort zur kirchlichen Gemeinschafts und Gemeindebildung zu geben. In der Verbindlichkeit im Gebet, im Erfahrungsaustausch und im Wissen um den Auftrag, dass einer des anderen Last tragen soll, ist es möglich, jene Vielfalt in der Kirche zu leben, die notwendig ist, Kirche zur erfahrbaren, lebendigen Gemeinschaft für heute und die Zukunft werden zu lassen, in der Christus der Herr ist und in der sein Geist Gemeinschaft schafft.
Die verschiedene Erneuerungsbewegungen wollen ihren besonderen Beitrag leisten, christliche Existenz überzeugend zu verwirklichen. Die Hinführung zu einer konkreten Spiritualität und Glaubenserfahrung stehen dabei im Vordergrund dieses Bemühens. Diese erfolgt in diesen innerkirchlichen Bewegungen zumeist über die Grenzen der Pfarrei hinaus. So versuchen diese geistlichen Gemeinschaften eine Antwort auf die Frage zu geben, ob die Kirche dem Menschen, der heute nach Sinn und tragfähigen Beziehungen zu Gott und den Menschen sucht, Hilfestellungen geben kann. Diese Antworten sind meistens durch die Gründer der Bewegung Männer und Frauen und deren Erfahrungen geprägt; von ihnen werden Leitideen und Impulse für das Glaubensleben im Alltag und für die Identität innerhalb der Gemeinschaft weitergegeben. Christen, die sich in diesen Bewegungen engagieren, wollen andere Menschen für Christus und seine Botschaft begeistern. Dabei wollen sie meist weitererzählen und weitergeben, was auch sie als Antwort auf ihre Fragen erfahren haben. Oft resultiert daraus ein verändertes Verhalten im Alltag, in der Familie und im Beruf sowie in der Gemeinschaft der Kirche nicht immer spannungsfrei aus der Zugehörigkeit zu einer dieser Bewegungen.

Da jedoch das Anliegen dieser Gruppen und Gemeinschaften zunächst die Umkehr und die Hinwendung zu Christus und seiner Kirche ist und dies auf dem Weg vieler kleiner Schritte geschieht, erscheinen diese Gruppen nicht sofort im Rampenlicht der Oeffentlichkeit. Erst wenn sie eine gewisse Grösse erreichen und entsprechende Förderung erfahren, aber auch wenn Einseitigkeiten Konflikte in Pfarrei und Gesamtkirche entstehen lassen, wenn Identitätssuche Absolutheitsansprüche auf Heil und Heilsvermittlung entstehen lassen, spürt man jene Spannungen, die auch Christen in der Kirche an jene Grenzbereiche führen kann, in denen Spaltung und sektiererische Entwicklung drohen kann. Nicht Fluchtburg oder Glaubensghetto zu sein, in denen sich die ´wahren´ Christen versammeln, sondern in der nötigen Offenheit die Einheit in der Vielfalt zu verwirklichen, nicht die Kirche, sondern ein Teil in der Kirche zu sein im Wissen um notwendige Ergänzungen und Oeffnungen, werden immer wieder zum Prüfstein für solche Bewegungen und Gemeinschaften innerhalb der Kirche, aber auch der positiven Wahrnehmung und der Akzeptanz von aussen, von Seelsorgern und Pfarreiangehörigen wie von der Kirchenleitung.

Einige dieser Bewegungen sollen hier kurz vorgestellt werden:

Charismatische Erneuerung (oder: Erneuerung aus dem Geist Gottes)
Unter der charismatischen Erneuerung wird ein vom Heiligen Geist gewirkter Aufbruch in der katholischen Kirche, aber auch in den evangelischen Kirchen verstanden. Sie geht auf die Pfingstbewegung in der USA um 1900 zurück. Der Methodistenpfarrer Charles F. Parham wollte durch die gemeinsame Erfahrung des Hl. Geistes und der von ihm erweckten Charismen zur geistigen Erneuerung des Christentums beitragen. So stand am Anfang der Wunsch nach einem lebendigen Glauben, wie er von der Kirche der Apostel berichtet wird. Intensives Gebet, persönliche Annahme Jesu als Herrn, die Oeffnung des Christen für das Wirken des Heiligen Geistes und die durch ihn verheissene Gaben (Charismen Apg 2,38) waren und sind wesentliche Elemente der Charismatischen Erneuerung.
Eine rasche Ausbreitung der Charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche begann seit 1967, als katholische Studenten und Professoren der Duques Universität in Pittsburgh bei einem geistlichen Wochenende die "Ausgiessung des Geistes" erfuhren. In Erinnerung an das Gebet Papst Johannes XXIII um ein neues Pfingsten, sprachen sie zunächst von einer "katholischen Pfingstbewegung", um jedoch Missverständnisse zu vermeiden, benannte man sie wenig später den Namen "Charismatische Erneuerung". Bereits seit 1970 gab es im deutschen Sprachraum Gruppen dieser Bewegung. 1975 wurde der kürzlich verstorbene Kardinal Sueenens von Papst Paul VI zum Verantwortlichen und geistlichen Begleiter der Charismatischen Bewegung ernannt. Heute ist sie eine Bewegung, die Christen in aller Welt zum "Werk einer echten Erneuerung im Geist"(Papst Johannes Paul II 1981) vereinigt. Bei Gebetstreffen, "Leben im Geist Seminare" und überregionalen Konferenzen wollen die Verantwortlichen Menschen in tiefe Beziehungen zu Gott hinführen ; ein wesentliches Merkmal ist ihr Verständnis, "Kirche in der Kirche" zu sein, wobei sich die Charismatische Erneuerung als Teil der Kirche in ihrer Vielfalt verstehen möchte und durch den Wunsch ökumenischer Begegnung und Erneuerung der christlichen Kirchen geprägt ist.
In der Praxis sind zwei Formen zu unterscheiden:
1. die in Pfarreien (oder auch überparreilich) beheimateten Gebetskreise, die oft eine hohe Fluktuation aufweisen;
2. die "Bundesgemeinschaften" (covenant communities"), die sich verpflichtend zusammengeschlossen haben (z.T. Wohngemeinschaften); Beispiel:

* Gemeinschaft der Seligpreisungen
(Wallis, Innerschweiz), die 1973 von Frère Ephraim unter der Bezeichnung "Löwe von Juda" als kontemplative Gemeinschaft in Montpellier in Frankreich gegründet wurde. Frère Ephraim war ursprünglich Pastor der reformierten Kirche und konvertierte unter dem Einfluss von Martha Robin zum katholischen Glauben. 1981 begann die Gruppe auch evangelistisch tätig zu sein und Filialgemeinschaften zu gründen.
Die Spiritualität entsprechend einer Selbstdarstellung: "In den Niederlassungen der Gemeinschaft leben Ehepaare, Familien und Zölibatäre zusammen. Auf Privateigentum wird verzichtet. Den Kindern aus den Familien wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt, sie werden aber nicht in die Lebensform ihrer Eltern gezwungen, die die ganze Verantwortung für die Erziehung behalten".
* Gemeinschaft Emmanuel
entstand 1973 durch Pierre Goursat und Martine Catta und ist gleichfalls in verschiedenen Ländern präsent

Evangelistisch missionarisch ist präsent z.B.
Jugend für Jesus;
Amour et verite;

Nach 30 Jahren des Bestehens der charismatischen Bewegung in der kath. Kirche wird der Wunsch nach Erneuerung der Erfahrung laut dann werden auch Anleihen im pfingstlerischen und neupfingstlerischen Bereich gesucht und gemacht (z.B. Jugend mit einer Mission, Toronto Segen Basileia Gemeinde Bern, Campus für Christus...). Es zeigt sich z.T. eine sehr subjektiv geprägte Frömmigkeit und z.T. auch eine starre Gehorsamshaltung. Es bestehen Verbindungen zu Medjugorje und anderen kirchlich nicht anerkannten Privatoffenbarungen (Vassula).

Durch den Fundamentalismus aus dem pfingstlichen Bereich finden sich heute verstärkt dämonische Interpretationen und z.T. auch die Haltung, etwas "Machen" zu wollen (z.B. Prophetien, Gebete um Heilung (z.T. bis hin zu einem fast magischen Gebetsverständnis) und Dämonenabwehr "Exorzismen". Eine transkonfessionelle Bewegung ist deutlich spürbar.

Fokolarbewegung

Während des Zweiten Weltkriegs, "mitten in der Zerstörung, Angst und Hoffnungslosigkeit" gründet die italienische Lehrerin Chiara Lubich in Trient eine Frauengruppe, die rasch zu einer Laienbewegung beiderlei Geschlechts anwächst. Focolare (ital.), die Feuerstelle in den alten Bauernhäuser wurde zum Namen für eine Bewegung, in der Menschen Heimat finden und Familie sein wollen. Der Glaube und die Erfahrung, dass Gott Liebe ist und jeden Menschen ganz persönlich und grenzenlos liebt, werden zu den Grundlagen ihrer Spiritualität, die sich in folgenden Stichworten skizzieren lässt: Gott und die Entscheidung des Christen für ihn; das neue Gebot der gegenseitigen Liebe, Christus in der Gemeinschaft der Kirche, der Lebensweg Mariens und das Manifest der Einheit.
1962 unter Papst Johannes XXIII als "Opus Mariae" anerkannt entspricht die Fokolare in ihrer vielfältigen Struktur den Bedürfnissen der zunehmend ökumenisch ausgerichteten Bewegung. In (Güter )Gemeinschaften leben ledige und verheiratete Fokolare zusammen, entstehen verbindliche Gruppen von Welt und Ordenspriester. Teams der Jugendlichen (Gen = Neue Generation) sehen ihre Aufgabe darin, die "Revolution der Liebe" bei sich selbst zu beginnen und diese in die Welt hinauszutragen. Gemeinsam versuchen sie, als "gesunde Zellen" wirksame Lebenshilfen und in ihrer eigenen Lebenswelt glaubwürdiges Zeugnis zu geben. Wöchentliche oder monatliche Treffen, Jahrestagungen auf Landesebene oder gar "Modellstädte" als Lebens oder Schulungszentren dienen dem Erlebnis, eine Gemeinschaft von Christen zu sein, die gemeinsam unterwegs sind.

Christliche Basisgemeinschaften
Im Gefolge des 2. Vat. Konzils ist diese Bewegung zunächst in Lateinamerika und in den romanischen Ländern Europas entstanden und von dort zunehmend in der ganzen weltweiten Kirche aufgebrochen. Als Zeugen für die evangelischen Liebe entstanden diese Gemeinschaften dort, wo Nachbarschaft Menschen zusammenbrachte, , um im Alltag zusammenzukommen und die Ereignisse der Zeit im Geist des Evangeliums zu bedenken. Christsein und Gemeinde sein ist für sie identisch; wöchentlich vierzehntägig kommen sie zusammen;: zu Gebet, Bibelgespräch und Austausch. Während die Basisgemeinden in der Dritten Welt sich vorallem aus Mitgliedern der sozialen Unterschichten sammeln, stammen in der Schweiz die Mitglieder eher aus der Mittelschicht. Dennoch ist das sozial politische Engagement für und mit den Armen wichtig. Drei Pfeiler versuchen sie als tagende Elemente zu verwirklichen: Mystik Geschwisterlichkeit und Politik. Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und der Erhaltung der Schöpfung stehen gleichbedeutend neben der Feier des Glaubens in Gottesdienst, Fest und dem herrschaftsfreien Umgang miteinander Gegen die "Krankheit der Anonymität und des wachsenden bürokratischen Lebensstils in den Grosskirchen möchten sie die Erfahrung von Gemeinschaft und Geschwisterlichkeit setzen. "Theologisch betrachtet stellen sie eine neue ekklesiologische Erfahrung dar, eine Wiedergeburt der Kirche und damit das Eingreifen des Geistes in den Horizont der Notwendigkeiten unserer Zeit"(L.Boff).
Voller Spannungen ist die Bewegung der Basisgemeinden, aus der die Befreiungstheologie als tragendes Fundament entstand, vor allem in Lateinamerika heute betrachtet; entwarf Karl Rahner noch in den 70iger Jahren folgende Vision: "Die Kirche der Zukunft wird eine Kirche sein, die sich von unten her durch Basisgemeinden freier Initiative und Assoziation aufbaut", so beurteilt der Ex Vizepräsident der USA Rockefeller die kirchlichen Basisgruppen als grösste Gefahr für das kapitalistische Wirtschafts und Gesellschaftssystem. Gelebtes Evangelium kann zu Konflikten führen, die tötlich enden eine lange Liste von Blutzeugen wie Erzbischof Romero u.a., die mit der Bewegung der Basisgemeinden eng verbunden waren, zeugen davon.

Communione e Liberazione

Als Schüler und Studentenbewegung (Gioventù Studentesca) begann diese (Jugend-) bewegung in Mailand im Umfeld von Gymnasien und Universität mit der Fragestellung „Wie kann der gebildete Mensch der Neuzeit noch an die Gottheit Jesu Christi glauben“. Luigi Giussani, Religionslehrer und Gründer der Bewegung, begann ab 1954 Jugendliche um sich zu sammeln, um ihnen die „Wiederentdeckung von Jesus Christus... als Schlussstein einer Kultur“ zu ermöglichen, verbunden mit einer Pädagogik, die von der Notwendigkeit ausging, dass Nachfolge Jesu Christi in einer Gemeinschaft (Communio) gelebt werden sollte. Jugendliche sollten durch eine neue positive, lebensfreundliche Sichtweise dazu angehalten werden, sich in den verschiedensten Bereichen einzusetzen und mitzuwirken – in den Bereichen der Kultur und der Politik. In der 68iger Bewegung begann eine zweite Phase von Communione e Liberazione. Aus Protest gegen die angebliche Reduktion des Christentums auf eine Sozialethik in dieser Zeit setzte die Bewegung die Idee der neuen Freiheit in der christlichen Gemeinschaft, die „der Neigung zur Spaltung , zum Irrtum und zur Selbstsucht entgegenwirkt“. Ein nicht konfliktfreies Engagement in Schule, Universität und Arbeitswelt begann und wollte Menschen zeigen, bessere Lösungen für anstehende Probleme in der Communio zu finden. Gemeinschaften von Jugendlichen und Erwachsenen wurden gegründet als Weggemeinschaften. Zeugnis für den Glauben und der Wille zur missionarischen Tätigkeit führten zur Verbreitung der Bewegung in zahlreichen Ländern, zum zölibatären Leben in Ordensgemeinschaften und zur Gründung von „Bruderschaften von Communione e Liberazione“, in denen Einzelpersonen und Familien durch eine Gemeinschaftsregel einen „festen Rückhalt“ für ihr soziales, kulturelles wie politisches Engagement fanden.

Netzwerk "Offene Kirche Schweiz"

gegründet am 29. 4. 1995 als Zusammenschluss von basiskirchlichen und christlich orientierten Gruppen.
• Gründungsmitglieder waren: Schw. kath. Frauenbund (SKF), die "Vereinigung ´Bündnerinnen und Bündner für eine glaubwürdige Kirche´, die ´Rel. sozialistische Vereinigung´ , die Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung (The Be) derDeutschschweiz, , die Schw. Aufbruchbewegung und die Schw. kath. Jugendverbände.
• Heute (1997) insgesamt 18 Mitgliedsverbände, u.a. Netzwerk FrauenKirche Schweiz, die Vereinigung der deutschsprachigen LaienkatechetInnen (VLS), die Lesbische und Schwule Basiskirche Basel, der Trägerverein der feministisch theologischen Zeitschrift FAMA, die Diakonische Kommunität Friedensgasse und der Schw. Basisgruppenrat.
Ziele:
• gemeinsame Liturgie
• GFS Prozess fördern
• Erneuerung: VAKS (Vereinigung für die Anliegen von Konzil und Synode)
• Aktiv an einer zukunftsfähigen Kirche mitbauen Verbindung von gesellschaftspolitischer Verantwortung und innerkirchlichen Erneuerung
• Mittragen der Petition Kirche 95
• Mitglied im europäischen Netzwerk "Kirche im Aufbruch"

Netzwerk Frauen-Kirche Schweiz
ist entstanden aus FrauenLiturgiegruppe (Schweiz 42 Gr. 1995)
Leitmotiv: Wir Frauen sind Kirche (Marga Bührig)
Meret Oppenheim "Die Freiheit wird einem nicht gegeben, man muss sie sich nehmen"
Ziele:
• Freiheit, die Gestalten der Bibel und die Geschichte der Bibel als Frauen zu lesen und zu interpretieren
• Freiheit, Symbole, Sakramente und Rituale für sich neu zu erfinden, zu füllen und zu feiern,
• Freiheit, Gott auch in weiblichen Bildern zu sehen, erfahren und anzusprechen;
• Freiheit, frauenfeindliche Dogmen und Exegesen als unchristlich zu entlarven;
• Freiheit, eigene Gottesdienste, Jahreszeitenfeste, Lieder, Liturgien, Aktionen und Projekte zu gestalten.
• Frauenkirchentag: Schweizer Frauen Kirchenfest Schw. Frauensynode
• Frauen und Kirche Luzern; Ökumenische Frauenbewegung Zürich;
• Femmes Chretiennes de Genève
Kontaktadresse: Marianne Vogel Kopp, Dorfmatte, 3702 Hondrich

Der Cursillio
Die "Cursillo Bewegung" entstand 1947/48 auf der Insel Mallorca aus dem seelsorgerlichen Bedürfnis, uninteressierte, der Kirche fernstehende Katholiken in einem kleinen Kurs von drei Tagen zu einem erneuernden Christuserlebnis hinzuführen. Gründer dieser Bewegung waren Don Sebastian Gaya, Eduardo Bonnéen und Bischof Juan Hervas. Der Cursillio möchte Christen das Wesentliche des Christentum erlebbar vermitteln und zum Gemeindeaufbau ermutigen. Ebenso entscheidend wird die Nacharbeit gesehen. Die Teilnehmer am Cursillio sollen sich auf freiwilliger Basis regelmässig treffen, um in gemeinsamen Gebet und Mediation den notwendigen Rückhalt für die aktive Mitarbeit in der Gemeinde zu erhalten. Vor allem kirchliche Basisgemeinschaften in der ganzen Welt besonders in Süd und Mittelamerika sind durch die Teilnehmer an diesen Cursillos geprägt worden.

Neukatechumenale Gemeinschaft

Angeregt durch Charles de Foucaulds und dessen Gemeinschaften begann der Maler Francisco Arguello (Kiko) in den Barackenvierteln von Madrid mit der Gründung von Gemeinschaften, die "in Demut, Einfachheit und Lobpreis" leben sollten. Drei wichtige Grundlagen ("Dreifuss") bilden die Grundlagen des Neokatechumenates: Wort, Liturgie und Gemeinschaft. Damit will der neukatechumenale Weg das Erwachsenenkatechumenat in der Kirche eröffnen, um durch ein "Katechisten Team" in den Pfarreien, in die sie gerufen werden, Menschen in den Glauben einzuführen und zur Umkehr zu rufen. "Der Weg des Neokatechumenates will "mit der Zeit die Pfarrei von einer Sakramentenpastoral zu einer Pastoral der Evangelisierung" führen. Die Neokatechumenale Gemeinschaften wollen jener Teil in einer Pfarrei werden, die dann Fernstehenden das Evangelium verkünden.
Heute umfasst der neokatechumenale Weg ca. 500 000 Mitglieder und ist in 94 Staaten oder in 3000 Pfarreien in 600 Diözesen präsent. Dieses weltweite Wachstum setzte mit der Aussendung von "Itineranten" (Wanderkatechisten) ein, die eine entscheidende Bedeutung im Neokatechumenat haben. Als Verkünder, gesandt von der Kirche, wollen sie Zeugen der Auferstehung Jesu sein. Sie verzichten auch als Familie entsprechend Mt 10 auf finanzielle Sicherheiten. Den einzelnen Christen soll geholfen werden, seine Berufung (Lektor, Kantor, Jungfrau, Verheirateter...)zu entdecken und zu leben. Sie hat Priesterseminare mit dem Namen "Redemptoris Mater" eingerichtet (1992: 12), in denen rund 750 Männer Theologie studierten, daneben weitere 800 Studenten an diözesanen Priesterseminaren.
Der langjährige Prozess von einer Mindestdauer von 15 Jahren wird begonnen mit einer "Katechese für Erwachsene und Jugendliche". "Das Team der Katechisten setzt sich aus einem Priester als Garanten für Rechtgläubigkeit und Kirchlichkeit der Verkündigung, einem Ehepaar und einem jungen Mann zusammen, die eine kleine Evangelisationsgemeinschaft bilden". Nach dieser Grundkatechese folgt das Vor ("Prä )katechumenat, das mit dem ersten Skrutinium abgeschlossen wird. Danach folgt ein zwei bis dreijähriger Übergang zum Katechumenat, das mit einem zweiten Skrutinium abschliesst. Danach erst kommt das eigentliche Katechumenat.
Nach weiteren Jahren der Einübung des einfachen Lebens erfolgt der Übergang vom Katechumenat zur Auserwählung, das sich im Rahmen einer Liturgie vollzieht. Die "Electi"(Auserwählten) oder "Competentes"(Erfahrene) haben ihre "Treue zum Bund mit Gott in Jesus Christus unter Beweis gestellt"; sie "können im Willen Gottes ruhen und das Schema in ihrer Existenz umsetzen". Die Etappe des ´Neophytats´ der Neugetauften bildet das Ende und zugleich den Höhepunkt des Neokatechumenates: die Erwählung und Erneuerung des Taufversprechens.
Die Exklusivität wie auch die Arkandisziplin (u.a. Geheimhaltung der Schriften, die Kiko und Carmen auf den Weg gaben; sie gelangen nicht über deren inneren Kreis hinaus) führen zu einer Reiche von Konflikten innerhalb verschiedenster Diözesen. Der ehemalige Bischofsvikar Anton Berger, Wien: „Mehr oder weniger klug werden die, die nicht diesen Weg gehen wollen, ausgebootet, an den Rand gespielt und auch in ihrer Christlichkeit hinterfragt. Die Spaltung in der Pfarrei ist daher vorprogammiert....". Diese Exklusivität wird vom Neokatechumenat wie folgt begründet: "Der Inhalt jeder Etappe kann erst am Ende des Katechumenates deutlich erkannt werden, sei es, weil die persönliche Erfahrung unersetzbar ist, sei es, weil aus Diskretion eine gewisse ´Arkandisziplin´ eingehalten wird..."

Schönstattbewegung

Die Schönstattbewegung ist vor allem vom Glauben und erzieherischen Wirken ihres Gründers Pater Josef Kentenich, zuerst Ordensmitglied der Pallotiner, geprägt, dessen Leitbild "einen neue Mensch in einer neuen Gemeinschaft mit universellem apostolischen Gepräge" zu erziehen, zur Gründung dieser Bündnisgemeinschaften geführt haben. 1914 vollzogen er und eine Gruppe junger Männer die erste Bündnisgemeinschaft in einer Kapelle im Ort Schönstatt bei Vallendar/Rhein, das sogenannte "Liebesbündnis" mit Maria. In Verbundenheit mit Maria so ist das Ziel dieser Gemeinschaften wollen sie durch ein tiefes Glaubensleben und durch einen engagierten apostolischen Einsatz am Heilsbund Gottes mit den Menschen mitwirken. Die Mitglieder, je nach Lebensstand (Familien, Männer, Frauen, Jugendliche und Priester) zugehörig, verpflichten sich zum Apostolat und zur gemeinschaftlichen Bindung. Den Mitgliedern dieser verschiedenen Zweige der "Liga" werden regelmässige Schulungsangebote unterbreitet; die Mitglieder der "Bünde" bilden in der Regel feste Lebensgemeinschaften ohne juristische Bindungen oder in der Form von Säkularinstituten. Eine "Zentrale" hat die Verantwortung für die spirituelle Betreuung auf Landesebene.

Opus Dei ("Werk Gottes")

Das Opus Dei, seit 1982 Personalprälatur (d.h. an der Spitze steht ein Prälat mit ordentlicher Regierungs und Jurisdiktionsgewalt, der der Bischofskongregation und nicht mehr der Kongregation für Orden und Säkularinstitute unterstellt ist) sieht es als seine Aufgabe und Ziel an, Menschen neu bewusst zu machen, dass es eine allgemeine Berufung der Christen zur Heiligkeit und zum Apostolat gibt. Dabei sollen den Mitgliedern dieses Werkes jene spirituelle Bildung und geistliche Begleitung zuteil werden, die sie zu persönlicher Freiheit und Verantwortung befähigen, um im Alltag als Christ, der seinen Glauben ernst nimmt, zu leben.
Um das Opus Dei als geistliche Bewegung zu verstehen, ist es wichtig, die Lebensgeschichte des Gründers Josefmaria Escriva de Balaquero zu betrachten. Er rief 1928 in Madrid das "Werk Gottes" ins Leben. Seine Leitideen für diese Bewegung hat er in "der Weg" niedergeschrieben. Die Organisation des Opus Dei, die zahlreichen Teilzweige, sind in strenger Hierarchie und Disziplin aufeinander zugeordnet. Askese gilt als wichtiges Lebensprinzip für die Entwicklung geistlichen Lebens gilt.
Deutliche wie kritische Anfragen verschiedener innerkirchlicher Kreise, die fordern, dass das Opus Dei einsichtiger und verständlicher über innere Strukturen und das Engagement der Mitglieder informiert, aber auch die Macht, die durch die hierarchische Struktur auf die einzelnen Mitglieder, auf die inneren Kreise wie nach aussen auf die Gesamtkirche ausgeübt werden kann und wird, zeigen, wie es um diese Bewegungen auch zu innerkirchlichen Spannungen und Konflikten kommen kann. Vor allem das offene Gespräch, Informationen und Dialogbereitschaft von beiden Seiten, aber auch die korrigierende Hilfe kirchlicher Verantwortlicher ist notwendig, um diese Vielfalt in der einen Kirche zu leben.

Geistliche Bewegungen in der Kritik

Kritik an geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen ist so alt wie diese Gruppierungen selbst; sowohl innerkirchlich wie auch von aussen scheiden sich hier die Geister. In den Medien ist gerade in den letzten Jahren diese Auseinandersetzung um geistliche Gemeinschaften und Bewegungen zu einem wichtigen Teil der Kirchenberichtserstattung geworden. Einerseits ist es gelungen, durch diese Öffentlichkeitsarbeit diese Gemeinschaften und Bewegungen immer mehr in die Ortskirchen zu integrieren und zu etablieren, was Dialog, Anpassung und Kompromisse struktureller und inhaltlicher Art voraussetzt; andererseits sind einige dieser Bewegungen Gegenstand berechtigter, aber auch überzogener Kritik. Gerade in der Literatur um dieses Thema findet sich eine Vielzahl des kritiklosen "Pro" oder des kämpferischen "Contras", ob dies nun die Auseinandersetzung um das Opus Dei, der Communione e Liberazione, der Fokularbewegung und des Neokatechumenats betrifft. Die Notwendigkeit einer realistischen Einschätzung ohne falsche Idealisierung und Dämonisierung geschieht selten, doch wäre gerade hier um eine entsprechende Information viel Unterscheidungsarbeit zu leisten. Dass dabei vorallem diese Bewegungen selbst sich öffnen müssten, im Dialog Kritik wie Dialogfähig werden müssten, aber auch von aussen her entsprechende Bedingungen wie eine faire Streitkultur, die auf einen Dialog hinzielt, erfüllt werden müssten, ist ebenso wichtig. Denn nur so können die legitimen Anliegen dieser Bewegungen innerhalb der Kirche und innerhalb dieser Gesellschaft in den Blick kommen, in der der Glaube das ganze Leben eines Menschen und einer Gemeinschaft tragen und beeinflussen kann auch in einer Kultur, in der die christliche Basis zunehmend im Verdunsten begriffen ist.
Daher seien hier noch einige Kriterien zur Unterscheidung genannt:
* Transparenz als Voraussetzung
Arkandisziplin hat in den eigenen Reihene der Kirche keinen Platz. Wenn für ein Seelsorgeteam, in deren Pfarrei, wenn ein Bischof, in dessen Diözese sich eine Gruppe niederlassen will, nicht die Möglichkeit hat, sich umfassend über die Gruppe/Gemeinschaft/Bewegung zu informieren, braucht sich diese nicht zu wundern, wenn von kirchlicher Seite Skepsis entgegengebracht wird.
Offenheit fördert den Dialog das ist auch im Hinblick auf die Vielfalt kirchlicher Gruppierungen in der katholischen Kirche zu sagen
* Kritik, keine Ausgrenzung
Im Gespräch liegt immer auch die Chance einer Correctio fraterna; denn keine der kirchlichen Gruppen und Bewegungen verwirklicht sämtliche Charismen alle sind Teil des grösseren Ganzen, der Kirche Jesu Christi. Die brüderliche/schwesterliche Korrektur ist gerade dann notwendig, wenn die Betonung der eigenen Aufgabe, des eigenen Charismas zu Einseitigkeiten führt. Die Kritik soll jedoch nicht ausgrenzen, nicht den persönlichen Glauben des Gesprächspartner in Frage stellen, nicht zur Polarisierung führen. Dialog heisst: aufeinander hören und voneinander lernen...christliche Streitkultur.
* Ernstnehmen kirchlicher Normen
Bei diesem Dialog ist es von Bedeutung, die breite gemeinsame Glaubensbasis mitzubedenken; es kann durchaus die eine oder andere Praxis bei den einzelnen Gruppen unterschiedlich sein es ist derselbe Glaube der Kirche in den verschiedenen Gemeinschaften. Einheit in der Vielfalt Vielfalt in der Einheit.
* Relativierung der eigenen Erfahrung
* Begegnung schafft Veränderung
Gruppen können/sollen voneinander lernen; Impulse für die Pfarreipastoral können die Begeisterung für Gott und die Kirche Jesu Christi wie das Bewusstsein des allgemeinen Priestertum aller Christen wach halten. Gemeinsames Hören auf die Schrift; gemeinsames Gebet; Hören auf den Anderen und seine Erfahrungen auf dem Weg im Glauben, aber auch den missionarischer Impuls und die Kraft des Zeugnisses (wieder-)entdecken.

Kritische Anfragen

• Versuchung, Kuschelecken zu werden
• Elitebewusstsein und falscher Missionseifer; Unterscheidung in "Bekehrte" und "Nichtbekehrte"
• Konkurrenz zum Pfarreiprinzip
• Fundamentalismen und Ghettodenken
• Versuchung zur Verengung/Überbetonung bestimmter Prinzipien

Die Suche nach und die Entdeckung von neuen Sozialformen gelebten Christentum und der erfahrungsbezogene Ausdruck des Glaubens gehört heute wie zu Beginn des Christentum zu den bedeutsamen geistgewirkten Aufbrüchen, für die das Pfingstfest und der von Jesus Christus versprochene Geist Erinnerung ist.
Daher gilt es, Oasen der Hoffnung zu suchen und zu finden, in denen viele ein "Dach für ihre Seele" bauen und in Authentizität und Echtheit ihren Glauben leben können. Geistliche Gemeinschaften können so "Leihmütter" (Zulehner) werden, die (zumindest vorübergehend) die unfruchtbaren "Glaubensmütter“, die Ortsgemeinden, ersetzen können.
Erneuerung ecclesia semper reformanda!

Joachim Müller, Balgach/SG, Religionslehrer an der Kantonsschule Heerbrugg, Präsident der Katholischen Arbeitsgruppe „Neue religiöse Bewegungen in der Schweiz“ und Leiter der gleichnamigen Arbeitsstelle.

Quelle: Infosekten, 24.02.2005

Donnerstag, 24. Februar 2005

 
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