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Pfarreien @ Facebook Teil 4   

Mittlerweile sind auch einige Schweizer Pfarreien bei Facebook vertreten. Welche Ziele verfolgen sie mit ihren Auftritten und welche Erfahrungen haben sie bisher gemacht? kath.ch hat die Macher von «Facebook-Pfarreien» befragt.

Jugenarbeit Seelsorgeeinheit Werdenberg
Jugenarbeit Seelsorgeeinheit Werdenberg
Teil 4: Silvia Dietschi, Jugendarbeit in der Seelsorgeeinheit Werdenberg SG

1) Warum ist Ihre Pfarrei auf Facebook?
«Ich bin nicht als Pfarrei bei Facebook, sondern ich habe als Jugendseelsorgerin für unsere Seelsorgeeinheit Werdenberg die Seite bzw. Gruppe «Jugendarbeit Seelsorgeeinheit WERDENBERG» eingerichtet. Ich stelle aber auch immer wieder auf meinem privaten Profil Beiträge online, welche für junge Menschen interessant sein könnten. Die Jugendlichen, die ich als Facebook-Freunde habe, kenne ich meistens von der Oberstufe, Jugendprojekten und Firmung 18+. Ich bin ihnen via Facebook vernetzt, weil ich sie hier erreichen kann. Infos über Anlässe kommen so zu den Jugendllichen, zum Teil öffentlich, zum Teil per Nachricht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass E-Mail-Nachrichten nicht gelesen werden. Im Facebook sind die Jugendlichen jedoch öfter, wenn nicht sogar täglich. Der Austausch funktioniert hier also super.»

2) Welche positiven Erfahrungen haben Sie gemacht?

«Da die Jugendlichen auch auf meinem privatem Profil von mir Freunde sind, sehen sie auch, wie ich mit dem Facebook umgehe, was meine Interessen sind und ich hoffe, dass etwas von mir lernen. Gute Erfahrungen mache ich auch damit, dass sich Jugendliche via Facebook trauen, bei Problemen an mich zu wenden. Die Hemmschwelle ist geringer. Ich habe aus Einträgen von Jugendlichen auch schon ihre Probleme erkannt und so mit ihnen privat Kontakt aufnehmen können. Oft sind es versteckte (oder eben nicht versteckte) Hilferufe, welche sie hineinstellen. Ein Mädchen konnte ich so von einem Suizid abgehalten und schlussendlich bekam sie professionelle Hilfe. Ich mache also oft positive Erfahrungen!»

3) Was frustriert Sie? Was klappt nicht?
«Natürlich gibt es viel «Schrott», der ins Facebook hineingestellt wird. Und natürlich besteht auch die Problematik der Anfeindungen bis hin zu Mobbing. Bei erkennbarem Mobbing bin ich aber auch schon eingeschritten.»

4) Was wünschen Sie sich für Ihren Facebook-Auftritt?
«Ich bin von Facebook überzeugt, vor allem in der Jugendarbeit ist Facebook nicht mehr wegzudenken. Es ist eine zeitgemässe Plattform, wo wir die Jugendlichen erreichen. Auch begrüsse ich, wenn die jungen Menschen «Kircheneinträge» erleben und lesen können. So wird auch erkannt, dass die Kirche nicht weltfremd und abgehoben ist, sondern mit dabei bei allem alltäglichen Guten wie Negativem!»

kath.ch, 07.02.2012

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