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«Vielfalt des religiösen Suchens wird sichtbar»   

kath.ch hat mit Bischof Markus Büchel über den neuen Kino-Film «Lourdes» und seine Erinnerungen an den bekannten Wallfahrtsort gesprochen.


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Jedes Jahr pilgern 6 Millionen Menschen nach Lourdes. Die meisten Menschen sind schwer, oft unheilbar krank. Sie alle hoffen, wenn auch nicht auf vollständige Heilung, dann doch auf Linderung und Seelenheil. Eine von ihnen ist Christine (Sylvie Testud), deren Geschichte der Film «Lourdes» erzählt: Die junge Frau leidet an Multiple Sklerose und scheint während ihres Aufenthalts in Lourdes durch ein Wunder geheilt worden zu sein. Jessica Hausner fängt in ihrem Film die Atmosphäre des Wallfahrtortes ein und gibt einen Einblick in die kirchlichen Rituale und Traditionen, die in Lourdes gepflegt werden. Der Film regt Kritiker und Lourdes-Anhänger zum Nachdenken an.


Der Film «Lourdes» läuft seit 25. Februar in Bern (Cinemovie), Zürich (Arthouse Nord-Süd), Luzern (Bourbaki), Winterhur (Kino Loge), St. Gallen (Kino Rex) und in Zug (Kino Seehof).

 


 

 

Buch-Hinweis:

"Lourdes" von Rosa Matteucci (Diaphanes, 2010)

 

Auch der Roman der italienischen Autorin Rosa Matteuci, der nun auf Deutsch erschienen ist, beschäftigt sich mit Lourdes: In Matteuccis Geschichte begleitet der Leser die junge Maria Angulema, die sich als frewillige Schwesternhelferin gemeldet hat, auf ihrer Reise in den französischen Wallfahrtsort. Matteucci schildert mit Liebe zum Detail die Atmosphäre im Pilgerzug und den Alltag in einem Wallfahrtsort, der die Massen anzieht. Im Vordergrund steht nicht die Wunder-Thematik, sondern die Menschen mit ihren tatsächlichen und eingebildeten Gebrechen.

Weitere Informationen

 


Donnerstag, 29. Juli 2010, 15:32:49
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